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Brexit: Boris Johnson will Ausstiegszahlung an die EU zurückhalten
Henry Nicholls / REUTERS

Großbritannien schuldet der EU rund 44 Milliarden Euro. Ex-Außenminister Boris Johnson plädiert dafür, das Geld vorerst nicht zu überweisen - um einen besseren Brexit-Vertrag auszuhandeln.

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heiko1977 09.06.2019, 09:08
190.

Dann sollte die EU britisches Eigentum in der EU pfänden.

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s.l.bln 09.06.2019, 09:08
191. Von was für freiwillige Zahlungen...

Zitat von ruediger
Solange der Vertrag nicht ratifiziert ist, ist er nicht gültig und muss auch nicht eingehalten werden. Und nachdem das Parlament den Vertrag bereits mehrfach abgelehnt hat, muss der nächste Premier einen besseren aushandeln. Da wäre es unverantwortlich zuvor irgendwelche freiwilligen Zahlungen zu tätigen. Dies würde die eigene Verhandlungsposition massiv schwächen. Also hat Boris Johnson völlig recht: Nur nach Abschluss eines für Briten akzeptablen Vertrages gibt es Geld.
...faseln Sie da?
Es geht hier um vertraglich geregelte Verbindlichkeiten der Briten, oder für Sie noch einfacher: Schulden, die sich ais der Mitgliedschaft ergeben.Es geht um Pensionsgehälter, Kosten für gemeinsam erstellte Bauprojekte usw.
Boris Johnson hat hier weder Recht, noch ist er in der Position zu entscheiden, ob und wann die Briten ihre Schulden begleichen.
Die EU war ihnen in dem Punkt sogar entgegen gekommen. Muß Sie im Falle der offenen Konfrontationen aber nicht mehr.

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rösti 09.06.2019, 09:09
192. Ja

Fahrendes Volk soll man nicht aufhalten.....sagt ein Sprichwort und man sollte es ernst nehmen! Der Fehler wahr, die Fristenverlängerrungen man hätte diese nicht gewähren sollen. Denn Jetzt kommt die Erpressung von London.... es gibt es nur noch eins keine Zugeständnisse mehr und so wie es aussieht ist die Mehrheit für den Brexit und muss somit diese Entscheidung mittragen!
Mal schauen wer besser fährt, die Briten hoffen auf die USA …… aber diese liegen zur Zeit mit der halben Welt im Handelskrieg ohne gesichertem Ausgang .
Es gibt doch sicher Druckmittel gegen die vierzig Milliarden oder?

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mannakn 09.06.2019, 09:10
193. Ein markiger Spruch statt...

..einer echten Lösung. Keine neuen Ansätze, kein konstroktives Entgegenkommen, nur Schulhofgeprahle, die Blähungen eines narzistischen Geistes. Populismus halt....... Der Trump Klon wird jedenfalls viel Spaß mit Juncker bekommen. Wenn er das ernst meint riskiert er eine Blockade am Ämelkanal und unabsehbare Folgen für die englische Wirtschaft. Mal abgesehen, das die EU nach so einem dämlichen Spruch sofort den harten Brexit einleiten solte.

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Watschn 09.06.2019, 09:10
194. Gut gemacht, Boris...

Versuchen mit dieser allürenbeladenen EU normal ein guter, geordneter Austritt auszuverhandeln, aber immer als Rückfallebene ein Hard-Brexit vorsehen, sich darauf vorzubereiten um ihn nötigenfalls auszuführen...
Alle Zahlungen vorerst weit zurückhalten, bis der erfolgreiche UK-Austritt und das Freihandelsanschlussabkommen mit der EU beidseitig ratifiziert wurde...Das ist der einzig vernünftige Weg um mit einer leberwurst-beleidigten, pseudo-hegemonialen EU fertig zu werden...

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mhwse 09.06.2019, 09:11
195. irgendwie träumen plötzlich alle vom

Mond-Mars.
Hätten wir einen Alternativ Planeten (oder besser gleich mehrere) - wäre es vermutlich schon recht leer hier - und die Briten hätten dann auch einen. Keiner würde sich an so etwas wie einen brexit erinnern.

Es gibt auf längere Sicht keine (bewohnbaren) Alternativ Planeten. (bzw. eine bezahlbare, kurze Anreise dahin)

Also wird uns allen keine andere Wahl bleiben, als uns zu arrangieren.
Das ging jetzt 60-70 Jahre ganz gut - bis jetzt plötzlich einige reiche Bildungsverweigerer, Einzelkinder, die schon in der Schule immer Stress machten, kamen - und versuchen alle gegeneinander auszuspielen - davor hatte ich persönlich schon die ganze Zeit "Angst".

Das geht auch wieder vorbei.

i.Ü sind die Briten die Einzigen, die sich um zu hohe CO2 Werte und den damit steigenden Wasserspiegel, ernsthaft Sorgen machen.
Da liegen sie mental weit vor Deutschland und den USA .. (obwohl Florida und NYC, bzw. in Deutschland die Inseln/Hanse/sogar noch Berlin 30 m. üNN weit teurer beim Küsten/Hochwasserschutz werden..)
Gut bei Österreich merkt man die kümmern sich überhaupt nicht um das Problem - und verhalten sich entsprechend.

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Hoberg 09.06.2019, 09:11
196. es geht weiter

die nächste Runde ab Oktober wird eingeläutet. Ich freue mich auf weitere "ooorder" Rufe bei den nächsten Übertragungen aus dem Parlament.
Nur noch skurril.

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moistvonlipwik 09.06.2019, 09:11
197. Leider haben Sie ein wichtiges Detail vergessen

Zitat von ruediger
Solange der Vertrag nicht ratifiziert ist, ist er nicht gültig und muss auch nicht eingehalten werden. Und nachdem das Parlament den Vertrag bereits mehrfach abgelehnt hat, muss der nächste Premier einen besseren aushandeln. Da wäre es unverantwortlich zuvor irgendwelche freiwilligen Zahlungen zu tätigen. Dies würde die eigene Verhandlungsposition massiv schwächen. Also hat Boris Johnson völlig recht: Nur nach Abschluss eines für Briten akzeptablen Vertrages gibt es Geld.
Der Vertrag ist nicht die Anspruchsgrundlage für die Zahlungen. Dies ist der Umstand, dass sie zugrundeliegenden Verbindlichkeiten mit Zustimmung und Beteiligung des UK begründet wurden. Mit anderen Worten: auch ohne Vertrag schuldet das UK das Geld.
Zahlungsverzug ist daher gefährlich. Wird dieser von der Weltbank als "default" eingestuft, verliert das UK Kreditwürdigkeit. Und das wiederum sollte sich ein Staat, dessen Haushalt chronisch defizitär ist, zweimal überlegen.
Ganz am Rande: mit der gleichen Argumentation könnte man EU-seitig die Vollziehung anderer Abkommen aussetzen: "wir warten, bis der Vertrag ratifiziert ist". British Airways und die Betreiber der britischen Flughäfen freuen sich bestimmt, wenn alle Flüge Richtung Osten über den Nordpol erfolgen müssen, weil die Kontinentaleuropäer die Überflugrechte widerrufen haben.
Kurz: sollte Johnson glauben, den Trump zu spielen und mittels Drohungen etas erreichen zu können, sollte er vorab über den Unterschied zwischen Superstaaten und Nullen nachdenken.

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4711_please 09.06.2019, 09:12
198. Noch so n Trump

Wer seine Schulden nicht bezahlt ist bankrott und was eine Staatspleite bedeuten kann schaue auf Argentinien 2001. Und wenn die britischen ex-EU-Beamten keine Pensionen mehr bekommen, britisches Staatsvermögen in der EU gepfändet wird, ein Trennungskrieg herrscht und die IRA Terror macht, dann ist der worst case eingetreten.

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kein-freund-von-despoten 09.06.2019, 09:12
199. Boris Vorbild : Trump

Jetzt wissen wir wenigstens, wie D.Trump zu immer neuen Krediten gekommen ist. Trump zu Deutscher Bank : "Entweder ihr verlängert meine Kreditlinie oder ich mache erneut einen auf pleite. Dann gibt es gar nichts." Boris Johnson sollte das Buch "The Art of the Deal" mal lieber schnell weg legen.

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