Forum: Politik
Brexit: Boris Johnson will Ausstiegszahlung an die EU zurückhalten
Henry Nicholls / REUTERS

Großbritannien schuldet der EU rund 44 Milliarden Euro. Ex-Außenminister Boris Johnson plädiert dafür, das Geld vorerst nicht zu überweisen - um einen besseren Brexit-Vertrag auszuhandeln.

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Rubikon_2016 09.06.2019, 06:40
50. Nun ja,

das wäre natürlich ein gewagtes Manöver der Briten. Denn die EU endgültig und komplett gegen sich aufzubringen, birgt das nicht unerhebliche Risiko, tatsächlich einen ungeregelten Brexit zu bekommen mit erheblichem Kostenrisiko, womöglich deutlich mehr als die gut 40 Mrd Euro.
Es ist allerdings auch ein Skandal und unfassbarer Geburtsfehler der EU, die Bedingungen für Staaten, die diese Gemeinschaft wieder verlassen wollen, nicht von vornherein festgelegt zu haben.
Genau wie bei dem Euro - es gibt nie einen Plan B, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Ein unfassbarer Dilettantismus.

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iasi 09.06.2019, 06:57
51. Die EU agiert bisher so, als wäre ein harter Brexit kein Problem für

sie. Sollten die Briten kein Ankommen mit der EU erreichen, was hätten sie denn dann zu verlieren, wenn sie die 44 Milliarden € nicht bezahlen? Einen Deal mit Trump können die Briten wohl recht schnell aushandeln, wenn sie ohne Deal aus der EU austreten. Denn dann wird sich Trump den EU-Handelspartnern zuwenden und die Briten als Entlastung ansehen.

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architekt09 09.06.2019, 06:57
52. Rechenkünstler Johnsen

Bleibt die Frage, ob sich dieser Rechenkünstler da nicht erneut verrechnet. Erstens würden die Gelder vermutlich verzinst, es also nur teurer für GB. Zweitens dürfte die EU ihrerseits umgehend Zahlungen einstellen, ich schlage vor, sie fängt bei den Bezügen der unsäglichen Europapolitiker der Briten an. Dann sofort sämtliche Beihilfen für Fischer und Bauern einstellen. Sämtliche Fördergelder für Infrastrukturmaßnahmen. Was dann noch übrig ist, könnte durch Zahlungen von Briten bei Eintritt an den Grenzen der EU erhoben werden. Sagen wir 1000€ pro Eintritt. Geld ist ein unglaublich gutes Druck- und Schmiermittel.

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Poli Tische 09.06.2019, 06:58
53. Trump der Zweite......

vernichtet, zusammen mit seinem Vorbild aus den USA, das Zusammenleben der Völker, das Vertrauen von Vertragspartnern, einen kultivierten Umgang untereinander und die Diplomatie. Zu Bedauern ist Queen Elizabeth, die sich dann regelmäßig mit diesen Menschen treffen muss. Wahrscheinlich wird Johnsons nächster Deal die Abschaffung der Monarchie sein während Trump daran arbeitet, sich und seine Familie die Krone aufzusetzen....

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ulrich.h.beck 09.06.2019, 07:05
55. Say goodbye ...

to British fairplay! Extraordninary!

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c.PAF 09.06.2019, 07:06
56.

Klassischer Fall von Erpressung.

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Teddi 09.06.2019, 07:08
57. Soso...

Jetzt will er Europa auch noch mit seinen Schulden erpressen. Eine feine Gesellschaft da im Oberhaus, wo im Oberstübchen die Meise singt.

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Peter_der_Grosse 09.06.2019, 07:08
58. der GANZ harte Brexit ...

... ist es, mit dem Boris Johnson droht und den er damit geradezu provoziert, indem er zuviel geleistete Zahlungen der EU an das Vereinigte Königreich nicht zurück zahlen will.
Das ist so wie wenn der Schuldner zum Gläubiger sagt: „Deine mir geliehenen 2 Millionen werde ich Dir nicht zurück zahlen. Aber wenn Du mit 2 Tausend zufrieden bist, können wir wieder Freunde sein.“

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daniel-1778 09.06.2019, 07:09
59. Boris die Nebelbombe

Wenn der Brexit hart kommt, könnte der Pfund so stark abwerten, dass aus 39 Mrd. Pfund schnell mehr werden. Und überhaupt sitzt UK ggü. der EU immer am kürzeren Hebel. Diese populistischen Egomanen gehören allesamt vors Strafgericht.

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