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Brexit: Das Endspiel hat begonnen
REUTERS

Unterhändler von EU und Großbritannien haben sich bei den Brexit-Verhandlungen auf einen belastbaren Text geeinigt. Für Premierministerin May beginnt nun eine Reihe dramatischer Manöver. Wie gut sind ihre Aussichten auf Erfolg?

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neurobi 14.11.2018, 08:35
1. Das Endspiel hat begonnen

Selten eine so passende Überschrift gelesen.
Für Frau May ist es das Finale, entweder der Vertrag wird unterschgrieben oder sie wird hinwerfen.
Wahrscheinlicher ist wohl letzteres, denn die Brexitgegnerin May sitzt zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite die Hardliner, für die dieser Vertrag der EU viel zu weit entgegenkommt.Aufder anderen Seite die EU-Anhänger, die über ein zweites Referendum ein Verbleib in der EU erreichen wollen.

Von daher, May wird gehen, eine neue Regierung wird kommen und es wird ein zweites Referndum geben.

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RedOrc 14.11.2018, 08:47
2. Und welche Auswirkungen sollte ein zweites Referendum haben?

Zitat von neurobi
Von daher, May wird gehen, eine neue Regierung wird kommen und es wird ein zweites Referndum geben.
Und welche Auswirkungen sollte das haben, egal wie es ausgeht? GB ist am 29.3., 23h aus der EU 'raus, ob mit oder ohne Übergangsregelung. Das lässt sich nur dann ändern, wenn die EU27 einstimmig(!) dem Exit vom Brexit zustimmen würden - wie wahrscheinlich ist das denn, noch dazu in der knappen Zeit?

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123rumpel123 14.11.2018, 09:03
3. xxx

Zitat von neurobi
Selten eine so passende Überschrift gelesen. Für Frau May ist es das Finale, entweder der Vertrag wird unterschgrieben oder sie wird hinwerfen. Wahrscheinlicher ist wohl letzteres, denn die Brexitgegnerin May sitzt zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite die Hardliner, für die dieser Vertrag der EU viel zu weit entgegenkommt.Aufder anderen Seite die EU-Anhänger, die über ein zweites Referendum ein Verbleib in der EU erreichen wollen. Von daher, May wird gehen, eine neue Regierung wird kommen und es wird ein zweites Referndum geben.
Wie soll das bei dem engen Zeitplan gehen?

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kjartan75 14.11.2018, 09:06
4.

Zitat von RedOrc
Und welche Auswirkungen sollte das haben, egal wie es ausgeht? GB ist am 29.3., 23h aus der EU 'raus, ob mit oder ohne Übergangsregelung. Das lässt sich nur dann ändern, wenn die EU27 einstimmig(!) dem Exit vom Brexit zustimmen würden - wie wahrscheinlich ist das denn, noch dazu in der knappen Zeit?
Die EU hat sich da bisher in Kommentaren u. a. durch Tusk und Juncker in den letzten Monaten durchaus flexibel gezeigt. Daher ist eine Einigung, dass bei Bekanntgabe eines zweiten Referendums, Artikel 50 ausgedehnt/ausgesetzt wird, durchaus vorstellbar. UK als Geberland hätte man natürlich weiter gerne im Boot.

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123rumpel123 14.11.2018, 09:07
5. Bremsklotz mit besonderen Extras

Zitat von RedOrc
Und welche Auswirkungen sollte das haben, egal wie es ausgeht? GB ist am 29.3., 23h aus der EU 'raus, ob mit oder ohne Übergangsregelung. Das lässt sich nur dann ändern, wenn die EU27 einstimmig(!) dem Exit vom Brexit zustimmen würden - wie wahrscheinlich ist das denn, noch dazu in der knappen Zeit?
Und es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht allen EU-Mitgliedern gefallen dürfte, dass die Briten mit ihren alten Extra-Würstchen in der EU bleiben könnten.

Resultat wäre : "Bremsklotz mit besonderen Extras"

Und rechtlich ist die Sache fragwürdig, denn Art. 50 EU ist bezüglich Neuantrag deutlich.

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RedOrc 14.11.2018, 09:22
6. Das hat man sowieso

Zitat von kjartan75
UK als Geberland hätte man natürlich weiter gerne im Boot.
Das hat man sowieso bei einer Einigung, siehe Norwegen und die Schweiz, mit dem Bonus dass UK nicht weiterhin bremsen/quertreiben kann, weil kein Stimmrecht mehr.

Ich kann mir nicht vorstellen - bei aller Liebe - dass man nach dem ganzen nationalitischen bis zu rassistischen Dreck der von Seiten des UKs (besonders der Presse) auf die EU gekübelt wurde und den dann enttäuschten und fanatischen Brexiteers UK in der jetzigen Verfassung als stimmberechtigtes Mitglied haben möchte

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snert 14.11.2018, 09:23
7. könnte noch klappen

Zitat von RedOrc
Und welche Auswirkungen sollte das haben, egal wie es ausgeht? GB ist am 29.3., 23h aus der EU 'raus, ob mit oder ohne Übergangsregelung. Das lässt sich nur dann ändern, wenn die EU27 einstimmig(!) dem Exit vom Brexit zustimmen würden - wie wahrscheinlich ist das denn, noch dazu in der knappen Zeit?
zugeben, die Kelten sind wenig anders gestrickt, als wir, aber so ein wenig kenne ich sie, ich habe dreineinhalb Jahre in London gearbeitet. Ich mag England und die Leute, wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich in London wohnen und leben.
Man muss die neue Abstimmung ja nicht auf den "past the point return" verschieben. Mit ein wenig gutem Willen geht das auch anders.Warum wollen die Politiker das nicht? Die Bürger wünschen es. Sie wollen zumindest eine neue Abstimmung. Warum lässt man sie, obwohl lautstark gefordert, nicht erneur abstimmen?

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tucson58 14.11.2018, 09:41
8. Meine Meinung wird bestätigt

Das ganze ist eine Polittheater da GB , sowie die EU völlig planlos mit diesem Austritt aus der EU waren und sind . Somit wird man sich mit irgendwelchen schwammigen Erklärungen auf etwas einigen und dem Bürger verkauft man das als eine wirklich gute Lösung mit denen GB , sowie die EU gut damit kleben können.

Ändern wird sich jedoch auf keiner Seite etwas, da GB nach wie vor ihre Sonderrrolle spielen und weiter von der EU profitieren wird.

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tucson58 14.11.2018, 09:46
9.

Zitat von snert
zugeben, die Kelten sind wenig anders gestrickt, als wir, aber so ein wenig kenne ich sie, ich habe dreineinhalb Jahre in London gearbeitet. Ich mag England und die Leute, wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich in London wohnen und leben. Man muss die neue Abstimmung ja nicht auf den "past the point return" verschieben. Mit ein wenig gutem Willen geht das auch anders.Warum wollen die Politiker das nicht? Die Bürger wünschen es. Sie wollen zumindest eine neue Abstimmung. Warum lässt man sie, obwohl lautstark gefordert, nicht erneur abstimmen?
..und dann bringt die neue Abstimmung wieder ein Ergebnis das sich Monate später als Fehler raustellt und dann lässt man das Volk wieder wählen , weil sie erkannt haben das es auch nicht gut ist .. und dann lässt man das Volk wieder wählen weil sie danach rufen usw...usw...usw....

Verlässlichkeit auf etwas wird so nicht funktionieren und GB würde unkalkulierbar und scheidet dann ohnehin als Partner in einer Gemeinschaft aus

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