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Brexit-Dokmente: Der Papiertiger
REUTERS

Die britische Regierung hat endlich schriftliche Vorschläge zur Irland-Frage eingereicht: Ein ernsthafter Versuch, die Brexit-Blockade zu durchbrechen - oder will Boris Johnson etwas ganz anderes?

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serum_user 19.09.2019, 20:58
20. Zeitspiel!

Die Briten halten ein Sommertheater ab und die EU soll einknicken. Applaus Applaus Applaus!!!

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Darwins Affe 19.09.2019, 20:59
21. Nächstenliebe

Zitat von sibbi78
allen voran die Engländer, jemals mit offenen Karten gespielt? Man errichtet kein Imperium mit Waldorf-Methoden. Die Briten werden einen Weg finden, der ihrem Ansinnen entspricht: Möglichst nichts zahlen, soviel wie möglich dafür bekommen und alle Schuld von Schäden und Verlusten alleinig auf die EU schieben. Das können sie ganz gut - Jahrhunderte lange Übung...
1) Jeder ist sich halt selbst der Nächste. Auch die klammen EU-Südländer, insbesondere Monsieur Macron, handeln nach dieser Devise.
2) Woher kommt nur euer deutscher Neid auf`s britische Empire – das gibt schon lang nicht mehr? Ist man neidig, dass die zwei angezettelten Weltkriege keine Früchte gebracht haben?
3) In der Politik geht`s nicht um Schuld oder gar Moral (wie immer definiert), sondern um handfeste Interessen.
4) Historisch hatten die Engländer immer eine feine Nase, die Zeichen der Zeit zu erkennen – und die spricht nicht gerade für die völlig zerstrittene EU (allem voran die gescheiterte Gemeinschaftswährung).

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soerensen 19.09.2019, 20:59
22. @123rumpel123

Lieber rumpel, ich hoffe, es kommt unterm Stein an: die Briten wollten raus und sagen nun nicht wie. Die EU wartet.
Auch wenn Menschen wie sie es sich nicht vorstellen können : eventuell terminiert das Gericht die Entscheidung auf nächste Woche, weil die 11 Richter ein wenig Nachdenken und zu einer Entscheidung kommen wollen.

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kuac 19.09.2019, 21:02
23.

Zitat von 123rumpel123
Die peinliche Luxemburg Nummer, das Ultimatum des finnischen Ratspräsidenten usw. zeugt inzwischen nicht mehr von Überlegenheit. Interessant ist allerdings die Vertagung des Supreme Courts auf nächste Woche, offenscihtlich sieht das Gericht keinen Anlaß für ein sofortiges Urteil und Eingreifen. Dann sind ein paar Tage Luft bis die Parteitags-Session beginnt und dann ist auch schon der Parlamentsurlaub gelaufen.
Peinlich war nur wie BoJo sich vom Acker machte. Hatte er Panik?
Der Finnische Ratspräsident hat genau das richtige gesagt.
Womöglich ist das Supreme Court auch gespalten. Kein Zeichen von Solidität.

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soerensen 19.09.2019, 21:07
24. @Kontrastmittel

Norwegen, Schweiz und alles andere haben die Briten abgelehnt.

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mehrwertsteuerrad 19.09.2019, 21:12
25. Die EU....

heute, 19:56 Uhr
1. Wunschdenken
„Diese Wunschdenken erinnert mich an Trump, der NIE Präsident werden konnte und es seit über zwei Jahren ist. Die EU sollte sich überlegen, dass sie gar nicht so überlegen ist.“
... ist schlecht und doppelplus ungut.
Daher verlassen Sie mit GB die EU und werden Sie der glücklichste Mensch ever.

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Wolfski 19.09.2019, 21:16
26. Sorry Ihr Briten....

...meiner Meinung nach sollte es kein bisschen Nachverhandlungen geben. Ihr habt so gewählt: für den Brexit und für die Volksvertreter die Euch nun vertreten. Das war Volkes Stimme in beiden Fällen, und jedes demokratische Volk verdient die Regierung welche legitim gewählt wurde! Was soll also das ganze Theater? Ihr habt Eure Gesetzte, und wenn die nicht mehr alles umschreiben was Euch umtreibt dann wählt neu und schafft Euch eine andere Gesetzgebung an! DAS ist Demokratie, auch wenn’s den Minderheiten nicht gefällt! Was also gibt es da zu diskutieren? Das Ungemach wird nur noch schlimmer! @EU-Entscheider ( also wir alle!!! ) und EU Vertreter ( von und gewählte Repräsentanten ) : nicht beigeben, keinen Millimeter! GB hat es so gewollt-und wenn sie es nun anders wollen dann nur zu! Dann kümmert Euch, geht noch massiver auf die Straße , nutzt Eure Demonstrationsfreiheit und versucht Neuwahlen und ein neues Feferwndum zu erzwingen! Das MUSS Euch aus eigener Kraft gelungen und nicht durch betteln oder Nachverhandeln mit der EU - sprich uns!

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DerVO 19.09.2019, 21:20
27.

Zitat von claus7447
Der Backstop war ein ausdrücklicher Wunsch der Briten, zur Not kann man jetzt noch diskutieren ob die Grenze in der irischen See oder im Kanal verläuft, bis eine Lösung auf dem Tisch liegt die eine harte Grenze zur Republik Irland vermeidet.
Ich hoffe, Ihr Vorschlag einer Grenze im Kanal meint nicht, wir könnten Irland bis zum Finden einer finalen Lösung ja ebenfalls vorübergehend aus der Zollunion werfen :)

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olafbachmann 19.09.2019, 21:22
28. @kontrastmittel

Ich dachte schon Ihr erster Kommentar waere fuerchterlicher Unsinn, aber um 20:44 offenbaren Sie Ihre volkommene unverfrorene Inkompetenz zum Thema. Norwegen und die Schwiez sind im Binnenmarkt (inklusive der vier Freiheiten) und im Schengenraum. Dies alleine widerspricht schon diametral allem was die Brexiters wollen. Ein "erfolgreicher Austritt" aus der EU st einer, der moeglichst wenig Schaden fuer alle Beteiligten erzeigt. Da Brexit aber vom Design her destruktiv ist und es auch niemanden gibt, der auch nur eine einzige irgendwann messbare positive Seite ausmachen kenn (es sei denn man zaehlt den chauvinismus dazu den Manche faelschlicherweise fuer Patriotismus halten, ist ein erfolgreicher Brexit ansich schon ein Oxymoron. Wenn dann auch noch Briten leichtfertig einen desastroesen crash-out betreiben nur um ihren Fehler nicht zugeben zu muessen, dann lauert sich Ihre komische Logik selbst auf. Man ertraegt ja viel, aber soolche Beitraege wie die, die Sie fabrizieren, darf man in ihrer schaedlichen Verwirrung einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Ich habe Fertig.

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iasi 19.09.2019, 21:24
29. Es geht um bedeutende Vereinbarungen

daher wird nicht mit Samthandschuhen verhandelt und gehandelt. Das britische Parlament hat es der eigenen Regierung nicht leicht gemacht, in den Verhandlungen mit der EU. Der einen ausgehandelten Vereinbarung wollten die Parlamentariere nicht zustimmen und für Nachverhandlungen schafften sie nun die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, denn sie nahmen Johnson das wichtigste Druckmittel und legtem ihm sogar den Zwang auf, um eine Verschiebung des Brexit bei der EU bitten zu müssen.

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