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Brexit-Dokmente: Der Papiertiger
REUTERS

Die britische Regierung hat endlich schriftliche Vorschläge zur Irland-Frage eingereicht: Ein ernsthafter Versuch, die Brexit-Blockade zu durchbrechen - oder will Boris Johnson etwas ganz anderes?

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brooklyner 19.09.2019, 23:40
50.

Zitat von Sportzigarette
ach rumpel, sowas kann nur von Ihnen kommen. Ja, Luxemburg war sehr peinlich, alleridngs nicht für die EU, sondern für Bojo. Und das finnische Ultimatum geht auch völlig okay, Es ist doch echt erstaunlich, dass Sie als angeblicher Schweizer, so ein EU Bashing betreiben. Hat Ihnen die EU vielleicht die Einreise verweigert oder ist es Neid oder Wut auf die EU, weil die Schweiz ohne EU Partnerschaft längst den Bach runter wäre? Irgendwas kann mit Ihnern nicht stimmen, soviel starrsinniger Realitätsverliust ist keinesfalls normal!
Na das sind doch die merkwürdigen Deutschschweizer, wenn Sie Niveau wollen, unterhalten Sie sich mit Leuten aus Genf.

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brooklyner 19.09.2019, 23:47
51.

Zitat von m.tefik30
hat gerade gesagt in SKY dass er glaubt "wir können einen Deal haben,and Brexit will happen,aber wir sind auch für einen NO-Deal vorbereitet".Euro und Dollar verlieren gerade gegenüber Sterling.
Ähm, nein, habe gerade geschaut.

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Atheist_Crusader 20.09.2019, 00:07
52.

Zitat von Kontrastmittel
Diese Wunschdenken erinnert mich an Trump, der NIE Präsident werden konnte und es seit über zwei Jahren ist. Die EU sollte sich überlegen, dass sie gar nicht so überlegen ist.
Dieses missglückte Gleichnis sieht mir nach einem weitaus schlimmeren Fall von Wunschdenken aus.

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jannik2019 20.09.2019, 00:29
53. @olafbachmann

Die Schweiz hat von den 4 Freiheiten nur die Personenfreizügigkeit übernommen.

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W. Pooh 20.09.2019, 02:20
54. Please Sir, noch einmal.

...dass es sich bei den Dokumenten lediglich um sogenannte Non-Papers handele - informelle Arbeitsdokumente, die nicht rechtlich bindend sind. "Formelle schriftliche Lösungen" werde man erst dann vorlegen, wenn die EU klargemacht hat, dass sie "konstruktiv über diese Lösungen als Ersatz für den Backstop reden will", so der Sprecher.
EU soll sich also bereit erklären über etwas zu reden, dass man man erst nach der Erklärung vorlegen wird. Oder wie habe ich es zu verstehen? The Mad Hatters Party?

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Luchs 49 20.09.2019, 02:28
55. warum sind die Briten noch immer in der "nutzlosen" EU?

Warum ist GB denn noch immer in der inkompetenten, schädlichen, lähmenden, langsamen, teuren und zerstrittenen EU?

Weil sie ohne die EU nicht können!
Niemand auf der Welt wartet auf ein einzelnes, kleines Land.
Sie sind kein großer Markt und kein großer Produzent von irgend etwas - alles ist ersetzbar.

Die britische Regierung weiß, dass sie nur Nachteile nach dem Austritt hat.

Kein Land auf der Welt drängt sich nach einem Handelsabkommen mit der Insel.
Andere wollen lieber heute als Morgen in die EU.

Wenn alles so schön ist ohne die Union - dann einfach raus und nichts mehr bezahlen!

Oder ist es doch der gesellschaftliche und politische Selbstmord?

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thobie2 20.09.2019, 02:35
56.

Zitat von Darwins Affe
1) Jeder ist sich halt selbst der Nächste. Auch die klammen EU-Südländer, insbesondere Monsieur Macron, handeln nach dieser Devise. 2) Woher kommt nur euer deutscher Neid auf`s britische Empire – das gibt schon lang nicht mehr? Ist man neidig, dass die zwei angezettelten Weltkriege keine Früchte gebracht haben? 3) In der Politik geht`s nicht um Schuld oder gar Moral (wie immer definiert), sondern um handfeste Interessen. 4) Historisch hatten die Engländer immer eine feine Nase, die Zeichen der Zeit zu erkennen – und die spricht nicht gerade für die völlig zerstrittene EU (allem voran die gescheiterte Gemeinschaftswährung).
Wenn Sie den Unsinn glauben, den Sie da schreiben, dann ist es ja gut.

Natürlich hat jedes EU-Mitglied eigene Interessen und versucht die natürlich auch in die EU einzubringen. Die EU hat es aber bislang immer geschafft, einen Kompromiss zu finden.
Ja, die Südländer sind wirtschaftlich nicht unbedingt die stärksten. Wobei Frankreich sicher nicht zu den Südländern gehört (einfach mal eine Landkarte zu Hand nehmen). Gleichwohl kann die Geimeinschaft das auffangen. GB wird zukünftig noch zu spüren bekommen, wie es ist, in Verhandlungen mit den großen Wirtschaftsräumen als Juniorpartner auftreten zu müssen. Dann ist es nämlich vorbei mit der Hochnäsigkeit.
Und was den Euro angeht: Warten wir mal in aller Ruhe ab, wo das Pfund nach dem Brexit steht. Und wenn GB seine Austrittsrechnung nicht bezahlt, schaun wir mal, was mit der britischen Wirtschaft passiert, wenn die EU die Erbingung von Dienstleistungen aus GB in die EU einschränkt.

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thobie2 20.09.2019, 02:37
57.

Zitat von iasi
daher wird nicht mit Samthandschuhen verhandelt und gehandelt. Das britische Parlament hat es der eigenen Regierung nicht leicht gemacht, in den Verhandlungen mit der EU. Der einen ausgehandelten Vereinbarung wollten die Parlamentariere nicht zustimmen und für Nachverhandlungen schafften sie nun die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, denn sie nahmen Johnson das wichtigste Druckmittel und legtem ihm sogar den Zwang auf, um eine Verschiebung des Brexit bei der EU bitten zu müssen.
Welches Druckmittel hat Johnson denn? Mit einem harten Brexit ausscheiden. Ein lächerliches Druckmittel. Damit würde man zwar den größt möglichen Schaden erzeugen. Der wird bei den Briten nur größer sein, als bei der EU. Ist so, als wollte ich von Ihnen Geld und drohe, mir selber ins Knie zu schießen.

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frenchie3 20.09.2019, 03:21
58. Waren das wirklich Papiere (Mehrzahl) ?

Das kann doch nur ein post it sein

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KingTut 20.09.2019, 08:28
59. Norwegen Modell für London vermutlich unbezahlbar

Zitat von Kontrastmittel
Stimme insoweit zu. Mehr, als Norwegen und der Schweiz muss man an sich nicht geben. Allerdings könnten die Briten insgesamt ein wertvoller Partner, als vorgenannte sein. Anyway einen erfolgreichen Austritt kann sich die EU eh nicht leisten, ohne sich selbst in Frage zu stellen.
Das Hauptproblem dieses Brexitreferendums war es, dass niemandem die Komplexität des Themas bewusst war oder dass diese aus opportunistischen Gründen ausgeblendet wurde. Das machte es den Narzissten und Lügenbaronen (Johnson, Farage & Co.) leicht, sich auf Kosten des Landes zu profilieren.
Und was das Thema Norwegen betrifft, muss ich Sie enttäuschen. Ich zitiere das Handelsblatt:
"Ein Abkommen mit der EU, ähnlich, wie es Norwegen ausgehandelt hat, das ist die Hoffnung vieler Brexit-Befürworter. Doch das Modell wäre für London vermutlich unbezahlbar."
https://www.handelsblatt.com/politik/international/brexit-norwegen-plus-modell-kaeme-london-teuer-zu-stehen/23915374.html?ticket=ST-11302536-L3mSXFH5NJKgodiVFdtg-ap5
Ein norwegischer Politiker beklagte einst, dass sein Land so viel zahlen muss wie ein Vollmitglied und tausende Gesetze und Verordnungen der EU in nationales Recht umwandeln musste, ohne irgend ein Stimmrecht zu besitzen.

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