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Brexit: EU bietet Briten längere Übergangsphase an
REUTERS

Nach dem vorläufigen Abbruch der Brexit-Verhandlungen hat die EU einem Bericht zufolge Großbritannien angeboten, länger als geplant in Binnenmarkt und Zollunion zu bleiben. Gleichzeitig setzt Chefverhandler Barnier eine neue Frist.

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stefan.martens.75 16.10.2018, 23:28
10. Mal ne Frage

Wer glaubt ernsthaft, dass May eine Zollunion mit der EU ohne Mitspracherecht der Briten durch das britische Parlament bringt?
Irgendwer hier der daran glaubt?

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weroc 16.10.2018, 23:29
11. Warum?

Warum bekommt ein Land, das schon in ihrer Mitgliedszeit immer Sonderregelungen haben wollte und jetzt nicht mehr Teil der EU sein will, ein solch großes Entgegenkommen?

Die Briten wollen raus, dann lässt sie endlich raus ob es dabei zu einer harten Grenze in Nordirland kommt oder nicht. Was soll das Theater?

Soweit ich das bislang mitbekommen habe, hat sich VK in keiner Position nennenswert auf die EU zubewegt. Gut die EU auch nicht auf VK, aber diese sind auch nicht in der Situation sich wirklich bewegen zu müssen

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olli47 16.10.2018, 23:42
12. Hier will einer....

... ohne vorher hinreichen die Konsequenzen bedacht zu haben, aus einem Verein austreten. Soll er. Warum muss der Verein ihm dazu entgegenkommen??? Einem Vereinsmitglied beim Austritt helfen, indem man ihm die Verpflichtungen erlässt, die Vorteile der Mitgliedschaft aber weiterhin zugesteht?????

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ex_Kamikaze 17.10.2018, 00:05
13. Klingt wie ein Witz

wenn Großbritannien "anbietet" die Vorzüge der EU etwas länger zu nutzen nachdem das Land selbst beschlossen hat auszusteigen. Und ohne etwas dafür anzubieten.
Das sieht alles immer wieder nach der britischen Rosinenpickerei aus die wir alle schon so lange kennen. Was das britische Parlament dazu zu sagen hat sollte für alle Festlandeuropäer völlig egal sein. Für uns sollte zählen was unsere Parlamente dazu zu sagen haben.

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mayazi 17.10.2018, 00:09
14. #1 @theodtiger

Für die Übergangsphase, so sie denn kommen sollte, gilt sowieso, dass GB kein Mitspracherecht mehr hat. Es ist dann ja kein Mitglied mehr.

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quark2@mailinator.com 17.10.2018, 00:14
15.

Zitat von theodtiger
... Nach 2020 sieht das anders aus. Schließlich beginnt ab Januar 2021 die neue siebenjährige Finanzplanung, in der alle EU Ausgaben (und Einnahmen) weitgehend festgelegt werden. Wenn das VK dann noch daran teilnehmen würde, müsste es ja auch da noch mitbestimmen können, ...
Ich verstehe das so, daß UK zwar übergangsweise in Zollunion und Binnenmarkt bleibt, nicht aber als stimmberechtigtes Mitglied in der EU. So könnte die Wirtschaft weiterlaufen, bis man die Verträge hat und man könnte vielleicht im UK eine Wahl durchführen, die zu anderen Bereitschaften führt. So eine Art temporäres Norwegen.

Ansonsten muß mir was entgangen sein. Da steht "Neue Zugeständnisse der EU wurden in Brüssel ausgeschlossen." und ich frage mich, was es denn bisher für Zugeständnisse gab. Die Fristverlängerung ? Na das ist aber wirklich im Interesse beider Seiten, also kein echtes Zugeständnis. In substanziellen Dingen höre ich immer nur von roten Linien. Das mag toll sein, aber man soll dann bitte nicht solche Sätze von "weiteren Zugeständnissen" bringen, als wäre man schon unglaublich entgegen gekommen. Dummerweise ist das ganze eine Situation, in der es kein win-win gibt und der Status Quo unter Null liegt. Egal wie es ausgeht, jeder Beteiligte wird verlieren und die unbeteiligten Dritten gewinnen. Wer nun meint, die EU gewinnt, weil UK immer nur gebremst hat ... hmmm, sorry, aber egal wie sehr ich es will, mein Optimismus reicht nicht, die Vision in friedlicher Vollendung zu sehen.

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Atheist_Crusader 17.10.2018, 00:28
16.

Der ideale Brexit für die Briten ist einer, der niemals wirklich stattfindet.
Ein Status bei dem sie den Austritt schon beschlossen und in die Wege geleitet haben, aber der Vollzug immer neu aufgeschoben wird. So kann man weiter die Vorzüge der EU genießen, aber gleichzeitig den Zorn des Scheidenen für sich vereinnahmen und sich auch weiterhin über alles beschweren was Brüssel so tut.
Ein Brexit bei dem man immer im Gehen ist, aber nie den Raum verlässt.

Damit könnten alle glücklich sein. Die Reimainer weil sie effektiv in der EU bleiben, die soft Brexiter weil sie immer noch die Vorteile genießen und die hard Brexiter weil sie ja immer wieder wiederholen können dass sie jetzt wirklich gehen und wie doof sie Brüssel und Ausländer generell finden. Außerdem haben sie dann noch mehr Zeit um sich all die tollen Dinge zu überlegen die man ohne die EU tun kann (bisher konnte mir z.B. noch nicht einer erklären was das für super Handelsabkommen sein sollen die mit der EU unmöglich sind, aber post-Brexit die Nation wieder an die Weltspitze bringen sollen).
Wäre doch die perfekte Lösung. Würde natürlich Brüssel nicht mitmachen, aus dem einfachen Grund dass eine Einzelperson die eine solche Lösung wollte in die Klapse eingewiesen würde.

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fatal.justice 17.10.2018, 00:47
17. Das....

Zitat von Murmeltier
Ich vermute, wenn der Vorschlag überhaupt auch nur ansatzweise zum Tragen kommt, dürfte es eine Art Norwegen werden - also kein Mitbestimmungsrecht, dafür Beteiligung an den finanziellen Verpflichtungen. Die Grenze in Irland könnte dann erst einmal offen bleiben, wobei auch nicht wirklich klar ist, was sich bis 2021 (oder 2022, 2023 etc.) wirklich an den grundlegenden Problemen geändert haben sollte.
... war bislang nicht gewollt. Auf was soll denn die EU noch warten? Dass sich irgendwann die Brexiteers besinnen und sich auf ein zweites Referendum besinnen? Großbritannien schloss aus, den EFTA-Status zu akzeptieren (kürzlich). Also Personenfreizügigkeit. Dem Norwegen zusprach. Island, die Schweiz und die Färöischen Inseln ebenso. All die EFTA-Länder akzeptierten das. England nicht? So langsam fühle ich mich verarscht. Sind da nur Deppen am Werk? Das United Kindom würde gerne, aber bekommt es nicht hin. So langsam wirds peinlich.

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kuac 17.10.2018, 01:01
18.

GB will einen Brexit, der für GB nur Vorteile bringt, nicht weh tut und die EU soll ihn eemöglichen. Ein wenig wie die grösse Mauer von Trump, die Mexiko bezahlen soll.

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Newspeak 17.10.2018, 01:16
19. ....

Das ist doch alles illusorisch. Die Briten sind kein rationaler Verhandlungspartner. Selbst wenn May dafür ist, ist das Parlament dagegen und eine Einheit der anderen EU Länder wird es auch nicht geben. Die Wahrheit ist, es wird den harten Brexit geben, und die Briten haben es nicht anders gewollt.

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