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Brexit: EU-Chefunterhändler fordert "Klarheit" von den Briten
JULIEN WARNAND/EPA-EFE/REX

Es sind nur noch 46 Tage bis zum Austrittsdatum der Briten. Die EU gibt die Hoffnung auf einen geregelten Brexit zwar nicht auf. Aber London müsse sich bewegen, fordert Chefunterhändler Barnier.

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w.diverso 11.02.2019, 22:24
30. Für mich einfachen Bürger der EU

ist das Verhalten der britischen Politiker absolut unverständlich. Wie können nur Leute von den die meisten sicher studiert haben, so unfähig sein? Oder zumindest die, die momentan die Entscheidungen treffen. Bei Boris Johnson kann man noch annehmen, dass er das als reicher Pinkel, einfach aus Widerspruchsgeist und Spass macht. Aber was ist mit den anderen? Sind die vollkommen intelligenzbefreit oder sind sie auf Drogen? Es kann ja nicht sein, dass sie nach zwei Jahren Verhandlungen, Überlegungen und diversen Abstimmungen immer noch nicht wissen was sie wollen? Glauben sie, dass das British Empire wieder aufersteht wenn sie sich möglichst einfältig verhalten? Ich finde die Briten an sich sehr nett und lustig, aber momentan begreife ich sie überhaupt nicht.

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decathlone 11.02.2019, 22:30
31. Sie bringen es auf den Punkt!

Zitat von Markus Frei
Verstehe ich nicht, es ist völlig klar was die Briten wollen. Vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt ohne das irgendein EU-Gesetz oder Vorschrift für die Briten gelten. Die EU muß weiterhin alle Subventionen an britische Bauern, Hochschulen usw. in voller Höhe bezahlen ohne das die Briten einen cent in den EU-Haushalt bezahlen müssen. Für Briten gilt natürlich die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU weiterhin umfassend, für EU-Bürger in GB natürlich nicht. Aber so wie man das britische Parlament kennt würde selbst das keine Mehrheit bekommen.
Die Hardliner wollen das 'Rule Britannia' auf allen Weltmeeren und dazu gehört die komplette Kapitulation der anderen europ. Länder. Am besten wir kaufen auch noch für Milliarden Ramschpapiere in der Londoner City... Die Welt ist nur halt nicht mehr wie vor 100 Jahren. Und deshalb wollen die Brexiteers wenigstens einen erweiterten Suizid... Und Schuld an allem ist die EU und das Ausland, die die Rosinen aus dem Porridge gefischt hat. Aber ohne Ironie: ich fürchte, dass viele Tory-Abgeordnete ein Ausscheiden ohne Vertrag und Settlement mit der EU favorisieren.

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as@hbx.de 11.02.2019, 22:51
32. Sie wollen nicht kapieren,

Zitat von Watschn
Und das heisst akzeptieren einer Lösung, dauerhaft....ohne 'harte' Nordirisch-Irische Grenze (techn. Lösungen, gleiche Zolltarife) oder einer (vorübergehenden) zolltarifarischen Rückerstattungslösung für Irland. Keiner kann sagen, dies wäre nicht erreichbar. Und einer angemessenen wirts. Freihandelsabkommenslösung EU-UK, evtl. auf Basis des CETA-Abkommens zwischen Kanada u. der EU, vielleicht gar mit künftiger Teilhabe einer NON-Zollunion-UK am EU-Binnenmarkt (evtl. mit gewissen finanziellen UK-Beiträgen oder geringen UK/EU-Zollansätzen). Ein gefährliches Schielen auf ein 'Chicken-Game' kann unter dummen Umständen (unbeabsichtigter Unfall) in einen stupiden Hard-Brexit ausgehen, insbes. wäre dieser (worst case) in ihren Auswirkungen auf dem im Horizont ersichtl. kommenden wirts. Abschwung o. gar einer Rezession in der EU mehr als verheerend....
dass UK dem nicht zustimmen will und die EU das gar nicht leisten kann. Kommt von Ihnen seit fast zwei Jahren. Und die *technischen Lösungen* haben Sie auch immer nur als Floskel dabei ohne dass irgendein Mensch weiß, was das eigentlich werden soll in der Realität.

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rufuseule 11.02.2019, 22:58
33. Woher der Sinneswandel

Zitat von Watschn
Und das heisst akzeptieren einer Lösung, dauerhaft....ohne 'harte' Nordirisch-Irische Grenze (techn. Lösungen, gleiche Zolltarife) oder einer (vorübergehenden) zolltarifarischen Rückerstattungslösung für Irland. Keiner kann sagen, dies wäre nicht erreichbar. Und einer angemessenen wirts. Freihandelsabkommenslösung EU-UK, evtl. auf Basis des CETA-Abkommens zwischen Kanada u. der EU, vielleicht gar mit künftiger Teilhabe einer NON-Zollunion-UK am EU-Binnenmarkt (evtl. mit gewissen finanziellen UK-Beiträgen oder geringen UK/EU-Zollansätzen). Ein gefährliches Schielen auf ein 'Chicken-Game' kann unter dummen Umständen (unbeabsichtigter Unfall) in einen stupiden Hard-Brexit ausgehen, insbes. wäre dieser (worst case) in ihren Auswirkungen auf dem im Horizont ersichtl. kommenden wirts. Abschwung o. gar einer Rezession in der EU mehr als verheerend....
Ach plötzlich! Ich dachte immer der Brexit, auch der Hard-Brexit, wird ein grandioser Erfolg für UK? Die EU ist doch völlig am Ablosen, nicht?
Und jetzt plötzlich kriegen Sie Brexitier doch weiche Knie?

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mojo2xs 12.02.2019, 00:10
34. @30

Es ist offensichtlich das die GB Politiker so kaltschnäuzig und so angehoben sind das man deren Denkweise als normaler Mensch wirklich nicht verstehen muss. Boris hat gesagt wir werden unseren Teil des Kuchens bekommen, ob die EU will oder nicht und genau so handeln sie. Sie werden auch die letzte Sekunde Verstreichen lassen weil sie daran glauben gewinnen zu werden.

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frankcrx 12.02.2019, 10:46
35.

Zitat von iasi
versagt - und zwar völlig. Die Briten haben verlieren doch als EU-Nettozahler keine EU-Subventionen. Sie zahlen die ausbleibenden EU-Mittel aus der eigenen Staatskasse, überweisen nichts mehr an die EU und haben sogar noch einige Milliarden gespart. Mit dem Handel ist das auch so eine Sache: Da GB mehr deutsche Waren kauft, als umgekehrt D aus GB importiert, hat D eigentlich mehr zu verlieren als GB. Während Trump sich irgendwann die EU vornimmt, handeln die Briten mit ihm schöne neue Verträge aus.
Wenn die Welt doch nur so einfach wäre. Schon jetzt, ohne das der Brexit schon vollzogen ist, kostet es die Briten mehr Geld als sie an Beiträgen an die EU entrichten. GB kauft mehr Waren aus D und wird das wohl auch in Zukunft tun. Nur das es eben, wegen der Zölle, für das britische Volk teurer wird. Und der Donald wird sich an der EU die Zähne ausbeissen, genauso wie an China. Die amerikanische Wirtschaft handelt mit Sicherheit lieber mit einem großen Markt als mit einer kleinen, überschaubaren Insel. Die schönen neuen Verträge werden zu Gunsten der Amerikaner ausfallen, GB bekommt wohl eher die Brotsamen.

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frankcrx 12.02.2019, 11:03
36.

Zitat von Watschn
Und das heisst akzeptieren einer Lösung, dauerhaft....ohne 'harte' Nordirisch-Irische Grenze (techn. Lösungen, gleiche Zolltarife) oder einer (vorübergehenden) zolltarifarischen Rückerstattungslösung für Irland. Keiner kann sagen, dies wäre nicht erreichbar. Und einer angemessenen wirts. Freihandelsabkommenslösung EU-UK, evtl. auf Basis des CETA-Abkommens zwischen Kanada u. der EU, vielleicht gar mit künftiger Teilhabe einer NON-Zollunion-UK am EU-Binnenmarkt (evtl. mit gewissen finanziellen UK-Beiträgen oder geringen UK/EU-Zollansätzen). Ein gefährliches Schielen auf ein 'Chicken-Game' kann unter dummen Umständen (unbeabsichtigter Unfall) in einen stupiden Hard-Brexit ausgehen, insbes. wäre dieser (worst case) in ihren Auswirkungen auf dem im Horizont ersichtl. kommenden wirts. Abschwung o. gar einer Rezession in der EU mehr als verheerend....
Nun, nach der Lösung wird immer noch gesucht. Zolltarifarische Rückerstattungslösung - was bitte soll das den sein. Technische Lösung? Hat bisher noch keiner eine gefunden - wenn sie da einen Vorschlag haben faxen sie diesen nach Westminster. CETA?? - für die Briten zu wenig, abgelehnt. Teilhabe am Binnenmarkt?? Warum soll ein NICHT.EU Land die gleichen Rechte wie ein EU Land genießen? Ist GB soooo wichtig??? Eher nicht. Wenn die Briten ins Verderben rennen wollen - nur zu. Reisende soll man nicht aufhalten.

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tucson58 12.02.2019, 12:44
37.

Zitat von iasi
versagt - und zwar völlig. Die Briten haben verlieren doch als EU-Nettozahler keine EU-Subventionen. Sie zahlen die ausbleibenden EU-Mittel aus der eigenen Staatskasse, überweisen nichts mehr an die EU und haben sogar noch einige Milliarden gespart. Mit dem Handel ist das auch so eine Sache: Da GB mehr deutsche Waren kauft, als umgekehrt D aus GB importiert, hat D eigentlich mehr zu verlieren als GB. Während Trump sich irgendwann die EU vornimmt, handeln die Briten mit ihm schöne neue Verträge aus.
Haben sie sich eigentlich schon einmal ernsthaft mit dem Brexit und dem Abkommen mit Schwerpunkt Backstop der EU und GB beschäftigt ? Ich glaube das eher nicht, denn was sie hier vorbringen ist völliges Blech und geht an jeder Realität vorbei und findet nur in ihrer blühenden Phantasie statt.

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