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Brexit: EU-Politiker drohen Irland mit Zollkontrollen
AFP

Im Brexit-Drama steigt der Druck auf Irland. EU-Politiker verlangen, dass bei einem ungeregelten Austritt Großbritanniens die Grenze zu Nordirland wieder kontrolliert wird. Der Ton wird rauer.

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andre-bock 05.02.2019, 04:10
260. Irland

Habe das schon vor Monaten vorhergesagt. Gut, denn es zeigt dass die EU sich nicht wie früher verarschen lässt. So sehr ich persönlich die Iren mag, aber sie geniessen schon unglaubliche Vorteile durch die EU Mitgliedschaft, muss man auch von ihnen erwarten können den Umständen rechnung zu tragen. Eine offene Grenze dort zu einem Drittland dazu diverse Steuervergünstigungen für die Iren, wären ein Affront gegen den Rest Europas. Die amerikan. Unternehmen können auch gut in Holland oder sonstwo angesiedelt werden.

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dereuropaeer 05.02.2019, 04:57
261. Brexit

Warum denken die Nordiren nicht über Ihre Unabhängigkeit nach oder ein zusammengehen mit der Rep. Irland. Dann können die Briten auf ihrer Insel verschimmeln

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tucson58 05.02.2019, 06:17
262.

Zitat von Ienz
Bitte erläutern Sie uns noch, weswegen Brüssel oder Berlin Schuld am Brexit-Chaos sind. Fakt ist doch, dass die Briten (bzw. 51% von ihnen) dafür gestimmt haben. Und offensichtlich war ein Großteil von denen so dermaßen uninformiert, dass sie nicht wussten, dass Irland Mitglied der EU ist.
Er wird ihnen nichts erläutern, da er selber dermaßen uninformiert ist und nur Populisten nachplappert . Diese Leute sind hier zahlreich vertreten, bitte man sie dann um Antworten oder Erläuterungen ihrer Behauptungen und Aussagen, melden die sich nicht mehr ! .

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tucson58 05.02.2019, 06:20
263.

Zitat von jjgiphone
Dann ist die EU am Ende, na und ? Offene Grenzen und freier Warenverkehr in einer EWG. Da ist doch ausreichend. Kein EU Zentralstaat, kein EU Monster das über die Nationalstaaten herrschen möchte. Fragt die Völker in einer Volksabstimmung was sie wollen oder nicht wollen.
Die Briten haben mit dementsprechenden Erfolg schon einmal damit angefangen !

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tucson58 05.02.2019, 06:27
264.

Zitat von loquimur
Die Grenze zwischen Irland und Irland kommt nicht, da machen die Republik-Iren nicht mit. Haben sie ja schon angekündigt. Wenn es also zum No-Deal-Brexit kommt, werden die EU-Staaten ein paar Monate lang verkniffen "Sch...e, sch...e" murmeln und dann einen Weg finden, trotzdem keine Grenze zum Königreich einzurichten. Dieser Weg wird zu einem "Binnenmarkt" für Waren, aber nicht für Dienstleistungen führen, und die EU wird das folglich nolens volens in Kauf nehmen, weil sie für alles andere nicht die Schneid haben. Wie soll das mit der harten Grenze auch gehen? Bekanntlich ist die EU ja seit Jahren nicht Manns genug, ihre eigenen Außengrenzen zu sichern und muss zu diesem Zweck unangenehmen Genossen wie Erdogan viel Geld bezahlen, dass _die_ das übernehmen. Und dann soll eine Grenze zu Großbritannien aber plötzlich klappen? Unfug.
Unfug ist ihr Vergleich mit der Türkei, hier geht es doch nicht um den Warenverkehr und Zollkontrollen .

Dieses klappt sehr gut an den EU Aussengrenzen . Wieso glauben sie werden u.a. wie mit Japan Freihandeslabkommen ,oder wie mit FInnland und der Schweiz, innerhalb des Europäischen Kontinentes, Verträge zur Teilnahmen am EU Markt geschlossen ?

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k70-ingo 05.02.2019, 08:49
265.

Zitat von dereuropaeer
Warum denken die Nordiren nicht über Ihre Unabhängigkeit nach oder ein zusammengehen mit der Rep. Irland. Dann können die Briten auf ihrer Insel verschimmeln
Darüber denken die Iren seit 900 Jahren nach:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt

Ist alles nicht so einfach...

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isi-dor 05.02.2019, 08:57
266.

Zitat von walter_de_chepe
Das ist unmenschlich. Man kann von den Iren keine Teilung ihres Landes fordern. Gerade Deutsche sollen das nicht. Wir haben doch selbst die Teilung unseres Landes und getrennte Familien erlebt.
Entschuldigung, aber es ist die britische Kolonialmacht, die genau das fordert. Die EU wollte das keineswegs, aber die May ist damit im eigenen Parlament nicht durchgekommen, ja nicht mal in der eigenen Partei.

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123rumpel123 05.02.2019, 09:29
267. Wirtschaftsgrenze

Die EU ist eine Organisation, die auf vertraglicher Basis den Waren- und Dienstleistungsaustausch zwischen autonomen Mitgliedsstaaten organisiert.

Die innerirische Grenze ist in Bezug und unter Berücksichtigung des CTA-Abkommens bestenfalls eine EU- Wirtschaftsgrenze, nicht mehr und nicht weniger.

Das diese Wirtschaftsgrenze nun ein Bürgerkriegsszenario, je nach politischem Guto, auslösen soll , ist nicht mehr nachvollziehbar. Reinster Populismus.

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adal_ 05.02.2019, 10:15
268. Loose-Loose-Loose-Situation

Zitat von Velociped
Die Konjunkturdaten sind bereits ordentlich am wackeln. Trotzdem (oder deswegen) pokert Trump mit China und wir in Europa pokern um die Gestaltung des Brexit nach dem Motto, wenn wir uns nicht einigen, tut es Deiner Wirtschaft mehr weh als meiner.
Quark. Die bedingungslose Öffnung des gemeinsamen Marktes für jeden, der da rein will, wäre schlicht die Beerdigung desselben und damit der EU. Nicht jede irre Phantasie ist eine Verhandlungsoption. :-)

Das Grenzproblem auf der irischen Insel haben sich die Briten selbst aufgehalst. Wollen sie ihre Zoll- und Personenkontrollen nicht auf der britischen Insel durchführen, um die nordirischen Unionisten nicht zu verärgern, müssen sie die Kontrollen eben auf der irischen Insel vornehmen und verärgern damit die nordirischen Sezessionisten und Irland.
Die EU kann ihre Zollkontrollen notfalls auch auf dem Kontinent durchführen, wenn auch leider zum Nachteil der irischen Wirtschaft.

Die 27 und UK befinden sich nicht in einem Konflikt, sie "pokern" auch nicht miteinander. Der Brexit ist einfach nur nicht das, was er ursprünglich sein wollte, ein Gewinn für Großbritannien. Er ist eine beschissene Loose-Loose-Loose-Situation, bei der alle verlieren: UK, EU und Irland.

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k70-ingo 05.02.2019, 10:25
269.

Zitat von 123rumpel123
Die EU ist eine Organisation, die auf vertraglicher Basis den Waren- und Dienstleistungsaustausch zwischen autonomen Mitgliedsstaaten organisiert. Die innerirische Grenze ist in Bezug und unter Berücksichtigung des CTA-Abkommens bestenfalls eine EU- Wirtschaftsgrenze, nicht mehr und nicht weniger. Das diese Wirtschaftsgrenze nun ein Bürgerkriegsszenario, je nach politischem Guto, auslösen soll , ist nicht mehr nachvollziehbar. Reinster Populismus.
Sie wollen es nicht verstehen. Mutwillig.

Was um alles in der Welt hat aktueller politischer Populismus mit 900 Jahren irischer Geschichte zu tun?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt

Und nein, die innerirische Grenze hat nichts mit der EU und auch nichts mit Wirtschaftsgrenze zu tun:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karfreitagsabkommen

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