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Brexit-Folgen: Das Ende des Empire-Gefühls
AFP

Der Brexit weckt bei manchen Briten Träume von einem "Empire 2.0". Die übersteigerten Erwartungen belasten nicht nur die Austrittsverhandlungen: Auf der Insel droht ein Gefühl nationaler Demütigung.

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stevie25 21.07.2017, 17:31
90. Fairness

Die Briten üben sich in Zweckoptimismus. Wird schon irgendwie gut gehen. Eine jahrelange Übergangsfrist ( in der der Austritt noch nicht wirksam ist ) hätte den Vorteil, das die Briten den Austrittsantrag zurückziehen könnten. Diese Möglichkeit sollte man ihnen geben.

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ein_Nachdenker 21.07.2017, 17:31
91. Wo ist Farage?

Der Niedergang little britains schreitet unaufhaltsam fort. Nebelhafte Gedanken an ein vor langer Zeit zu Staub zerbröseltes Empire mag einen Teil unseres isolierten Inselvölkchen delirant von nahender Weltmachtherrlichkeit träumen lassen. Jäh erwacht, bleibt nur das deprimierende Schauspiel einer orientierungslosen politischen Führung, die in Brüssel gerade dilettantisch die Zukunft ihres Wahlvolks verzockt, derweil sich die Hauptverantwortlochen des BRRXITs bereits feige aus dem Staub direkt im Rinnstein der Geschichte verkrochen haben: ein elender Haufen verantwortungsloser politischer Hasardeure und Egomanen, vorübergehend bewundert von den Losern, den Bildungsfernen, den Unterbelichteten und abgehängten, also jenen, die als erste die drastischen Folgen des selbst gewählten BREXITS zu erdulden haben.

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emobil 21.07.2017, 17:32
92.

Zitat von B!ld
... haben tolle Produkte ...
... haben Sie Beispiele?
Mit 2500 W Staubsaugern und Glühlampen das Empire über Wasser halten? Rediculous!

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mkalus 21.07.2017, 17:34
93.

Zitat von peter.di
Klar, einen anderen Grund kann es auch nicht geben, nicht in der EU sein zu wollen.. Man muss sich ja nur die Norweger und Schweizer ansehen.
Hören sie sich doch mal an was die ganzen Brexiteers so vom Stapel lassen. Die beschwören durchaus ein Empire 2.0. Das ist nicht bei den Journalisten gewachsen sondern bei der Politischen Elite in GB.

Aber hey, wenn man nur ganz feste dran glaubt dann wird das ja auch was. Die EU wird morgen eh Zerfallen und dann haben die Briten allen gezeigt wie Intelligent sie doch waren das sie als erste vom sinkenden Schiff gegangen sind.

Oder eben auch nicht. Sollte die EU wirklich zerfallen dann wird keinen in der Welt Klein Britain interessieren, denn dann haben alle sehr viel größere Probleme. Wir erinnern uns noch an: "Too big to fail".

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emobil 21.07.2017, 17:39
94. Dieser Weg...

Zitat von rudig
weder das Eine noch das Andere wird eintreten. GB wird frei von den Vorschriften der EU sein und seinen eigenen Weg gehen.
... wird kein leichter sein. Aber vor allem: wo führt der hin??

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peter.di 21.07.2017, 17:39
95.

Ach ja, wie furchtbar war doch das Leben in Europa zur Zeit der EG. Und wir der Euro doch die "dynamischste Wachstumsregion der Welt" geschaffen hat. Und die Völker Europas vereint.

Die Briten haben alles richtig gemacht. Und gäbe es in mehr Ländern Referenden, dann würde vermutlich noch mehr Länder der EU den Rücken zuwenden. Aber wissen kann man es natürlich nicht, denn nichts fürchten die "großen Europäer" so sehr wir die Referenden über die EU.

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peter.di 21.07.2017, 17:40
96.

Ach ja, wie furchtbar war doch das Leben in Europa zur Zeit der EG. Und wir der Euro doch die "dynamischste Wachstumsregion der Welt" geschaffen hat. Und die Völker Europas vereint.

Die Briten haben alles richtig gemacht. Und gäbe es in mehr Ländern Referenden, dann würde vermutlich noch mehr Länder der EU den Rücken zuwenden. Aber wissen kann man es natürlich nicht, denn nichts fürchten die "großen Europäer" so sehr wir die Referenden über die EU.

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Domainator 21.07.2017, 17:41
97. Sichtweisen

Ich habe es ziemlich satt, den Brexit ständig aus Sicht der EU erlärt zu bekommen und zu hören, warum es nicht geht. Wer sich in England umsieht, wird erkennen, dass dort bislang noch kein Elend eingezogen ist und die Briten auf strammem Brexit-Kurs sind. Vielleicht beschäftigt sich mal jemand mit den Briten selber und den Möglichkeiten, die diese haben oder sehen. Fakt ist: Es gibt derzeit 205 Staaten auf der Erde und davon sind derzeit nur 28 Mitglied der EU. Und Fakt ist, dass diese 177 Staaten keineswegs alle in Hunger und Elend leben, nur weil sie nicht Mitglied der EU sind.

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brucewillisdoesit 21.07.2017, 17:42
98. Demut in Verhandlungen

Zitat von Atheist_Crusader
Demut ein Fremdwort, Aufklärung gar nicht gewünscht. Man wählte bequeme Nostalgie über die Wahrheit - und das ist selten ein guter Kurs.
Demut impliziert ein Minderwertigkeitsgefühl und ist so ziemlich das beste Mittel um in Verhandlungen den Kürzeren zu ziehen. Bestenfalls kriegt man hinterher eine Portion Mitleid weil man so ein armes Würstchen ist. Ferner ist Demut ein emotionaler Zustand und kein positiver, wie manche glauben, sondern psychologisch eher außerordentlich bedenklich. Solche Dinge (ähnlich wie Arroganz oder Größenwahn) läßt man besser ruhen, und verhält sich schlichtweg durchgehend rational und eben nicht emotional. Damit kann auch das gegenüber problemlos umgehen, es können rational Wege gesucht werde, wie beide Seite bekommen was sie wollen (Verhandlungen sind praktisch nie Nullsummenspiele) und es kommt normalerweise zu einer Win-Win-Situation, sofern das gegenüber ebenso handelt. Ein Atheist sollte das nachvollziehen können.
Es kommt immer nur dann zu Problemen, sofern sich eine oder gar beide Seiten nicht rational, sondern emotional/irrational verhalten, da dieses es enorm erschwert die Postion des jeweils anderen aus dessen Sicht zu betrachten.

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donemilio 21.07.2017, 17:44
99. Schon lustig hier.

Zitat: "Die Wirtschaft wird schrumpfen und England wird ein Museum". Iss ja juut, iss ja juut. Und zum Schluß verschwindet es ganz, jou. Mit dem Museum das stimmt, aber England war schon immer ein Museum.
Nix für ungut.

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