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Brexit-Folgen: Das Ende des Empire-Gefühls
AFP

Der Brexit weckt bei manchen Briten Träume von einem "Empire 2.0". Die übersteigerten Erwartungen belasten nicht nur die Austrittsverhandlungen: Auf der Insel droht ein Gefühl nationaler Demütigung.

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B!ld 21.07.2017, 15:49
10. Das wird schon!

Sicher werden die Engländer en paar harte Jahre vor sich haben, aber die Leute sind kultiviert, haben tolle Produkte und so abgekapselt, wie der Autor es meint, sehe ich die Insel auch nicht.
Die Engländer dürfen jetzt wieder Staubsauger mit 2500 Watt erfinden, die drei mal so schnell reinigen, richtige Glühbirnen betreiben, auf alberne Feuermelder pfeifen und, und, und.... und uns EU-Opfer deswegen auslachen.

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Wal-Ire 21.07.2017, 15:50
11.

Die ganze Welt wird sich darum reißen, mit einer so mächtigen Monarchie wie dem Vereinigten Königreich Geschäfte machen zu dürfen. Die Bedingungen, die Großbritannien angeboten werden, werden erheblich besser - für die Briten - sein als alles, was man bereit ist anderen Partnern zuzugestehen. Schliesslich hatGroßbritannien Atom-U-Boote, Flugzeugträger und reichlich Nuklearwaffen. Britannia rules the World! Das, was die Briten jetzt zeigen ist doch nur ein von der EU geknechtetes Vol. Sofort, wenn Großbritanninen aus der EU ausgetreten ist, wierd in Manchester wieder der weltbeste Stahl gekocht, die Werften in Belfast und Hull speien wieder Schiffe zu hunderten aus, in Yorkshire werden die Kohlezechen wiedereröffnet und in Wales gräbt man wieder nach Kupfer und Zinn. Triumph, Wolseley, Sunbeam und Jensen bauen wieder die besten Autos der Welt und die werden den Briten vom Rest der Welt direkt vom Fliessband aus den Händen gerissen, egal ob Rechtslenker oder nicht.
Im Zuge des Empire 2.0 werden auch die Kontinentalmächte reumütig wieder zu Gallone, Meile und Unze zurückkehren, denn das leuchtende Beispiel ...

Ähhh... Wecker, wieso? Sollte ich geträumt haben? It wohl ein Alptraum gewesen. In Wirklichkeit wird Großbritannien aus eigener Unfähigkeit ohne Deal aus der EU ausscheren, Schottland und Nordirland werden die Union verlassen und Kleinbritannien wird untergehen...

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Galgenstein 21.07.2017, 15:51
12. Der Wahnsinn nimmt kein Ende

obwohl mittlerweile auch dem dümmsten Tropf klar sein müsste, dass der EU-Austritt GB massive Nachteile beschert, tun alle so, als wäre am Ende des Regenbogens ein Topf Gold vergraben.

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gutmichl 21.07.2017, 15:52
13. wer zuletzt lacht ...

Warten wir ab, ob die Briten tatsächlich in das prophezeite Elend abgleiten werden.
Vielleicht wird nach der Wahl in Deutschland der Flüchtlingsstrom wieder anschwellen und die Briten in ihrem Votum erneut bestärken. Die Kontrolle über Zuwanderung ist ein Grundprinzip eines Staates, auch wenn das deutsche Politiker nicht verstehen. England ist bereit, Grundprinzipien auch mal ein paar Quartalszahlen zu opfern.

In England höre ich nur immer, dass der Austritt aus der Krake EU sinnvoll ist. Vielleicht sollte man im Nicht-London-Teil für obige Artikel recherchieren. Man könnte fast glauben, dass es das Brexitvotum nie gegeben hat.

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undercover.agent 21.07.2017, 15:52
14. Nach dem Brexit, so ...

... er denn kommt, wird Great Britania (allein der Name birgt schon viel Vergangenes) zu einem wirtschaftlichen Zwergenland mutieren, das sich an die USA heranpirschen muss, um überhaupt noch nennenswert als politischer Faktor wahrgenommen zu werden. Es kommt daher viel Arbeit auf Kate und William zu: Sie werden noch mehr in der Welt herumtouren müssen, damit das herrliche United Kingdom in der Welt nicht der Vergessenheit anheim fällt.

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lexus1234 21.07.2017, 15:57
15. Was für ein unerträglicher Unsinn im SPON

So langsam wünscht man sich die DDR_Zeitungen zurück, da stand mehr Wahrheit drin. Was für ein ausgemachter Unsinn. Weder ist klar, was "Empire Gefühl" überhaupt sein soll noch stellt sich die Verlustfrage. All das soll der geneigten deutschen Dumpfbacke suggerieren, daß der Brexit was böses und falsches war, so wie es unser Regime uns denken lassen will. Entgegen der (deutschen) Berichterstattung geht es der britischen Wirtschaft recht gut. Es werden auch, entgegen der Berichterstattung, nicht massenweise Arbeitsplätze von London nach Frankfurt verlagert.

Die EU ist es, die um ihr Überleben kämpft. Und die EU ist eben NICHT gleich Europa. Die geneigte deutsche Dumpfbacke merkt auch nicht, daß es die EU ist, die die Lebensbedingungen in Europa kontinuierlich verschlechtert. Die geneigte deutsche Dumpfbacke wird brav wieder Mutti wählen. Weil Mutti sagt, daß es uns gut geht.

Nun, wer in der Demokratie schläft.... hatten wir alles schon mal.

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rudig 21.07.2017, 15:59
16. naja,

ich muss mich immer wieder wundern, daß hier so einseitig und negativ von GB und den Brexit berichtet wird.
ich war in London und bin der Meinung, was die Briten wirklich
wollen ist sich nichts mehr von Brüssel vorschreiben lassen.
Dafür nehmen sie auch kurzfristig wirtschaftliche Nachteile in kauf.
Ich kann das verstehen und würde mich freuen, wenn auch wir
Deutschen diesen Bürokratismus und Lobbyismus in Brüssel
kritischer sehen würden.
Wenn immer über die englischen Verhandlungspartner geschimpft
wird aber die EU als erstes 100 Mrd verlangt, kann ich mich nur wundern.

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Konstruktor 21.07.2017, 16:00
17.

Zitat von nonick93
Ja klar, nationale Demütigung, weil sie ihre Freiheit wieder erlangt haben. Alles klar.
Gerade das ist ja kompletter Nonsens – in der EU ist Großbritannien voll stimmberechtigt mit Veto in vielen wesentlichen Fragen, und sie haben davon auch ausgiebig Gebrauch gemacht. Innerhalb der EU hatten sie wesentlichen Einfliuß auf eine wirtschaftliche Supermacht, mit entsprechenden Vorteilen im Umgang mit em Rest der Welt.

Auf sich gestellt und durch das Amputieren von der EU wirtschaftlich wesentlich geschwächt wird Großbritannien gezwungen sein, als Bittsteller auf die Bedingungen von China, den USA, Indien und vielen anderen einzugehen, ohne dagegen nennenswerte eigene Hebel zu haben.

Das Problem war, daß sowohl die britischen Politiker als auch der größte Teil der britischen Medien die tatsächlichen Freiheiten und Einflußmöglichkeiten der UK komplett unterschlagen haben und die EU irrsinnigerweise als Fremdherrschaft ohne eigene Einflußmöglichkeit karikiert haben, weil das diesen Leuten kurzsichtig gesehen in den Kram paßte, so irreal und idiotisch diese Verzerrungen auch tatsächlich waren.

Nur haben die Briten eben leider auf der Grundlage dieser Lügen ihre Entscheidung getroffen, ähnlich wie die Trump-Wähler in den USA...

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Galgenstein 21.07.2017, 16:00
18. Großbritannien wurde als Handelsnation groß

momentan ist man vollauf damit beschäftigt alle Handelsverbindungen zu kappen, um wieder groß zu werden. Wie soll das denn funktionieren?

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mkalus 21.07.2017, 16:01
19. Nix mit Grosszuegigkeit

Die EU soll Mauern. Wenn die Briten denken das sie mit Harten Bandagen gewinnen koennen dann soll die EU eben genau nach deren Regeln spielen.

Diese staendigen Extrawuerste fuer GB haben ja zu einem nicht kleinen Teil zu dem BREXIT beigetragen. Die Politische Klasse in GB braucht einen Realitaetscheck, und je schneller umso besser. Jeglicher Kompromiss aus Bruessel zugunsten der Briten wird diese nur dazu ermuntern so weiter zu machen wie bisher, denn guck mal: "Wir wussten ja das die EU einknicken wird." (genau so wird das ganze dann an das Volk verkauft).

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