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Brexit-Folgen: Deutschland will Zahlungen an EU begrenzen
AFP

Der Brexit bringt den künftigen EU-Haushalt durcheinander: Deutschland will das Gesamtvolumen auf ein Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts begrenzen. Doch Netto-Empfängerländer und die Kommission verlangen mehr.

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DieterZuckermann 16.09.2019, 18:19
1.

1 % reicht vollkommen und Strukturförderung komplett weg lassen. Wir wissen ja welchen Ländern es zugute kommt. Dieselben die uns heute noch für den 2. Weltkrieg verklagen. Dieselben die versuchen die Nord-Stream-Pipeline zu verhindern. Ist das noch Freund, oder doch schon bereits Feind? Sollen diese Länder selber erstmal eigenes Geld verdienen. Mal schauen wie die dann mit Geld umgehen.

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GueMue 16.09.2019, 18:20
2. Es wird zum Dexit kommen

Auch hier ist mangelnde Solidaritaet das problem. Strategie des knappen Geldes bringt mehr und schneller Konsens.

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Wunderläufer 16.09.2019, 18:21
3. Nein

Solange der Moloch nicht nachweist, dass er verantwortungsvoll mit dem Geld umgeht, darf kein Cent mehr überwiesen werden: versickerte Fördermillionen, fragwürdige Projekte, ausufernde Bürokratie, aberwitzige Gehälter, unverschämte Übergangszahlungen, Vrüssel - Straßburg etc.pp. Alles Punkte an denen zig Millionen Euro eingespart werden könnten, und das frei gewordene Geld stünde für Projekte zur Verfügung

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Johann Dumont 16.09.2019, 18:23
4. Windräder erlauben = Konjunkturprogramm für Europa

leider reguliert unsere Regierung zu Lasten aller, motiviert von Lobbyisten.
Wir brauchen Energie aus Wind und Sonne – mit dem CO2 Zertifikatehandel wird Geld verdient - und wie schon in der Vergangenheit auch betrogen.
Ein faktisches Verbot für Windräder in Bayern – und Bürokratie mit neuen Vorschriften in den anderen Bundesländern verhindern zuverlässig den Bau von Windrädern. Bisher wurden dort schon 24.000 Arbeitsplätze abgebaut.
Die Steuer auf selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom verhindert den privaten Ausbau von Photovoltaik (Stromsteuer und MwSt).
Die anstehenden Beschlüsse unserer Regierung für das Klima nutzen nur Händlern von Zertifikaten. Wir haben alles um eine Energiewende umzusetzen – unsere Regierung verbietet faktisch die Umsetzung.
Wenn wir weniger verbrennen wollen haben wir nur drei Werkzeuge dafür:
1. Photovoltaik auf alle Dächer und
2. Windräder in Mengen (die drehen sich auch nachts). Und
3. Batterien - wir brauchen Hausbatterien und große Batterien wie RedoxFlow Batterien.
In Japan werden diese schon genutzt - mit 60 MWh, es sind große preisgünstige beliebig skalierbare chemische Batterien.

In Dänemark sieht man wie es funktioniert, dort dürfen keine Öl oder Gasheizungen mehr eingebaut werden.

Ändern wir doch einfach unsere Schwerpunkte - anstatt Unsummen für Öl, Gas und Kohle zu überweisen - in Länder die ggf. die Welt destabilisieren sollten wir den Zukunftstrend aufgreifen. Wir selbst haben die entscheidenden Grundlagen zum Teil mit steuerfinanzierter Forschung geschaffen.
Wir müssen anfangen weniger zu verbrennen. Dazu müssen einige Gesetze rückgängig gemacht werden: wie beispielsweise das von Herrn Gabriel wo selbst erzeugter und selbst verbrauchter Strom besteuert wird. Auch die 10 H Regelung von Herr Seehofer ein faktisches Verbot für Windräder in Bayern.
Hausbatterien sind dezentral und stabilisieren und entlasten unsere Stromnetze.
Zur Umsetzung brauchen wir Wärmepumpen - welche mit Strom und 70% Wärme aus der Umwelt die Häuser heizen, solare Klimaanlagen und elektrisch betriebene Autos - innerhalb kurzer Zeit können die Hälfte an Öl, Gas und Kohle eingespart werden.
Alles finanziert durch weniger Geld für Öl, Gas und Kohle. Wir brauchen dazu viele Menschen die das alles umsetzen - und dabei werden viele neue innovative Produkte entstehen - alle Produkte auch für den Weltmarkt - billige Elektroautos kommen leider schon zur diesjährigen IAA aus China. Und dank Seehofer und Altmaier, gehen bei uns die Windradanbieter jetzt alle Pleite.

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spon_5711341 16.09.2019, 18:25
5. Für 22% von 1179 Milliarden..

... muss eine alte Omma verdammt lang stricken. Ich fände das aber fast noch Ok, wenn man Teile davon für Demokratie-Entwicklung in den Visegrad-Staaten anlegen könnte. Es jedoch Antidemokraten vor die Füsse zu werfen, die damit ihre Familienclans und Vasallen beglücken, löst bei mir starke Bauchschmerzen aus. Es wird also sehr darauf ankommen, wie das Geld verteilt wird und Deutschland muss hier auf mehr Einfluss pochen.

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zynischereuropäer 16.09.2019, 18:25
6.

Bevor mancher Schnappatmung bekommt ob des Billionenbetrages um den es hier geht: a) es geht um einen Zeitraum von 7 Jahren, b) wir reden hier von der EU, die selbst nach Brexit ~22% der Weltwirtschaft ausmacht und c) ist die Quote von 1,xx % lächerlich gering, besonders in Anbetracht der daraus resultierenden Gewinne, politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Zum Vergleich, die Ausgabenquote des Bundeshaushaltes in Relation zum BIP liegt bei über 10% (https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/2019/02/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-2-sollbericht-2019.html). Zugegeben, der Bund hat vielfältigere Aufgaben (im Moment), das bedeutet allerdings nicht, dass die EU zu viel Geld bekommen würde, im Gegenteil. Man Stelle sich nur vor, was man auf EU Ebene alles bewerkstelligen und anstoßen könnte, wenn wir nur von 1,5% reden würden...

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karend 16.09.2019, 18:36
7. .

"Doch Netto-Empfängerländer und die Kommission verlangen mehr."

Welch Überraschung ... Die EU sollte die wilde Aufnahme weiterer Nettoempfänger und Beitrittsgespräche stoppen. Erst einmal muss sichergestellt sein, dass jeder im Club finanziell gut klarkommt.

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burlei 16.09.2019, 18:41
8. Großbritannien zahlt ...

... 10.574.980.000 Euro in den EU-Haushalt ein, bekommt selber aber 6.326.320.000 Euro aus dem Haushalt. Bleiben also ein Nettobetrag von 4.248.660.000‬, der ausgeglichen oder eingespart werden muss.

Dies sind Zahlen des mehrjährigen Finanzrahmens 2014-2020 der EU. Dieser sah allerdings eine geringere Gesamtmittelausstattung vor als der vorangegangene Ausgabenplan. Trotzdem, wenn GB netto nur 4,25 Mrd Euro in den Haushalt einbrachte, wie kommt man jetzt darauf, dass Deutschland zukünftig 10 Mrd mehr jedes Jahr einzuzahlen hat? Wollen sich einige Länder wieder so richtig aus den EU-Töpfen bedienen?

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Freidenker10 16.09.2019, 18:45
9.

Zumal dieses eine Prozent ja auch schon jährlich an Wert gewinnt da unser BIP ständig steigt! Also wegen mir darf die Begrenzung gerne bleiben, denn die Zahlungen sind wahrlich schon hoch genug! Vielleicht sollte sich die EU auch mal zur Abwechlsung mit sparen beschäftigen und gleich bei der eigenen Verwaltung anfangen, hier wird das Geld der europäischen Steuerzahlen mit vollen Händen rausgeworfen mit Privilegien die nicht mehr Zeitgemäß sind!

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