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Brexit-Folgen: Die Briten gehen. Na und?
DPA

Für Großbritannien wird der Brexit dramatische Folgen haben. Doch für die EU überwiegen die Vorteile. Drei Prognosen.

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friedel.wolfgang 26.06.2016, 14:57
150.

Laßt doch Großbritannien raus aus der EU , dann sitzen schon weniger hochbezahlte Abgeordnete in Brüssel herrum !!

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r.muck 26.06.2016, 14:58
151. Welche heimische Produktion?

Zitat von galbraith-leser
Der Fall des Pfundes sorgt doch dafür, dass die heimische Produktion günstiger wird. Die Gegenbeispiele Griechenland, Italien und Spanien zeigen doch die enormen Nachteile, wenn man keine eigene Währung mehr zum Abwerten hat. Man misst sich auf dem Level Deutschlands und geht wirtschaftlich (nicht nur deshalb, sondern vor allem wegen der eigenen Korruption und Unfähigkeit) vor die Hunde. Und wer soll am Ende in der Wirtschaftsunion zahlen? Die Deutschen. Also comme toujours.
Eigene britische Industrie gibt es kaum noch, und das der Mini dann ein paar weniger auf dem EU Markt kostet, freut in erster Linie BMW.

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Liton 26.06.2016, 15:00
152. Vielen Dank Herr Schult

Ich möchte einfach mal Danke für diesen Beitrag sagen. Daumen hoch!

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stefan.mahrdt 26.06.2016, 15:00
153. Gratuliere

Sachlich und kompetent durchdacht. Gratuliere zu einem gelungenen Artikel.

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sefopo 26.06.2016, 15:04
154. Der Autor begrüßt

ein paar ordnungspoltische Vorteile und ihm ist es egal, dass mit Großbritannien eine der ältesten, geübtesten und im allgemeinen erfahrensten Demokratien Europas der EU in einem Anfall geistiger Massenumnachtung den Rücken kehrt.
Es ist ja nicht so, dass wir Deutschen diese Anfälle nicht kennten, ich erinnere nur (unter _völlig_ anderen Bedingungen, ich weiss, Herr Oberlehrer, sparen Sie sich Ihren Rück-Kommentar; mir geht es um das Phänomen an sich) an 1933 oder an den Zulauf zu AfD und Pegida.

Was unterscheidet den Autor von den Hohlköpfen des Brexit? Das klarzustellen hat er bisher grandios versäumt.

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seppvonderalp 26.06.2016, 15:05
155. Charmante Gedanken - aber nicht gut für Europa

Zitat von AlbertGeorg
wenn die Briten uns verlassen. Andererseits hat der Gedanke seinen Charme, dass Nordirland und Irland eine Föderation schaffen könnten und Schottland als selbständiges Mitglied in der EU bleibt. England könnten dann in voller Freiheit seine Depressionen ausleben! Das wäre doch eine Lösung.
Bei allen Sympathien für die Schotten und Nordirländer. Finanziell eher eine zusätzliche Belastung für die EU und für die Briten eine Entlastung ... wo dann dies dann zu Depressionen führt ist noch nicht klar ...
Scherz beiseite: es wäre nicht gut (für Europa) sollte die EU Sezessionsgedanken einzelner Regionen unterstützen.

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t-alex 26.06.2016, 15:06
156. taxikutscherHH

60% Exportquote in die EU-Länder -richtig. Ändert sich da was ohne EU??
Der EURO als Export-Puscher: richtig. Sie müssen aber die Netto-Tranfer-Leistungen an die hochverschuldeten Krisenländer, die die Arbeitnehmer -nicht die Industrie oder Banken - aufbringen müssen, gegenrechnen.
EZB Geldflutung: s.o.
Die Leistung Deutschlands (nicht Merkels!!!)- wirtschaftliche Stärke usw. baut nicht auf der Schwäche der Partner auf, sondern auf einer maßvollen Tarifpolitik, vernüftigen Haushaltspolitik und -immer noch - guten Produkten in Deutschland auf- sprich der Erfolg ist im Wesentlichen hausgemacht, und nicht importiert! Wenn die Griechen ausbluten -haben da die Deutschen Schuld oder die griechischen Steuerhinterzieher?
Sie sollten Deutschland (und damit sich selbst) nicht so wichtig nehmen; wir sind durchaus nicht an allem Schuld; lassen Sie noch etwas für die Anderen übrig.

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stefan.mahrdt 26.06.2016, 15:08
157. Erfrischend

Die Exit-vom-Brexit Kakophonie gepaart mit dem Druck-zum-Exit Politisierens hier dem Weg der Klarheit, Sachlichkeit, Einklang von Gedanken, Worten und Handelns zu mehr Freiheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit. Gut. So wird es gehen. Weiter. Forza St. Pauli.

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andrei0303 26.06.2016, 15:15
158. Die missverstandene Freizügigkeit

Leider stellt der vorletzte Absatz des Artikels unter Beweis, dass sogar SPON-Autoren das Prinzip der Freizügigkeit nicht verstanden haben. Wir profitieren von den Rumänischen Arbeitnehmern die entweder unbeliebte Aufgaben oder hochqualifizierte Jobs übernehmen und nicht andersrum. Also warum sollten wir sie schlechter stellen? Stattdessen müssen wir versuchen sie in Europa zu behalten anstatt sie an den USA oder Canada zu verlieren.

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SPONtisprüche 26.06.2016, 15:40
159. Bereits überholt: der Schlusssatz!

"Und wer weiß, vielleicht werden es manche Briten schon bald bereuen, dass sie am 23. Juni 2016 für den Austritt gestimmt haben." Das tun sie doch bereits heute schon.

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