Forum: Politik
Brexit-Gespräche: Tusk wirft Johnson"dummes Schwarzer-Peter-Spiel" vor
Issei Kato/ REUTERS

Die Zukunft Europas stehe auf dem Spiel: Ratspräsident Donald Tusk hat Boris Johnson auf Twitter schwere Vorwürfe gemacht. Die britische Regierung hatte die Brexit-Verhandlungen als gescheitert angesehen.

Seite 1 von 10
haitabu 08.10.2019, 14:48
1. irgendwann reicht es doch

GB hat oft genug bewiesen das es jetzt aus der EU austreten möchte - entweder zu seinen eigenen Bedingungen oder egal zu welchem Preis. Das Problem lag in der Volksabstimmung in der nur für "remain" oder "leave" gestimmt wurde. Zu welchen Konditionen der Ausstieg aus der EU sein werde, war nicht Gegenstand der Abstimmung. Was jetzt kommt, ist eine logische Konsequenz hieraus. Lassen wir sie also gehen - die Frage wird dann sein wie lange "Britan" noch great is.

Beitrag melden
zudummzumzum 08.10.2019, 14:54
2. Es ist und bleibt ein rein britisches Problem ...

... also sollen die Briten sehen, wie sie da rauskommen. Die EU sollte ihre Kapazitäten auf die Gestaltung des "harten Brexits" konzentrieren und dafür sorgen, dass das die Bürger der Republik Irland nicht zu hat trifft. Das Angebot einer konstruktiven Lösung kann nur aus London kommen, evtl. mit Beratungsunterstützung aus Bern oder Oslo. Das Artikel-50-Verfahren wurde nicht aus Brüssel eingeleitet.

Beitrag melden
johanneskr 08.10.2019, 14:56
3. Wichtiges Statement

Sehr starkes Signal von Tusk. Die EU-Staatengemeinschaft muss sich gemeinsam gegen die kindischen Schuldzuweisungen Johnsons wehren.
Falls es aus dieser ganzen Geschichte überhaupt positive Folgen geben kann, dann dass die Selbstisolation Großbrittaniens die übrigen Mitgliedsstaaten gegen derartigen Populismus zusammenschweißen könnte.

Beitrag melden
claus7447 08.10.2019, 15:02
4. BoJo will einfach raus...

.. er hatte sich das so einfach vorgestellt. Erst mal das Parlament stilllegen, dann ein paar Nebelkerzen in Brüssel zünden und fertig.

Dann kam ihm das blöde "nicht ohne Vertrag Gesetz" in den Weg. Er braucht wie alle Populisten wenn es schiefgeht einen Grund, da ist es jetzt mal erst das beste Opfer zu spielen, ein Teil seiner Fans wird es willig akzeptieren und ihm Beifall spenden. Auch hier!

Nur was hat er ausser viel Klamauk gebracht? Nichts, es war wie in der Vergangenheit, man zeigt Lösungen die nicht funktionieren, weil mal irgendetwas dummerweise übersehen wurde... ja dann ist eben die EU Schuld, wenn sie Erbsen zählt!

Man kann sich eigentlich nur noch wundern.

Beitrag melden
Markus Frei 08.10.2019, 15:07
5. Wunder

Nur das ich das richtig verstehe, es geht da um die deutsche Bundeskanzlerin Merkel ? Oder gibt es bei der EU noch eine andere Frau Merkel ? Es grenzt ja schon fast an ein Wunder das unsere Bundeskanzlerin die Interessen der EU, wie Freizügigkeit, offene Grenzen, Binnenmarkt usw. über die kurzfristigen Profitinteressen der deutschen Konzerne stellt. Hätte ich nicht für möglich gehalten.

Beitrag melden
giwi21 08.10.2019, 15:08
6. Die Strategie

von BJ scheint aufzugehen. Seine `Vorschläge` werden von der EU abgelehnt. Also muß UK ohne einen Deal aus der EU austreten. Damit kann er der EU den schwarzen Peter zuschieben und das britische Parlament muß es akzeptieren.

Beitrag melden
Barças Superstar 08.10.2019, 15:10
7. Lose-Lose-Situation

In einer Situation wie dieser, in der es nur Verlierer gibt, kann man nicht erwarten, dass eine Partei nachgibt. Wie soll denn der "Deal" aussehen? Doch - eine Lösung gibt es: Beitritt vermutlich! Kann man bei John F. Nash nachlesen.

Beitrag melden
Kamillo 08.10.2019, 15:10
8.

So hochbezahlte Leute, ich meine da jetzt in der britischen Regierung, so dumm, trotz Eliteuni-Abschluss. 25 mal gegen die Wand gelaufen, bis sie, besonders Obernase Johnson, merken, dass sie sich schon beim ersten Mal eine blutige Nase geholt haben. Das sagt die EU doch die ganze Zeit, ohne die Irlandfrage zu lösen, gibts kein Abkommen. Da nützt auch kein auf den Kopf stellen und aus dem Hintern zu Pfeifen.

Beitrag melden
TscheffichheißeTscheff 08.10.2019, 15:12
9. Wieso kann Tusk

eigentlich nicht der neue Kommissionschef werden statt von der Leyen? Wenn der was sagt, hat das irgendwie immer Hand und Fuß.

Beitrag melden
Seite 1 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!