Forum: Politik
Brexit-Hochburg Canvey Island: "Die Leute haben die Schnauze voll"
Georg Fahrion

Auf dem Weg zum Brexit machte Premier Boris Johnson diese Woche keine gute Figur: Das Unterhaus hat einen schnellen Ausstieg wohl verhindert. Wie finden das seine treusten Anhänger? Zu Besuch in einer Hochburg der Brexiteers.

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ichliebeeuchdochalle 06.09.2019, 20:21
1.

Ich schrieb vor ein paar Stunden unter anderem in einem anderen Brexit-Forum hier auf SpOn:

----------------
"... Bleiben rund 5 Milliarden jährlich, das variiert. Dieses Geld zahlt der Staat United Kingdom (U.K.) mehr in die EU-Kasse, als DER STAAT U.K. "zurückerhält". Für diverse Maßnahmen der EU auf dem U.K. Staatsgebiet. Gäbe es nur diesen Teil, könnte man sagen "Plem, Plem, das zu tun". Warum sollte man anderen Staaten 5 Milliarden jährlich schenken?

Meinung: Das ist die Sichtweise von 90% und mehr Menschen auf dieses Thema, in allen EU-Staaten ... Resultat zu geringer Wissensvermittlung vor allem während der Schulzeit).

Ökonomen und Nicht-Ökonomen, die etwas tiefer denken können, rechnen anders:

Gleichzeitig bekommen die Unternehmen und die Verbraucher im Staat U.K. finanzielle Vorteile bei Importen und Exporten, die ein Vielfaches dieser 5 Milliarden ("Mitglieds-Beitrag") ausmachen. Das kann man grob ausrechnen. Dauert ein bißchen, weil ... ist etwas wuselig, das alles zusammen zu tragen. Es sind mehrere Zehn-Milliarden pro Jahr.

5 Milliarden "Verlust" des Staates stehen mehrere Zehn-Milliarden "Gewinn" bei Unternehmen und Verbrauchern entgegen.

So wird ein Schuh daraus, warum die EU-Mitgliedschaft für das U.K. UNTER DEM STRICH sehr sehr vorteilhaft ist." ...
----------------

Bestätigen diese Interviewten nun das, was ich schrieb, oder nicht? Ich sage es klar und deutlich: Brexit-Gegner auf der Insel, "hämmert" diese Aussage ab sofort rund um die Uhr in die Hirne der Wähler. Werdet nicht müde damit. Es wird ein haushoher Sieg gegen die Brexiter und EU-Hasser mit all ihren Lügen angestachelt von den miesen Typen der Hetz-Medien gegen die EU.

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lanzelot72 06.09.2019, 20:28
2. Gesetz

Zitat: "Dass das Unterhaus am vergangenen Mittwoch ein Gesetz verabschiedet hat, das dem Premier einen ungeordneten Austritt untersagt, empfindet die Runde als Ungeheuerlichkeit." (Zitatende). Die wirkliche Ungeheuerlichkeit liegt doch wohl eher darin, daß das mittlerweile verabschiedete Gesetz - im vollkommenen Gegensatz zur Behauptung des Autors - in keiner Weise einen ungeordneten Austritt untersagt! Der Autor reiht sich damit (hoffentlich unfreiwillig) in die Reihe der Ahnungslosen ein, die das, was sie kommentieren, offensichtlich selber nicht einmal gelesen haben. Es wären doch gerade einmal vier Seiten Text! Ist das denn wirklich so schwer? Gerade für einen Journalisten?

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Anti28203 06.09.2019, 20:58
3.

Es wird immer jämmerlicher dieses Trauerspiel BREXIT,
jetzt soll es also wieder einen 3 Monate Aufschub geben, und dummerweise hat keiner der beiden Seiten (EU - GB) die Eier um endlich reinen Tisch zu machen. Raus oder Bleiben das sollte bis zum 31.10.19 von der EU als Dealine gesetzt werden. Keine Verzögerung mehr...und sollte es bis zum 31.10.19 nicht geklärt sein, sollte die EU sagen GB ist Raus .



Aber vermutlich wird in 3 Jahren noch vom BREXIT Geredet und nichts passiert

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Allezy 06.09.2019, 21:00
4. Die Haelfte der Englaender lebt noch in den 40er Jahren

Jene Leute und ein Gutteil der restlichen Einwohner sind und werden darueberhinaus noch schulisch und von den rechten Medien bewusst verdummt.
Die Leute sind deshalb leider nicht mehr tauglich fuer eine Demokratie.
Denn Losen/Situation wuerde an der Zusammensetzung ja leider auch nichts aendern.

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larsmach 06.09.2019, 21:05
5. Wenn Eskapismus zur Manie wird...

Eskapismus ist schön. Man erinnert sich an die Kindheit, sieht zurück auf die Vergangenheit. Sie ist kuschelig und eine alte Freundin (Kunststück: Sie ist nicht mehr veränderbar und birgt keine Überraschungen mehr). Der Clou ist, dass jeder seine eigene Vergangenheit hat - schon allein durch Alter und Geburtsort. Trotz dieser Selbstverständlichkeit neigen einige Menschen dazu, die eigene Vergangenheit zum "Normalzustand" der Welt zu verklären - ganz so, als sei die Welt nicht ständig in Veränderung und Leben ein dynamischer Prozess. Ich selbst genieße meine kurzen Eskapismen, aber beende sie dann ...und wende mich wieder der Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft zu!

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derhey 06.09.2019, 21:21
6. Die Schnautze voll

sowohl Gegner als auch Befürworter. Sowohl die Briten als auch die EU haben andere Politikfelder dringlichst zu beackern als diesen dämlich Brexit. Wieder drei Monate Aufschub? Was soll das? Ich hätte die Briten gerne in der EU - aber es hat doch keinen Sinn mehr. Macht ein Ende. Die Briten wollen keine Freihandelszone wie mit Norwegen, eine harte Außengrenze die EU, entweder auf der irischen Insel oder in der irischen See, aber irgendwo dort aber keiner wirklich. Also Ende - alle werden darunter leiden, die einen weniger, die anderen mehr, wer auch immer. Die Zukunft wird es zeigen aber macht einen Knopf dran.

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spon1899 06.09.2019, 21:22
7.

In was für einer Vergangenheit dieses Damen-Kaffeekränzchen lebt, ist ja kaum zu glauben. Sind die Älteren da alle so weltfremd?

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123rumpel123 06.09.2019, 21:23
8. xxxx

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Ich schrieb vor ein paar Stunden unter anderem in einem anderen Brexit-Forum hier auf SpOn: ---------------- "... Bleiben rund 5 Milliarden jährlich, das variiert. Dieses Geld zahlt der Staat United Kingdom (U.K.) mehr in die EU-Kasse, als DER STAAT U.K. "zurückerhält". Für diverse Maßnahmen der EU auf dem U.K. Staatsgebiet. Gäbe es nur diesen Teil, könnte man sagen "Plem, Plem, das zu tun". Warum sollte man anderen Staaten 5 Milliarden jährlich schenken? Meinung: Das ist die Sichtweise von 90% und mehr Menschen auf dieses Thema, in allen EU-Staaten ... Resultat zu geringer Wissensvermittlung vor allem während der Schulzeit). Ökonomen und Nicht-Ökonomen, die etwas tiefer denken können, rechnen anders: Gleichzeitig bekommen die Unternehmen und die Verbraucher im Staat U.K. finanzielle Vorteile bei Importen und Exporten, die ein Vielfaches dieser 5 Milliarden ("Mitglieds-Beitrag") ausmachen. Das kann man grob ausrechnen. Dauert ein bißchen, weil ... ist etwas wuselig, das alles zusammen zu tragen. Es sind mehrere Zehn-Milliarden pro Jahr. 5 Milliarden "Verlust" des Staates stehen mehrere Zehn-Milliarden "Gewinn" bei Unternehmen und Verbrauchern entgegen. So wird ein Schuh daraus, warum die EU-Mitgliedschaft für das U.K. UNTER DEM STRICH sehr sehr vorteilhaft ist." ... ---------------- Bestätigen diese Interviewten nun das, was ich schrieb, oder nicht? Ich sage es klar und deutlich: Brexit-Gegner auf der Insel, "hämmert" diese Aussage ab sofort rund um die Uhr in die Hirne der Wähler. Werdet nicht müde damit. Es wird ein haushoher Sieg gegen die Brexiter und EU-Hasser mit all ihren Lügen angestachelt von den miesen Typen der Hetz-Medien gegen die EU.
Den Briten geht es aber nicht nur um den kleinlichen Aspekt des Haushaltsbuches, sondern um politische Unabhängigkeit.

Das sind zwei Paar Schuhe.

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Darwins Affe 06.09.2019, 21:23
9. Keine Glaskugel

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Ich schrieb vor ein paar Stunden unter anderem in einem anderen Brexit-Forum hier auf SpOn: ---------------- "... Bleiben rund 5 Milliarden jährlich, das variiert. Dieses Geld zahlt der Staat United Kingdom (U.K.) mehr in die EU-Kasse, als DER STAAT U.K. "zurückerhält". Für diverse Maßnahmen der EU auf dem U.K. Staatsgebiet. Gäbe es nur diesen Teil, könnte man sagen "Plem, Plem, das zu tun". Warum sollte man anderen Staaten 5 Milliarden jährlich schenken? Meinung: Das ist die Sichtweise von 90% und mehr Menschen auf dieses Thema, in allen EU-Staaten ... Resultat zu geringer Wissensvermittlung vor allem während der Schulzeit). Ökonomen und Nicht-Ökonomen, die etwas tiefer denken können, rechnen anders: Gleichzeitig bekommen die Unternehmen und die Verbraucher im Staat U.K. finanzielle Vorteile bei Importen und Exporten, die ein Vielfaches dieser 5 Milliarden ("Mitglieds-Beitrag") ausmachen. Das kann man grob ausrechnen. Dauert ein bißchen, weil ... ist etwas wuselig, das alles zusammen zu tragen. Es sind mehrere Zehn-Milliarden pro Jahr. 5 Milliarden "Verlust" des Staates stehen mehrere Zehn-Milliarden "Gewinn" bei Unternehmen und Verbrauchern entgegen. So wird ein Schuh daraus, warum die EU-Mitgliedschaft für das U.K. UNTER DEM STRICH sehr sehr vorteilhaft ist." ... ---------------- Bestätigen diese Interviewten nun das, was ich schrieb, oder nicht? Ich sage es klar und deutlich: Brexit-Gegner auf der Insel, "hämmert" diese Aussage ab sofort rund um die Uhr in die Hirne der Wähler. Werdet nicht müde damit. Es wird ein haushoher Sieg gegen die Brexiter und EU-Hasser mit all ihren Lügen angestachelt von den miesen Typen der Hetz-Medien gegen die EU.
1) Beim Brexit geht`s doch nicht nur um den lieben Mammon. Unabhängigkeit darf man sich ruhig was kosten lassen.
2) Warum sollte eine stolze Nation mit grosser Geschichte wie GB sich dem deutschen und französischen Hegemonialstreben unterwerfen? 3) Selbst Napoléon und euren Führer haben sie kleingekriegt.
4) Die EU, insbesondere der Euro, steht zurzeit auf wackligen Beinen. Keiner hat eine Glaskugel, keiner weiss, ob sich in 10 Jahren der Brexit sogar wirtschaftlich als kluger Schachzug erweist.
5) In Bezug auf Einhämmern: In GB gibt es eine grosse Vielfalt an Presseorganen mit vielfältigen Meinungen. Selbst die BBC versucht zumindest eine politische Neutralität.

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