Forum: Politik
Brexit: Johnson wirft Abgeordneten "schreckliche Zusammenarbeit" mit EU vor
Daniel Leal-Olivas - WPA Pool/ Getty Images

In einer selbst initiierten Fragerunde auf Facebook wandte sich Boris Johnson an die Bevölkerung. Der britische Premierminister sprach vor allem über den Brexit - und kritisierte einige Abgeordnete scharf.

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mhuz 14.08.2019, 14:55
1.

Wen interessierst, ob die Britten gehen oder nicht ? Die Britten sind wie ein Gast der immer erklärt, dass er aber jetzt geht und darauf wartet, dass alle ihn bitten zu bleiben.

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Equalizer 14.08.2019, 15:03
2. Bevor es besser wird muss es erst einmal schlechter werden!

Ohne einen harten Brexit jetzt wird UK als ganzes nicht mehr zur Besinnung kommen.
Natürlich habe ich mitleid mit den 50% der UK-Bevölkerung, die die Katastrophe vorhersehen.

Aber man muss erst einmal in den Abgrund schauen, um zu Verstand zu kommen.

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kumi-ori 14.08.2019, 15:04
3. Was soll‘s?

Die Engländer lieben ihn. Das ist alles nicht mehr unser Bier. Man muss das nicht verstehen.

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order66 14.08.2019, 15:05
4.

Habe ich etwa eine neue Folge BoJo und der Brexit von Monty Python verpasst?

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ClausB 14.08.2019, 15:07
5. Abgesehen von den

in meinen Augen absurden und albernen Behauptungen Johnsons in seiner fb-Rede bin ich mal gespannt, wer letzlich die Oberhand gewinnt im "Steit" mit dem speaker des Unterhauses : Johnson oder Bercow, der vor kurzem geäußert hat, er würde "bis zum letzten Atemzug" dagegen kämpfen, dass Johnson den Brexit am Parlament vorbei durchzieht.

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Atheist_Crusader 14.08.2019, 15:09
6.

Ja, so sind sie die rechtspopulistischen Lügner. Erst dem Volk das Blaue vom Himmel herunter versprechen, und wenn es das nicht gibt dann sind die Anderen Schuld. Erinnert mich an einen Spielsüchtigen der darauf besteht dass er das Spiel beherrscht wie kein Anderer... und wenn er dann doch wieder alles verliert dann haben die anderen Spieler halt völlig unvorhersehbar agiert oder steckten mit dem Casino unter einer Decke, etc.

Nochmal zur Erinnerung: Der Knackpunkt beim ausgehandelten Deal ist der Backstop. Die EU ist auf Seiten der Iren (also eines EU-Mitglieds, anstelle des chronischen Nörglers der gerade geht) und möchte einen unbegrenzten Backstop. Wichtig dabei: das heißt nicht, dass der Backstop für alle Ewigkeit bestehen bleibt, sondern nur so lange bis eine bessere Lösung gefunden ist.
London will dies nicht und will nur einen zeitlich begrenzten Backstop, also einen der irgendwann ausläuft, egal ob eine bessere Lösung gefunden wurde oder nicht. Die Alternativen die sie dazu angeboten haben waren allesamt nicht akzeptabel, unter anderem bauten sie auf Technologie die noch gar nicht existiert.
Anders ausgedrückt: die EU will eine Lösung die so lange besteht bis es eine bessere gibt. Die Briten tun so als gäbe es tausend bessere Lösungen, aber wollen das Ende des Backstop nicht davon abhängig machen ob sie eine davon finden.

Das ist der einzige Deal der gerade auf dem Tisch ist, weil es der einzige ist, den man in den beinahe drei Jahren aushandeln konnte. Ergo ist es auch der einzige über den man verhandeln kann. Und für einen anderen reicht die Zeit nicht mehr.
Naja, es gäbe noch die Möglichkeit bestehende Modelle zu kopieren (z.B. das norwegische Modell). Aber auch das ist ja nicht gewünscht, weil die Briten immer gegen das eine oder andere Detail Einwände haben (findet sich hier sehr schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=agZ0xISi40E).

Also ich sehe da einen kolossalen Mangel an Kompromissbereitschaft, aber nicht bei der EU.

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eichenbohle 14.08.2019, 15:11
7. Mal sehen.

Ob es in GB zu einer ähnlichen Protestbewegung wie in den 80ern kommt, als Thatcher die Wirtschaft zur Sau gemacht hat?

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browserhead 14.08.2019, 15:11
8. Wir werden die EU am 31. Oktober verlassen...

Wir sparen mit dem Brexit 350 Millionen Pfund pro Woche.
Großbritannien will be greater.
Die EU ist an allem Schuld.
Trump gibt uns einen Superdeal.
Die Erde ist eine Scheibe.
Who the fuck cares anyway?

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meister_proper 14.08.2019, 15:15
9. "Die EU sei zudem überhaupt nicht kompromissbereit"

Sorry Boris, alle Kompromisse, welche die Briten herausholen könnten, stecken in dem Deal, den Teresa May ausgehandelt hat. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner. Zu denken, dass die EU dieses Paket wieder aufschnürt und in wenigen Monaten einem neuen Deal aushandelt, nur weil GB einen neuen PM hat, ist total vermessen.

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