Forum: Politik
Brexit: Johnson wirft Abgeordneten "schreckliche Zusammenarbeit" mit EU vor
Daniel Leal-Olivas - WPA Pool/ Getty Images

In einer selbst initiierten Fragerunde auf Facebook wandte sich Boris Johnson an die Bevölkerung. Der britische Premierminister sprach vor allem über den Brexit - und kritisierte einige Abgeordnete scharf.

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ralfix 14.08.2019, 17:31
70. Es gibt so etwas wie eine transatlantische Entfremdung.

Johnson degeneriert zum Handlanger Trumps.

Alle reden von wirtschaftlichen Folgen für UK und EU. Aber es wird auch politische Kollateralschäden geben, wenn sich UK von der EU entfernt und Trumps Wirtschaftskrieg mit der EU flankiert. Evtl. wird es sogar Auswirkungen auf die Nato haben, zumal die Beistandsverpflichtung der USA nur noch auf dem Papier steht oder glauben die baltischen Staaten wirklich daran, dass Trump für sie amerikanische Soldaten opfern würde?

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lanzelot72 14.08.2019, 17:36
71. @iasi (38)

Nun, als britischer Landwirt / Rinderzüchter würden Sie das vermutlich anders sehen, nicht wahr? Für den Verbraucher ändern sich ggf. Herkunft, Preise und Qualität. Für die britische Landwirtschaft bedeutet es das gnadenlose Aus durch billigere Konkurrenz aus dem Weltmarkt bei gleichzeitigem Wegfall der EU-Subventionen. Den versprochenen Ersatz durch eigene (britische) Subventionen können Sie gleich mal vergessen. BoJo hat für Wales 300 Mio. versprochen. Aus der EU erhalten die Walisischen Landwirte derzeit etwa 700 Mio. Alles klar?

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Konvertit 14.08.2019, 17:36
72.

Die EU braucht dringend einen populistischen Profi im Schwarzer Peter spielen damit dieses elitäre Ar........ch mit seiner Strategie nicht durchkommt und die EU am Ende als der Schuldige dasteht.

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Frank Klipp 14.08.2019, 17:38
73. Schluss jetzt!

Das alles ist Lesen im Kaffeesatz. Der Brexit kommt. Ob wir das jetzt vernünftig finden oder nicht, ist einerlei. Danach wird das Leben jedenfalls weitergehen. Die Regierungen und Unternehmen in EU und UK haben längst alle Szenarien durchgespielt. Genau wie die Unternehmen. Eines ist sicher: Wir werden weiter miteinander Handel treiben, wir werden uns auch gegenseitig besuchen. In 10 bis 20 Jahren lässt sich dann eine erste Bilanz ziehen. Kann sein, dass es UK dann schlechter geht. Kann aber auch sein, dass sich kleinere politische Einheiten als besser angepasst erweisen und die Insel vergleichsweise gut zurechtkommt. Im Moment sind jedenfalls alle Gesellschaften in einem Maß gespalten, dass jedem Politiker das Regieren schwer bis unmöglich macht. Und da ständig mit dem Finger auf USA, UK oder Italien zu deuten, hilft kein bisschen weiter. Ich mach mir jetzt einen Tee.

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ralfix 14.08.2019, 17:40
74.

Kann es sein, dass Johnson von Bannon beraten wird und wie Trump Presse und Opposition umgehen will? Haben wir Trumpsche Verhältnisse bald auch in UK?

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proratio 14.08.2019, 17:45
75. @poetnix

Da brauchen wir gar nicht so weit zu gucken. In Brandenburg führt die AfD in den Umfragen zur Landtagswahl. Der Virus des Nationalismus vernebelt auch bei uns so manches Hirn. Unglaublich, wie manche Menschen den Ast absägen wollen, auf dem sie sitzen.

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lanzelot72 14.08.2019, 17:49
76. @cobaea (54)

Kleine Korrektur: Nicht wählerstärkste Partei, sondern abgeordnetenstärkste Partei. Da ist im UK u.U. ein gewaltiger Unterschied!

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tom-rheker 14.08.2019, 17:49
77. Hey Joe49

Zitat von joe49
Die einzige Frage ist: Hat denn eigentlich niemand mehr aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt? Die EU ist auch ein Ergebnis der beiden Weltkriege und wenn auch viel Mist in Brüssel produziert wird, so haben wir auch der EU zu verdanken, dass wir seit 75 Jahren in Frieden leben. Ist das denn nichts wert?
Danke für diesen Beitrag!

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Kurt2.1 14.08.2019, 17:51
78. #1

Zitat von mhuz
Wen interessierst, ob die Britten gehen oder nicht ? Die Britten sind wie ein Gast der immer erklärt, dass er aber jetzt geht und darauf wartet, dass alle ihn bitten zu bleiben.
Mich interessiert es. Ich möchte, dass die Briten endlich abhauen, gerne ohne Vertrag. Wenn sie draußen sind, kann man sich wieder wichtigeren Aufgaben widmen und sich nebenbei über irgendwelche Zusammenarbeit mit GB Gedanken machen. Es reicht.

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Faceoff 14.08.2019, 17:53
79.

Zitat: "Und so beantwortete Boris Johnson keine Fragen im Parlament, sondern in einem Livestream auf Facebook. Diese seien von der Bevölkerung eingegangen, sagte Johnson."

Das Motto lautete wohl "Boris frägt Boris". Erinnert an so manche Pressekonferenz des "stabilen Genies". Die laufen bekanntlich tw. unter dem Motto "Trump lobt Trump".

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