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Brexit: Keine zweite Chance - CDU-Politiker Brok warnt Briten
DPA

Raus aus der EU und dann zu besseren Konditionen wieder rein? Darauf sollten die Briten nicht spekulieren, so der Europaabgeordnete Brok. Bei einem Brexit werde es nur noch "Scheidungsverhandlungen" geben.

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dschmi87 07.06.2016, 06:58
1. Wieso immer gleich drohen...

Ich bin auch dafür das sie bleiben... Wir brauchen in dieser EU, die zuviele Idealisten hat aber ebenso genug Eigenbrödler, den britischen Pragmatismus.
Aber wieso kommen immer nur die zu Wort die beim Brexit den wirtschaftlichen Kollapses sehen? Gestern kam in der BBC ein guter Bericht von einem Johnson, er hat auch die Chancen außerhalb der EU aufgezeigt. Um es kurz zu fassen, eine Mischung aus Panama und britischen Jungferninseln (Steueroase), und da die Briten anfangs Probleme haben werden bei der Umstellung und den dazugehörigen Wertverlustes des Pfunds Wiederaufbau oder auch Ausbau mancher Industrie. Was heute in Polen oder auch Deutschland ist, zum Beispiel Pharmaindustrie könnte man wieder zurückholen. Viele fragen sich nun wieso das die Pharmaindustrie nun machen sollte, ganz einfach. 65 Mio Menschen, in der Regel gut ausgebildet, gute Qualität, durch den Wegfall der EU Verordnungen hätten dir Pharmakonzerne mitten in der EU praktisch ein legales Labor um neues zu testen. Durch den Wertverlustes des Pfundes etc lohnt es sich wieder Entwicklung als auch Produktion an einem Ort zu wirtschaften. Und was ist wenn dies dann eine Erfolgsgeschichte wird? Und genau deshalb malen alle Schreckensszenarien an Wand weil sie Angst davor. Denn selbst Elmar Brok sagte bei Anne Will vor paar Wochen, solch "unwahrscheinliche Entwicklung bei einem Brexit für die Wirtschaft würde das Ende der EU bedeuten".

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frankfurtbeat 07.06.2016, 06:59
2. nach der ...

Entscheidung um den Verbleib oder den Brexit sollte man den Pappnasen die Daumenschrauben anziehen!

Schluss mit den Sonderkonditionen!

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elizar 07.06.2016, 07:02
3. Ich bin gespannt!

Egal wie es ausgeht, ich kann mit beiden Ergebnissen leben, da beide Chancen bieten und gleichzeitig Nachteile beinhalten würden.

Eine Frage hab ich allerdings: Weiß man schon, was passieren würde wenn GB austritt bzgl. der Gelder? Da GB ja ein Nettozahler ist und wir recht viele Nehmerländer in der EU haben: Muss dann D mehr bezahlen oder kriegen die Nehmerländer einfach weniger? (Ich persönlich hoffe ja Letzteres, da D mMn schon genug zahlt.)

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friedel_3 07.06.2016, 07:02
4. Dieses Europa

Dieses Europa wie wir es jetzt haben wollen doch nur noch die, die direkt davon profitieren. Jetzt heißt es wieder "alle profitieren", was m.M. aber nur bedingt stimmt. Das sogenannte Kerneuropa ohne die östlichen und südöstlichen Staaten würde weiter akzeptiert. Leider wurde durch den Erweiterungswahn Europa kaputt gemacht. Die Identifizierung mit Europa haben doch nur noch die Nehmerländer, die sich jetzt aber auch wieder national aufstellen. Dann die Sonderkonditionen für die Briten. Dem normalen Bürger war es egal, an der alten Grenze seinen Pass zu zeigen und Geld zu tauschen, es machte sogar noch im Urlaub Spass. Die internationalen Konzerne haben profitiert, da sie Standorte und Arbeitnehmer gegeneinander ausspielen können. Das wird uns noch als Vorteil verkauft. Die Aussengrenzen musste jedes Land selbst sichern; und es klappte sogar! Leute wie Brock sind derartig in das System eingebunden dass sie mittlerweile "betriebsblind" sind. Durch die brit. Insellage müssen die sich doch keine Sorgen um den Zugang zum Land machen. Die Pensionen der Eu- Beamten werden das Land wohl auch nicht ruinieren. Aber genau solche Gedanken sind eher kleinbürgerlich.
Auch wir sollten über einen Austritt nachdenken.

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mehanikää 07.06.2016, 07:08
5. Prima

das Herr Brook sich um die Pensionen der EU Beamten sorgt, für mehr ist dieser verrottete Laden auch nicht mehr zu gebrauchen. Ich wünsche das die Bürger in UK den Anfang machen, eine andere Sprache verstehen die Eurokraten nicht.

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jrcom 07.06.2016, 07:17
6.

Man kann sich vorstellen, was hier wieder für gehässige Kommentare gegenüber Großbritannien kommen werden. Anstelle eines Briten würde ich denken: tja, wenn denen nur Drohungen einfallen, dann spricht das eher für eine Neuorientierung. Das heißt denn auch, man wolle keinen Präzedenzfall schaffen für andere Länder, die über einen Austritt bessere Konditionen verhandeln wollen? Warum eigentlich nicht? Ich wünschte, alle EU-Staaten würden austreten und gemeinsam eine neue, demokratisch aufgebaute, demokratisch handelnde, unbürokratische und wirtschaftsferne EU gründen.

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centerpoints 07.06.2016, 07:28
7. obsolete Panikmache

die Briten haben jedenfalls eine Volksabstimmung zur Thematik EU & den nötigen Stolz, den ich bei unserer Regierung überhaupt nicht mehr erkennen kann...was soll also die obsolete Panikmache eines Herrn Brok???

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fatherted98 07.06.2016, 07:35
8. Herr Brok...

....ist in letzter Zeit in fast jeder Sendung zum Thema Europa zu sehen...warum weiß niemand...denn er zeichnet sich weder durch Wissen noch durch eindeutig poltitische Aussagen aus (sieht man mal von der Merkel-Gläubikeit ab). Das Pro für Europa kann Brok weder begründen noch belegen...außer hohlen Worthülsen bleibt bei diesen Statements nichts übrig....dies wird die Briten kaum beeindrucken...und hoffentlich bleiben weitere Statements von Herrn Brok auch den Deutschen Bürgern erspart.

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kimmberlie.67 07.06.2016, 07:40
9. zu besseren Konditionen wieder rein? Darauf sollten die Briten nicht spekulieren

ich glaube in der Politik hat man immer noch nicht gemerkt,daß die Inselbewohner schond immer

auf dieser Schiene fahren.

Helmut Schmidts Regierung übernahm zwei Milliarden,alles auf ein NO der Engländer.
Merkel zum Kanzlereinstieg eine Milliarden

Warum sollte sich etwas ändern?

Wo doch die Flüchtlingskrise gezeigt hat wie die EU

wirklich läuft.

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