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Brexit: Keine zweite Chance - CDU-Politiker Brok warnt Briten
DPA

Raus aus der EU und dann zu besseren Konditionen wieder rein? Darauf sollten die Briten nicht spekulieren, so der Europaabgeordnete Brok. Bei einem Brexit werde es nur noch "Scheidungsverhandlungen" geben.

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naschauenwirmal73 07.06.2016, 08:56
50. Europa der Egoisten

Die Briten waren die Vorreiter "We want our Money back!" Wer Europa als Wirtschaftsunternehmen sieht, daß eine Rendite abwirft hat die Idee nicht verstanden. Polen und Ungarn machen es ähnlich und wollen sich nach den Britenvorbild richten und sich nur die Rosinen rauspicken - So geht es nicht ! Es ist wie in einer guten Ehe man nimmt auf einander Rücksicht und drückt nicht mit aller Gewalt seine Position durch - und wenn doch ist eine Scheidung die bessere Lösung. Wenn die Briten gehen wird es meiner Meinung nach eine neue Debatte über die zentralen & ursprünglichen Werte der EU geben: Frieden & Wohlstand für alle

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gauner12 07.06.2016, 08:57
51. Brexit = Rote Karte für die Eurokraten

Nur mit einem Brexit bekommen die Eurokraten die Schranken aufgezeigt. Da Deutschland nicht austreten kann, Spanien, Italien und Frankreich finanziell von der EU profitieren, ist England das einzigste Land, das die EU politisch düpieren kann. Ich stelle mir schon vor, ab Juli sind die Engländer weg und ab August benötigen Portugal, Spanien, Griechenland und Italien den Rettungsschirm. Da wird Herr Draghi die Notenpresse rotieren lassen und das britische Pfund wird schnell zur neuen Leitwährung

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j.e.r. 07.06.2016, 08:59
52. Wer interessiert sich eigentlich für so ein

Geschwätz? Aussagen von Mitgliedern des EU-Parlaments sind weder das Papier wert auf dem sie gedruckt werden noch die paar Bytes Speicherplatz im Internet. Das EU-Parlament ist primär ein Feigenblatt für die a-demokratische EU. Und in der EU werden Verträge und Vereinbarungen regelmässig nicht eingehalten (Euro-Verträge, Dublin-Abkommen beispielsweise), also warum sollten Drohungen eines Parlamentariers ernst genommen werden? Selbst wenn diese Aussagen ernst gemeint sind - spätestens wenn er nicht mehr im Parlament sitzt und sobald es politisch opportun ist wird sich keiner mehr daran erinnern.

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f-rust 07.06.2016, 09:03
53. Herr Brok sorgt sich um seine Pension!

lol ... Brexit, um zu zeigen, dass es ohne Brüssler Diktatur-Bürokraten, deutsche Kommando-Idealisten und Nehmerländer allenthalben besser geht. Der deutsche Michel ist unter Muttis Schürze ruhig gestellt, die französische Marianne kämpft gerade noch um Selbstachtung und Selbstbestimmung des Volkes.

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ricson 07.06.2016, 09:03
54.

wenn man die Kommentare so liest muss man einigen schon ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis attestieren. Die brexit Befürworter argumentieren mit teilweise hanebüchenen absurden Behauptungen, aber sobald mal jemand wie brok hier offensichtliche Fakten benennt ist es sofort undemokratisch. Die Abstimmung betrifft die EU, folglich muss es in einem demokratischen Prozess auch erlaubt sein das sich die EU dazu äussert. aber realistisch betrachtet ist es auch die einzige Chance der brexit Befürworter, Fakten ablehnen und ganz auf Emotionen setzen. es bleibt die Frage ob diese Leute auch die Verantwortung für das übernehmen was nach dem brexit passiert. wohl eher nicht.

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wunni2010 07.06.2016, 09:10
55. Unfassbares Gerede !

GB ist Teil der EU und wird es hoffentlich auch bleiben , was soll das ganze Gerede wir haben so enge Beziehungen und exportieren Mengen nach UK. Leute wie Herr Brok sind schuld am Zustand der EU , es ist unfassbar was dieser Volksvertreter treibt .

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RenegadeOtis 07.06.2016, 09:17
56.

Zitat von huebif
Was erlaubt sich der CDU Phrasendrescher zu entscheiden, ob es nach einem "Ja" nur noch Scheidungsverhandlungen geben darf. Das dürfen die Briten selbst entscheiden ohne Belehrung.
Die Briten entscheiden nach dem Austritt aus der EU wie die EU zu verhandeln hat? Spannend. Bitte mehr davon.

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Darwins Affe 07.06.2016, 09:18
57. Langfristige Perspektiven

Zitat von hmutt
Wer mit dummen nationalistischen Emotionen Propaganda betreibt, wird Übles ernten. Was passiert denn nach einem Brexit? Zunächst werden die internationalen Banken aus der City abziehen, da ihnen ein weiteres Off-Shore-Inselchen ohne Anbindung an die EU nichts wert ist. Ironischerweise werden die dann eher in Frankfurt landen. Die Wirtschaft wird allein schon dank des Schwebezustands bis zu einem möglichen Assoziierungsabkommen den Bach runtergehen, da die Märkte wegbrechen. Wenn es dann ein solches Abkommen gibt, wird das UK wie Norwegen kein Stimmrecht haben, aber die bösen. bösen Regelungen der EU übernehmen müssen, Rosinenpickerei gibt's dann nicht mehr. Es wird zügig neue Referenden in Schottland, Wales und möglicherweise in Nordirland über die Unabhängigkeit vom UK geben, gefolgt vom Beitritt in die EU. Großbritannien wird schnell sehen, wie es ist, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, wenn es zu Kleinbritannien wird. Ohne Gemeinschaft in der Hinterhand besteht man nicht in diser globalisierten Welt.
1. Auf den Untergang des Vereinigten Königreichs haben schon Napoleon und A.H. gesetzt. Die Ergebnisse sind bekannt.

2. Auf lange Sicht sind kurzfristige wirtschaftliche Vorteile nicht unbedingt entscheidend: Freiheit in einem souveränen Staat gegenüber Unterwerfung in einer EUdSSR ist auch nicht zu verachten.

3. Das international ausgerichtete GB hat ganz andere Perspektiven als das eher provinzielle Deutschland: Die britische Königin z.B. ist Staatsoberhaupt von 18 Staaten und Vorsitzende vom Commonwealth. Hinzu kommt die enge Bindung der englischsprachigen Welt.

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spitzaufknoof 07.06.2016, 09:18
58. Die Insulaner

werden sich diese Gelegenheit zum Brexit nicht entgehen lassen. Wenn man nur diese eine Chance bekommt muss man sie einfach nutzen. Brexit - that s it. Die deutschen Wähler und viele andere Europäer würden es genauso tun.

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Freiheit für Muff Potter 07.06.2016, 09:18
59. Perspektivwechsel

Der Mann hat In Brüssel einen schönen Versorgungsposten von Merkels Gnaden.
Ohne Abstimmung mit Merkel wagt so einer nicht, etwas zu meinen und zu äußern.

Wer sich mit Europäischer Geschichte und den britischen Inseln ein ganz kleines bisschen auskennt, der weiss natürlich, dass Warnungen oder gar Drohungen den Brexit-Wunsch verstärken werden.

Mir bleibt da nur die Schlussfolgerung, dass Merkel das UK raus haben will. Ich kann ihre Sicht verstehen. Europa ist ohne die Briten leichter zu steuern, zu regieren. Deutschlands Gewicht würde zudem steigen.
Für alle Demokraten, Freiheitsliebende, Querdenker und Anhänger der Menschenrechte sind das ganz, ganz schlechte Nachrichten.

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