Forum: Politik
Brexit: Labour-Partei fordert zweites Referendum
AFP

In gut einem Monat soll der Brexit eigentlich erfolgen. Noch aber ist vieles rund um den britischen EU-Ausstieg unklar. Die größte Oppositionspartei spricht sich nun für eine erneute Volksabstimmung aus.

Seite 18 von 28
missourians 26.02.2019, 00:23
170.

Dass sowas noch gewählt wird!
Gegen alle Vorschläge sein, keinen einzigen Gegenentwurf und Idee, alles schwarzmalen, und nun nochmal abstimmen lassen, wo schon lange die Mehrheit entshcieden hat.
Oder ist das nach Ansicht der Labour Partei das auslegen von Demokratie, in der man solange wählt bis einem das Ergebniss passt, oder lässtige Entscheidungen abnimmt?
May stellt sich wenigsten den Problemen und der Verantwortung, und ist am Ende innenpolitisch die Verliererin!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 26.02.2019, 00:30
171. Tolle Idee!

Zitat von tomdabassman
4 Optionen, ja welche davon dann? Oder alle, dann gibt es nur relative Mehrheiten? Mit klarem Bekenntnis meine ich eine Abstimmungsfrage, wo eine Option der Verbleib in der EU ohne Wenn und Aber ist, und die Gegenoption welcher undurchführbare Deal auch immer. Und dann 60% Zustimmung, Punkt.
Die Abstimmung über Remain or Leave hatten die Briten doch schon: Am 23. juni 2016. :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christianbecker498 26.02.2019, 00:35
172. keine verlaengerung...

also ich persoenlich bin nicht der meinung, dass die EU den Briten eine "verlaengerung" schenken sollte! sie hatten twei jahre zeit sich auf einen austritt vorzubereiten, gekommen ist nichts annehmbares. auch wenn es alle staaten der EU hart treffen wird, so ist dennoch eine verlaengerung der frist eigentlich nicht machbar, schon allein der glaubwuerdigkeit der statuten wegen!
ein brexit ohne jegliches abkommen ist zwar das schlimmste aller szenarien, aber dennoch wohl die einzig moegliche fuer gesamt-europa - die briten hatten genug zeit und haben keinen gangbaren weg gefunden -das wird sich auch in den naechsten drei wochen nicht mehr aendern! also harter "brexit"! punkt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 26.02.2019, 00:38
173.

Zitat von cobaea
Auch wenn ich den einigermassen unverständlichen Beitrag von @liberalitärer nur als Geschimpfe auf die böse EU wahrgenommen habe: Mit Schengen hat das alles nichts zu tun....
Doch. Das Schengenabkommen legalisiert und regelt (u.a.) die "Arbeitswanderung" in der EU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
exHotelmanager 26.02.2019, 00:38
174. nach meinem Verständnis der Meldung

würde Labour ein zweites Referendum unterstützen, aber nicht explizit fordern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnurre64 26.02.2019, 00:43
175. Wurde auch Zeit

Fakt ist doch, dass beim letzten Referendum ein paar “durchgeknallte Upper-Class-Boys“ samt ihren Claqueren durch falsche Versprechungen usw. die britische Bevölkerung brutal “hinter die Fichte geführt“ hat und damit ein Ergebnis knapp über 50% “erschlichen“ hat.
Jetzt liegen Fakten und Ergebnisse auf dem Tisch und das allgemeine Entsetzen ist groß. Ja, ein Teil der Briten möchte (nicht unbegründet) nach wie vor aus der EU aussteigen, aber dieser Teil liegt bei rationaler Beurteilung mit Sicherheit nicht (!) über 50%. Erstaunlicherweise hat dies sogar Labour gerafft (!)
Also, die einzig intelligente Lösung liegt in einer formalen (!) Vertagung um zwei Jahre und diese Zeit reicht dann ohne Hektik für ein neues Referendum, den Rücktritt der May-Regierung sowie Neuwahlen.

Antworten Melden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grauermann 26.02.2019, 00:46
176. Last mich raten...

wie das ausgeht ... 50/50.
Ich hab es langsam so satt, dass icj es inzwischen persönlich nehme. Liebe Engländer, es tut mir leid das so grass sagen zu müssen, Europa hat keine Zeit mehr für Euch, es gibt Dinge die wir Europäer jetzt erledigen müssen und Ihr haltet uns nur auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
keksen 26.02.2019, 00:47
177.

Zitat von Krixus der Schwergläubige
in einer ganz anderen Absicht (nämlich GB zu einem Status mit mehr Rechten als die übrigen Staaten und mit Null Pflichten zu machen) gerufenen Geister den Brexit-Sturm im Wasserglas ausgelöst haben? "Gemach, Brüder, gemach! Die Quintessenz der Demokratie westlicher Prägung ist es doch, Wahlen so lange zu wiederholen, bis das Ergebnis stimmt"! Und was haben wir jetzt? Genau das! Und die EU-Spitze hat dem längst zugestimmt, wie man gestern lesen konnte! Wichtig ist doch vor allem, jedem, aber auch jedem Land, dem der Status einer Kolonie Brüsseler Bürokraten und der Puppenspieler, die diese Bürokraten an den Fäden ziehen, zu viel wird, von Anfang an klar zu machen: was wir mal in den Krallen haben dass geben wir nicht mehr her, koste es was es wolle! Schöne neue Welt halt - für einige wenige!
Nach der Logik wären die Briten einstige EU-Kolonialherren, die nun zum Opfer ihrer ehem. Kollegen werden. Dabei haben die die Union doch über Jahrzehnte mit aufgebaut und geprägt.
Es hat nur keiner darüber nachgedacht, was das Ganze u.a. für Irland und Nordirland (denn das ist das wirkliche Problem) bedeuten würde. Auch nicht darüber, dass man sich zwangsläufig in eine schwächere Verhandlungsposition gegenüber 26 Ländern bringt, die ihre Interessen ebenfalls durchsetzen wollen. In der Politik wird eben mit harten Bandagen gekämpft.
Das Unternehmen "Brexit" dürfte wohl als eines der unnötigsten Ereignisse in die europäische Geschichte eingehen. Die EU trägt an diesem Debakel aber die geringste Schuld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miere 26.02.2019, 01:08
178. Wenn Fristverlängerung, warum nicht gleich 5 Jahre?

In zwei Monaten zusätzlich kommen die auch nicht mehr zu Potte. Warum nicht gleich 5 Jahre Fristverlängerung für den Brexit? Dann können die Briten noch an der Europawahl teilnehmen, die Abgeordneten ihre ganze Legislaturperiode bleiben, und Wahlen in UK gibt's auch noch in der Zeit. Das sollte dann reichen, damit sie sich endlich überlegen können, was sie überhaupt wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
minimax9 26.02.2019, 01:10
179. Nur Häme

Ich habe fast all Kommentare gelesen. Ist das Hass auf die Briten, die vor den Wahlen vor zwei Jahren in Unkenntnis der Folgen verunsichert und knapp abgestimmt haben ?. Viele Kommentare sind anti europäisch. Den Schaden bei einem Austritt haben ja nicht nur die Briten, es betrifft nicht nur die Wirtschaft sondern auch alle Werte, welches dieses einmalige Europa ausmacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 18 von 28