Forum: Politik
Brexit: Labour-Partei fordert zweites Referendum
AFP

In gut einem Monat soll der Brexit eigentlich erfolgen. Noch aber ist vieles rund um den britischen EU-Ausstieg unklar. Die größte Oppositionspartei spricht sich nun für eine erneute Volksabstimmung aus.

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wassolldasdenn52 26.02.2019, 01:14
180. @c700: Zweites Referendum ja!

Wenn Sie schon die Demokratie wegen eines neuen Referendums anzweifeln wollen, dann sollten Sie besser überlegen, mit welchem Lügenpozential das Erste auf den Weg gebracht wurde! Wenn Sie das als demokratisch ansehen, dann haben Sie leider nichts verstanden.
Demokratie bedeutet auch, bei Falschinformationen eine zweite Chance zu erhalten, um der Realität gerecht zu werden. Verlogenheit hat mit Demokratie nichts zu tun! Und sich nur die Rosinen rauspicken wollen, da müssen sich die dreisten Torys sich woanders umsehen. Wer Rechte haben will, der muss auch zu seinen Pflichten stehen!

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descartes 26.02.2019, 01:17
181.

Zitat von c700
Wir wählen so oft, bis uns das Ergebnis gefällt. So etwas nennt man also Demokratie?
Wenn Sie uns jetzt noch bitte erklären würden, was daran demokratisch war? Demokratie zeichnet sich durch weit mehr aus, als die Diktatur der Mehrheit, meinen Sie nicht? Es war übrigens keine Wahl, sondern eine Bürgerbefragung!

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keksen 26.02.2019, 01:21
182.

Zitat von k.hohl
Bewährte EU-Politik: So oft zur Abstimmung schicken, bis das Ergebnis stimmt. In der Zwischenzeit "etwas Druck machen". Hat schon in den Niederlanden, in Irland und Frankreich so toll geklappt.
1. Die EU führt keine Volksabstimmungen durch. Das ist Sache der Mitgliedsländer
2. Es gab keine weiteren Abstimmungen. Eine "Verfassung" für die EU wurde abgelehnt und an ihrer Stelle der Lissabon-Vertrag ausgehandelt. (Darauf wollen Sie doch hinaus?)
3. Eine Meinung, die man öffentlich kundtut, sollte man mit grundlegendem Wissen untermauern können. Das hat etwas mit Glaubwürdigkeit und Respekt zu tun.

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descartes 26.02.2019, 01:22
183.

Zitat von c700
Wir wählen so oft, bis uns das Ergebnis gefällt. So etwas nennt man also Demokratie?
Im Übrigen, wovor haben Sie Angst? Wenn das ursprüngliche Ergebnis rational belastbar war und nicht auf Lug und Trug basierte, wird die Entscheidung doch wieder gleich ausfallen, oder zweifeln Sie etwa daran?

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descartes 26.02.2019, 01:31
184.

Zitat von hileute
wie sie uns gefällt..... Schön das jetzt so oft über alles abgestimmt wird bis das Ergebnis passt. Demokratie ade. Die spinnen die Briten
Auch an Sie die Frage, wie Sie darauf kommen, dass das Referendum unter demokratischen Gesichtspunkten abgelaufen ist, und warum Sie dann daran zweifeln, dass das Ergebnis genau so ausfällt. Schliesslich waren ja alle Argumente pro Brexit realistisch und wahrheitsgetreu vorgetragen. Was sollte sich am Ergebnis also ändern?
Meiner bescheidenen Meinung nach haben die Brexitbefürworter lediglich Schiss, dass sie die Bevölkerung nicht noch einmal so hinter den Leuchter führen können, wie es vor 2 jahren gelang, ansonsten könnten Sie einem 2. Referendum doch mit aller nur erdenklichen Gelassenheit entgegen sehen!

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WOLF in USA 26.02.2019, 01:33
185. aha

Zitat von c700
Wir wählen so oft, bis uns das Ergebnis gefällt. So etwas nennt man also Demokratie?
Was soll das denn heissen? Nur weil Ihnen nicht passt, dass man dazulernt wollen Sie doch nicht etwa die Demokratie abschaffen und den Leuten verbieten, ihre Meinung zu ändern wenn eine Mehrheit das wünscht. Oder doch?!

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keksen 26.02.2019, 01:36
186.

Zitat von r.pfeil
Es kann doch nicht sein, dass man so oft neu wählen läst, bis ein Wahlergebnis ins politische Konzept der Politiker passt.
Die Politik ist in GB genauso gespalten, wie die restliche Gesellschaft auch. Da gäbe es kein Abstimmungsergebnis, das den meisten Politikern passt.
Ich bin kein Fan eines weiteren Referendums aber ich frage mich schon, weshalb man den selben Wähler, der ja offensichtlich eine erste Abstimmung ohne Probleme meistern konnte, bei einer zweiten plötzlich für manipulierbar hält. Nichts anderes steckt ja hinter der Aussage "gewählt ist gewählt und damit Basta". Man hat Angst vor einem anderen Ergebnis.

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kanuto 26.02.2019, 01:50
187. Ach ja, das Referendum!

Die Brexit-Befürworter, die sich jetzt über die Möglichkeit eines zweiten Referendums beschweren, sollten daran erinnert werden, das es nicht bindend war und auch jetzt nicht ist. Teresa May und auch das Parlament könnten also einfach sagen, vergesst den ganzen Blödsinn, wir bleiben einfach drin.
Wenn jetzt ein zweites Referendum gefordert werden sollte, und ich bin allemal dafür, dann ist das genau im Sinne einer funktionierenden Demokratie, denn seit den Referendum hat es sich herausgestellt, das alle pro-Brexit Argumente entweder erstunken oder erlogen waren, oder das zumindest nichts richtig durchdacht war. Das Ergebnis eines zweiten Referendums basiert dann also auf einem erheblich besser informierten Volk. Wenn sie immer noch für den Brexit sind: in Ordnung. Wenn nicht: Auch in Ordnung.

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descartes 26.02.2019, 02:01
188.

Zitat von Schartin Mulz
Es wird solange abgestimmt, bis das Ergebnis passt. Hat doch schon mehrfach funktioniert. Ok, nicht bei uns, die Deutschen sind ja noch nie zu irgendetwas befragt worden.
Und darüber kann man nur froh sein, wenn man z.b. Ihre Beiträge so verfolgt ...

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descartes 26.02.2019, 02:12
189.

Zitat von r.pfeil
Ich finde es höchstdemokratisch, wenn alle Wahlberechtigten zu besonders wichtigen politischen Entscheidungen ihr Votum abgeben können. Es war von vornherein klar, dass das keine bedeutungslose Meinungsumfrage sein würde. Jetzt besteht die Pflicht politisch entsprechend zu handeln.
Ansatzweise demokratisch wäre es gewesen, wenn zumindest jeder Brite stimmberechtig gewesen wäre. Davon abgesehen, ist Demokratie weit mehr, als nur das Diktat der Mehrheit. Sonst hätten sich unsere Gründerväter nämlich die ersten paar Artikel des GGs schenken können! Aber vielleicht ist Demokratie auf der Insel und Demokratie in Kontinentaleuropa ja auch nicht vergleichbar...
Sobald man heutzutage Referendum, Plebiszit o.ä. hört meint man ja sofort von Demokratie reden zu müssen, ohne auch nur im Ansatz die Randbedingungen zu berücksichtigen! Vielleicht hätte man da im Politik-/GK Unterricht doch ab und zu etwas besser aufpassen sollen ...

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