Forum: Politik
Brexit-Minister Davis: Freihandelsabkommen soll EU-Austritt abfedern
AFP

In der EU bleiben? Nein. Vorteile des Binnenmarkts genießen? Ja! Der britische Brexit-Minister David Davis wirbt in London für ein Freihandelsabkommen mit der EU. Die Opposition spottet.

Seite 1 von 7
bärenfreund-tom 05.09.2016, 20:27
1.

Britische Witzbolde!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MisterD 05.09.2016, 20:27
2.

Herr Farage wird schon noch beliefert, da braucht er keine Angst haben. Ob ihm das Paket dann gefällt, darf man bezweifeln... Gerade kindlich naiv ist die britische Vorstellung, dass die Insel und ihre 60 Millionen Bewohner mit der 350 Millionen EU auf Augenhöhe verhandeln wird, wenn es um Freihandel geht. Aber das müssen sie im nächsten Jahr selbst merken, bevor sie es glauben...
Mal gucken ob Hr Farage dann in 2 Jahren eine Retoure möchte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Halfstep 05.09.2016, 20:41
3. Traumtänzer Kingdom

"Eine Verknüpfung von Handelsabkommen und Arbeitnehmerfreizügigkeit lehnte Davis ab."

Ja, was denn nun? Sich waschen ohne nass zu werden?

""Ein Freihandelsabkommen ist kein einseitiges Geschenk, es ist von beiderseitigem Interesse", sagte Davis. Die Kontrolle der Einwanderung sei von größter Bedeutung für die britische Regierung."

Flotte Sprüche sind meist wenig überzeugend, wenn der Sprecher am kürzeren Hebel sitzt. Das klingt dann eher nach "Pfeifen im Walde".

"Brexit-Galionsfigur Nigel Farage sagte in der BBC, die "Brexit-Wähler wollen, dass geliefert wird". "

Bei dieser Gelegenheit werden die Brexit Voters erfahren, dass das kein vernünftiger Politiker wollen wird - sie also vor der Abstimmung feist belogen wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
minipli 05.09.2016, 20:44
4. Hmmm...

Alles Spekulationen und ungelegte Eier. Wer weiß schon was ausgekungelt wird? War GB nicht schon immer ein Vorposten der USA? Wieso sind wohl Australier, Briten und Amerikaner sich wohl näher, als dem Rest Europas. Welcher Wirtschafts und Machtraum wird sich wohl bilden? Und wer hat dies alles beschleunigt? Die Briten werden sich weder wundern, noch untergehen. Es ist nur zu erkennen, dass der Zerfall Europas immer mehr zunimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nur ein Blog 05.09.2016, 20:52
5.

EU-Markt, nicht EU-Binnenmarkt heisst das bei Drittstaaten. Ausser bei den EWR-Staaten, Liechtenstein, Norwegen und Island.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bebau 05.09.2016, 20:55
6.

Aber bitte mit Investorenschutz und privaten Schiedsgerichten - für die Europäer natürlich. Und wie MisterD ganz richtig erwähnt hat, wird das zu unseren Bedingungen verhandelt. Und wer Zugang zum Binnenmarkt will, der zahlt auch 1% des BIP dafür, z.B. Norwegen und die Schweiz. Wegen dem Britenrabatt zahlen sie dann sogar noch mehr als jetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nisse1970 05.09.2016, 20:55
7. Wann lernen die Briten endlich..

..das niemand auf sie wartet, geschw. denn, dass auch nur irgendein bedeutender Markt Interesse daran hat, den einzelstaatlichen Irrweg auch noch mit Freihandelsabkommen mitzugehen. Vorschlag: Gehen Sie doch einmal durch Ihr Haus & gucken Sie mal, wo "made in GB" draufsteht.Na?Konsumgüterproduktion>0, Industrie= weggethatchert, Fin.dienstl.=top.. u.a. Dank Europa...tja: bleibt natürlich das tolle Commonwealth: Tuvalu,Ruanda..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 05.09.2016, 20:57
8.

Reden, reden, reden... nach dem Referendum genauso wie davor. Und mit ähnlich hohem Realitätsbezug.

Die momentane Lage erinnert mich sehr an die Lage vor dem Referendum: man schwafelt davon, was man ohne die EU alles sein könnte.
Aber man ist noch immer Mitglied. Artikel 50 hat noch keiner ausgelöst. Und damit ist der Austritt lediglich das Ergebnis einer nicht-bindenden Volksabstimmung, zu deren Ergebnis ihnen die halbe Welt zu ihrer Dummheit gratuliert hat, deren vollmundige Versprechungen man schon gleich am nächsten Tag aufgeben musste und deren wichtigste zwei Demagogen sich schon aus der Verantwortung gestohlen haben.

...und ich glaube langsam, das ist Absicht. So wie man früher Mitglied war aber immer betonen musste wie wenig man das wollte, ist man heute eben Mitglied das immer betonen muss dass es eigentlich aussteigt aber irgendwie noch immer nicht seine Clubkarte zurückgegeben hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckawol 05.09.2016, 20:59
9. Der klassische us-/britische Berater-Quark

Vorschlagen und dann Dritte mit der aussichtslosen Umsetzung beauftragen mit der Empfehlung "You got to deliver, otherwise ...."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7