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Brexit-Pläne : Deutsche Politiker verwundert über britische Drohungen
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Der britische Finanzminister Hammond hat angedeutet, sein Land zum Steuerparadies machen und Schutzzölle erheben zu wollen. Deutsche Politiker reagieren.

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Kurt2.1 16.01.2017, 07:39
1. .

Es macht keinen Sinn, sich auf die schlecht verhüllten Drohungen des Briten einzulassen. Das ist Schattenboxen.
Man muss in die Vergangenheit schauen und sehen, was GB bisher unter "freiem Handel" verstand und wie es auch heute noch damit umgeht. Bei Bedarf zu weinen, ist britisches Kalkül.

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zappa99 16.01.2017, 07:48
2.

Die werden sich noch viel mehr wundern, wenn das morsche Gebälk noch anderswo bricht.

Die Leute wollten damals den Euro nicht, deshalb haben sie uns -ganz demokratisch- damals nicht abstimmen lassen. Daraufhin gab es Hans Eichels warme Worte, dass nur geprüfte, taugliche Volkswirtschaften in den Euro kämen und ein Bail-Out per Vertrag ausgeschlossen sei....

Dazu das Totalversagen von Schengen.

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karl-ecker 16.01.2017, 07:49
3. Merkels Politiker reagieren verwundert

daran lässt sich erkennen, dass sie in Sachen Great Britain über genau so wenig Durchblick verfügten als ihre Chefin. Das Gerangel mit der EU wird dem Königreich wohl kaum viel anderes belassen, als sich erneut zum Steuerparadies auf seiner Hauptinsel zu verändern. Steuerparadiese im Empire gibts ja genug. Virgin Islands, States of Jersey, etc. p.p. London kann auch neue bilaterale Verträge mit Ländern der ganzen Welt schließen. Dass derer Austritt aus der EU auch derer Untergang bedeutet, glaube ich eher nicht, alleine schon wegen der weltweiten Beziehungen zu den Mitgliedern des ehemaligen Empires. Die Einschätzung Trumps, dass sich weitere Staaten aus der EU lösen könnten, ist soweit nicht hergeholt. Was sich vermutlich eher ereignet, ist der Austritt einiger Mitgliedsstaaten aus der unökonomischen Währung Euro. Kandidaten: Griechenland, Portugal, Italien, Frankreich. Und schon war,s das mit der Austeritätspolitik Merkels in Europe. Hat sich vermutlich ausgebrüsselt.

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chrissi66 16.01.2017, 07:51
4. Generationswechsel

Die Welt scheint verrückt geworden zu sein. Das, was die Kriegsgeneration mühsam aufgebaut und damit eine der längsten Friedenszeiten in Europa geschaffen hat, wird durch diejenigen, die "My country first" fordern, allmählich zerstört. Statt "Wir" gilt "Ich, Ich Ich". Wo ist der Verstand geblieben? Egoismen haben noch nie zu mehr Wohlstand, Zufriedenheit und Frieden geführt.

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viwaldi 16.01.2017, 07:55
5. Die spinnen, die Briten

Splendid isolation - das war ein Mal ein Rezept für GB. Ob es ein Überlebensrezept im 21. Jahrhundert mit der schon jetzt erreichten Globalisierung sein kann - dies ist ein (hoch-riskanten) Experiment mit völlig offenem Ausgang. Ob sich die Bürger Großbritanniens klar darüber waren, über was sie in dem Referendum eigentlich abstimmten? Nachweislich mit Propaganda und "Fake-News" gefüttert, haben sie abgestimmt. Vielleicht würde es dem Land guttun, nach einer Denk- und Informationspause nochmal abzustimmen. Wenn dann immer noch die Mehrheit den harten Brexit will, ja dann kann man sagen es ist selbst gewähltes Schicksal. Derzeit muss man annehmen, das es eine post-faktische Abstimmung über das Schicksal einer Nation war. Jetzt kommt es für die EU darauf an, nicht einzuknicken und die Sache klar durchzuziehen. Was das heißt? Z.B. eine Schengen Außengrenze zwischen Nord-Irland und Irland. Da kann ich nur sagen: viel Spaß im Rückwärtsgang einer Wirtschaftsnation.

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ronald1952 16.01.2017, 07:57
6. Der Gedanke an ein

gemeinsammes Europa war eine gute Sache. Leider steht dem Heute
die allgemeine Gier der Menschen im wege. Früher waren es solche Anlässe die zu Kriegen geführt haben. Wenn man so alles zusammen zählt was in den letzten Jahren so passiert ist, kommt man nur zu einem Ergebnis, es geht Bergab und zwar mit zunehmende Geschwindigkeit und nicht scheint das Bremsen zu können. Es scheint als der Sieg der Unvernunft und Gier der Menschen beschloßene Sache.
schönen Tag noch,

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HansPa 16.01.2017, 07:59
7. Die Wirtschaftlobby!

Ja, es könnte der deutschen Wirtschaft tatsächlich vielleicht etwas kosten. Schon wird bei der Politik durch die Wirtschftslobbyisten Panik verbreitet. Ich schätze es wird einen Steuerfinanzierten (natürlich AN) Solidarbeitrag geben der die "schlimmsten" folgen für die deutsche Wirtschaft entschädigt. Ihr Briten .... habt ihr es gut.

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naschauenwirmal73 16.01.2017, 08:02
8. Hammond im Traumaland - Wachen Sie endlich auf

Die britische Politik hat es noch nicht begriffen, warum so viele anken und Finanzdienstleister in London sind. Der wichtigste Grund für den Standort lag in der Zugehörigkeit zur EU.
Und natürlich wollen die deutschen Autobauer Autos auf die Insel verkaufen - aber wenn die die britische Regierung den Brexit weiter so unprofessionell anpackt werden die Briten sich ohnehin keine neuen Autos mehr leisten können und die Alternativen auf der Insel sind ja auch nicht so breit gestreut.

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desertking 16.01.2017, 08:08
9. Zwang?!

Schon alleine diese Arroganz - die Briten wurden zu nichts gezwungen. Sie haben sich mit Lügen und Halbwahrheiten all das selbst eingebrockt, Herr Hammond immer vorne mit dabei, wenn es darum ging, die EU zu verleumden. Hier zwingt niemand irgendwen zu irgendwas und dieser Mann ist einer der allerletzten, die sowas behaupten sollten.

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