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Brexit-Poker mit EU: Briten erwägen Steuerdumping
AFP

Die britische Regierung rüstet sich für die Brexit-Verhandlungen mit der EU: Berater von Premierministerin Theresa May schlagen vor, Firmensteuern drastisch zu senken, berichtet die "Sunday Times".

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RobinSeyin 23.10.2016, 15:17
10.

Darauf gibt es dann nur eine Antwort: massive Strafzölle, so dass es sich für die Firmen, die mit dieser bayerischen Masche nach England gelockt weredn sollen auch nur dort dann vorteilhaft verkaufen können, während sie sonst Nachteile in Kauf nehmen müssen.

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Join_Me 23.10.2016, 15:20
11.

Die Briten verstehen wohl nicht, dass die EU in der deutlich besseren Verhandlungsposition sind. Wenn die Briten rauswollen, dann gibt es 2 Möglichkeiten.
1.) Es gibt ein Modell wie Norwegen oder Schweiz, das bedeutet es gibt einen bidirektionalen ungehinderten Waren und Menschenverkehr.
2.) Die Briten bekommen kein solches Modell und es werden hohe Zölle fällig.

Es gibt noch eine 3. Möglichkeit und zwar das die britische Bevölkerung einen Aufstand anzettelt und die Regierung stürzt, so das alles bleibt wie es ist. Aber da liegt die Wahrscheinlichkeit vermutlich bei 0,00000000000001%. ;)

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sting111 23.10.2016, 15:21
12. Zwischen Planung und Abzug

kann unendlich viel Zeit vergehen. Die Britische Bankenindustrie wird schrumpfen. Die Buerger erwarten, dass die Regierung die witschaftliche Basis des Landes in der Flaeche staerkt und sich nicht nur an den Wuenschen der Londoner City ausrichtet.

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ulrich_loose 23.10.2016, 15:23
13. Steuerdumping?

Da wein man doch gleich wo der Autor politisch zu verorten ist. Gemessen an den bundesdeutschen Höchststeuern ist doch alles mehr oder weniger "Dumping". Am Ende auch ein Grund warum England "die Biege macht" - man wird sich noch von Brüssel vorschreiben lassen müssen, wie hoch seine nationalen Steuern zu sein haben, um auch ordentlich in die "Südländer" verteilen zu können.

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Michael200669 23.10.2016, 15:30
14.

Zitat von bigsur1
GB ist doch auf dem Weg ein souveräner Staat zu werden. Ob uns dies nun gefällt oder nicht. Wer sollte denn dann später diesen souveränen Staat dann später davon abhalten jederzeit Unternehmenssteuern herunterzufahren oder nach oben zu setzen? Ich vermute nicht, dass irgendein Abkommen einen souveränen Staat dazu zwingen kann seine Steuersätze nach eigenen Wünschen zu gestalten. Allerdings gilt dies sicherlich dann auch für die Staaten der EU
GB kann kein souveräner Staat werden, da es aus verschiedensten Staaten besteht und die auch ein Wörtchen mitzureden haben.

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Wolpyy 23.10.2016, 15:30
15. Defizit-Rekordmeister

Mit dem höchsten Pro-Kopf-Defizit in der EU und auf gleichem BSP-Schuldenniveau wie Portugal zeigen solche Vorschläge, wie unbedarft manche Politiker Englands in den Brexit stolpern wollen. "Britannia rules the debt!"

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APO 23.10.2016, 15:31
16. Der englische Patient

Welche Firma wird wohl noch in England investieren, wenn der Zugang zum europäischen Binnenmarkt, nach der Einführung dieses Niedrigsteuerkonzeptes, nicht mehr möglich ist?

Es ist auch wenig sinnvoll, schon vor Beginn der Verhandlungen Drohkulissen aufzubauen, die nur zu weiterer Verunsicherung führen.

Die Aussicht auf sehr schwierige Verhandlungen hat ja offenbar jetzt schon englische Firmen bewogen, über einen Standortwechsel auf das Festland nachzudenken.

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ruebenkatze 23.10.2016, 15:32
17. Wie originell

Auf in die Zukunft mit Rezepten aus der Mottenkiste. Sollen sie die Steuern auf Null senken und hohe Importzölle erheben. Dann werden die internationalen Konzerne nur so strömen, weil sie im Umkehrschluss natürlich uneingeschränkten Zugang zum Weltmarkt erhalten, denn ausser den Briten sind ja alle doof. Bei Handelskriegen gibt es ausnahmslos Verlierer, nur fühlt sich der, der ein bisschen weniger verliert, als Sieger.

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iffelsine 23.10.2016, 15:34
18. Was nutzt die Steuersenkung Unternehmen, die den EU-Zugang brauchen ?

Da muss noch viel gerechnet und mit Unternehmen gesprochen werden, sonst bleibt das eine Luftnummer. Zudem kann GB auch mit jedem einzelnen Unternehmen nach dem Austritt eine Einzelabsprache treffen. Und das ist gut so, Wettbewerb belebt das Geschäft ;o)

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runningstar 23.10.2016, 15:40
19. EU-Firmen mit niedrigen Steuern locken?

Das dürfte wohl kaum funktionieren. Die Firmen möchten ja gerne vom EU-Markt profitieren. Wenn es jetzt Handelszölle Richtung GB geben sollte, wird wohl keine Firma Bock haben, Richtung GB auszuwandern, nur um dann nicht am Binnenmarkt der EU teilnehmen zu können. Was für eine Unfugsmeldung.

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