Forum: Politik
Brexit-Poker zwischen EU und Großbritannien: "Das Jüngste Gericht wäre zuständig"
OLIVIER HOSLET/EPA-EFE/REX

Der Druck auf London wächst: Ein Regierungspapier bescheinigt Großbritannien eine miserable Vorbereitung auf einen No-Deal-Brexit. Die EU droht mit Konsequenzen, sollten die Briten ihre Schulden nicht begleichen.

Seite 8 von 14
123rumpel123 14.06.2019, 08:37
70. wie infantil

".......... Es sei wieder einmal klar geworden, wer bei einem No-Deal-Brexit den größeren Schaden hätte,,,,,,,,,,,,,heißt es süffisant aus der Brüsseler Behörde................." .

So, so diese "Kindergarten-Aussage aus einer Brüsseler Behörde, wäre , wenn es stimmt, ein Armutszeugnis und der Beleg dafür , dass Brüssel immer noch Beherrschungsphantasien umtreibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
koch-51 14.06.2019, 08:43
71.

Entscheidend ist und bleibt, dass sich der Eindruck in Europa verfestigt, dass ein Austritt aus der EU für jeden Staat eine verhängnisvolle Entscheidung ist. Der Brexit darf, auch mittelfristig, kein Erfolg werden, denn das wäre für Europa verhängnisvoll. Die Verhandlungs- und Medienstrategie der EU-Komission war in diesem Sinne bisher äußerst erfolgreich

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anboes 14.06.2019, 08:53
72. Wortspiele gelingen manchmal als Worttrixerei.

Ein Vertrag ist die schriftliche Niederlegung einer "Abmachung" oder Vereinbarung beides nennt sich landläufig "Vertrag".

Wie soll eine zuverlässige Politik wirken, wenn auf diese vermutlich einvernehmlichen "Abmachungen" kein Verlass ist? GB kann nicht erwarten, dass "nur" die EU für das Ergebnis zuständig ist, um ein englisches Chaos zu bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t.fetzberger 14.06.2019, 08:56
73. Kompromissbereit?

Warum sollte die EU immer wieder auf neue Forderungen der Engländer eingehen? In der Vergangenheit wurden Forderungen von GB ständig immer wieder durch die EU nachgegeben um des lieben Friedens Willen. Ebenso bei den Brexitverhandlungen. Damit muss mal Schluss sein wenn die EU ihre Glaubwürdigkeit behalten will. Wenn GB mit BJ an der Spitze den harten Brexit wollen, dann sollen sie ihn haben. Europa kann dann auch ohne GB, auch wenn es dann in jeder Beziehung schwieriger wird. Es lebe das alte Empire! Mit Vollgas zurück in die Zukunft!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leetness 14.06.2019, 08:56
74. Ach so...

Zitat von schwaebischehausfrau
bei einem Hard Brexit würden jeder "Prepper"-Armageddon-Sekte zur Ehre gereichen. Und erinnern einen an ähnliche Szenarien zum Jahreswechsel 1999/2000 mit Millionen ausfallenden Computern, Stromausfällen und massenweise wie Steine vom Himmel fallenden Passagierflugzeugen. Passiert ist dann von all dem, äh...NICHTS!! Wenigstens sieht Oettinger die Einklagbarkeit der 44-Milliarden Euro realistisch. Die Drohungen, die Briten dann von einem gemeinsamen Satelliten-Programm auszuschliessen, halte ich jetzt für nicht sooo überzeugend. Denn mit den eingesparten 44 Milliarden könnten die Briten neben einem eigenen Satelitten-Programm auch noch locker ne bemannte Mars-Mission und einen täglichen bemannten Shuttle-Service zu einer bemannten britischen Raumstation auf dem Mond finanzieren.
Und die 360 Mio Pfund pro Woche die man sich durch die Mitgliedschaft spart kann man gleich mit für das Satelitenprogramm verwenden...? Ach, die sollten ja dann ins Gesundheitssystem gehen! An Naivität kaum zu überbieten. Alles beim Alten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lazyfox 14.06.2019, 08:56
75. Fleischhauer ist fleißig

Aber Fleiß allein kann es nicht sein. Die Qualität der Recherche war oft zu dünn und die zugrunde liegende Meinung oft nicht begründet. Ist das jetzt Journalismus oder nur Propaganda - habe ich mich oft gefragt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankfurtbeat 14.06.2019, 08:58
76. inwieweit ...

inwieweit Oettinger´s Behauptungen tatsächlich Bestand haben ist in Frage zu stellen.
Letztendlich handelt es sich um Verpflichtungen der Briten welche aufgrund der Mitgliedschaft im Golfclub zu zahlen sind.Daher denke ich schon das diese Gelder eingeklagt werden könnten.
Aber ich denke das diese 40 Md. tatsächlich nicht so wichtig sind - wichtiger ist das GB die EU verlässt - ohne Sonderdeals ohne Abmachungen.
Inwieweit GB dabei Schaden erleidet ist ebenso fraglich. GB wird sich als Niedrigsteueroase anbieten womit die Finanzwelt enstprechendes Einkommen für die Insel generiert.
Was mit den Menschen passiert welche nicht in der Finanzwelt aktiv sind, Arbeiter oder Angestellte europäische Konzerne interessiert Leute wie Johnson nicht.
Schon jetzt ist das Einkommensgefälle in GB extrem - in London leben sie aus vollen Zügen, draussen auf dem Land sitzen die Menschen hinter Einglasscheiben und versuchen sich als Tagelöhner oder Billigarbeitskraft irgendwie über Wasser zu halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anboes 14.06.2019, 08:58
77. Handelt GB hier nicht nach dem Rezept des Endes ihrer

Zitat von denny101
Ich bin stolz darauf, wie professionell und gleichzeitig leise im Hintergrund die EU-Administration mit so wenigen Beamten und in Zusammenarbeit mit 27 Ländern einen so komplexen und schwierigen Fall wie einen no-deal-Brexit vorzubereiten imstande ist. Ich denke die EU ist eine der effizientesten Verwaltungen, die wir haben. Und ich bin amüsiert darüber, wie unfähig sich zur gleichen Zeit die plumpen populistischen Pöbler benehmen und wie verantwortungslos sie ihre eigene "Nation", von der sie so viel schwafeln, in den Abgrund reiten... Wem das nicht die Augen öffnet...
Kolonialzeiten?
"Nach uns die Sintflut"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhwse 14.06.2019, 09:16
78. ja aber ..

geht das ganze Theater im Oktober nicht wieder von Vorne los?
Es wird keine eindeutige Abstimmung im Parlament dort geben ..
damit keine Regelung - es wird aber auch keine No Deal Zustimmung geben.
Ich sehe den Herrn Boris da schon Nachts um 3:00 am 30.10. mit dem Herrn Junker um einen weiteren Aufschub verhandeln - im Koffer 44 Milliarden ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 14.06.2019, 09:18
79.

Zitat von 123rumpel123
".......... Es sei wieder einmal klar geworden, wer bei einem No-Deal-Brexit den größeren Schaden hätte,,,,,,,,,,,,,heißt es süffisant aus der Brüsseler Behörde................." . So, so diese "Kindergarten-Aussage aus einer Brüsseler Behörde, wäre , wenn es stimmt, ein Armutszeugnis und der Beleg dafür , dass Brüssel immer noch Beherrschungsphantasien umtreibt.
Diese Aussage ist enfach die ungeschminkte Realität....und Ihr Post ist entweder von Unwissenheit oder Eu Hass gerprägt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 14