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Brexit-Resolution: EU-Parlament droht Großbritannien mit Veto
ANDY RAIN/ EPA/ REX/ Shutterstock

Das Europaparlament stellt harte Forderungen: Großbritannien soll seine Rechnungen bezahlen und nach dem Brexit schlechter gestellt sein als zuvor. Ansonsten werde man das Austrittsabkommen blockieren.

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stanislaw 31.03.2017, 03:22
320.

Zitat von im-wilke
Einen Mietvertrag der vorschreibt, dass im Falle der Kündigung mit der Suche nach einer neuen Wohnung erst frühestens nach dem Auszug begonnen werden darf, würde man wohl zu Recht als sittenwidrig ansehen. Und genauso verhält es sich mit der irren Fprderung der EU, GB dürfe während der Brexit-Verhandlungen nicht mit anderen Staaten über Handelsabkommen reden. Die Briten sollten der EU die kalte Schulter zeigen und einfach machen was sie wollen und die Papiertiger in Brüssel krakeelen und lamentieren lassen.
Vergleiche hinken. Immer. Die Briten wollen wohnen bleiben oder verlangen vom Vermieter eine guenstigere Wohnung und zwar noch bevor sie ausziehen.

MfG Stefan Froehlich
42 ;-)

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stanislaw 31.03.2017, 03:29
321.

Zitat von smajl11
Die Eu verlangte das die Britten innert 2Monaten den Artikel 50 ziehen - den Antrag stellen. Und was ist geschehen? Auch jetzt schreiben die Zeitungen "hart aber fair" und was wird am Ende werden? Je länger der Juncker der Präsident ist - d3sto schneller wird die EU zerfallen.
Es gab keine Richtlinien oder Rechtsgrundlagen, wie schnell nach einem Volksentscheid, der nur die Briten etwas angeht, zu einem Antrag nach Artikel 50 gelangt werden muss. Das gibt es sehr wohl fuer den Zeitraum vom Eingang des Antrages bis zum Ende der Verhandlungen.

MfG Stefan Froehlich
42 ;-)

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stanislaw 31.03.2017, 03:37
322.

Zitat von swissjazz
Ich verstehe dass die EU die Forderungen nach einem ähnlichen Status der Briten nach ihrem Austritt abweist. Austritt ist austritt. Ich verstehe jedoch nicht, dass die EU den Briten nicht erlauben will, bereits handelspolitische Verträge zu verhandeln die natürlich erst zum Zeitpunkt des Austritts in Kraft treten können. Ich verstehe auch nicht wieso die Briten irgendwelche EU Zahlungen vornehmen sollen die nach ihrem Austritt fällig werden. Und abschliessend verstehe ich überhaupt nicht wie ein vernünftig denkendes Land nach dieser Show nur überhaupt daran denken kann in diesen Kasperverein namens EU einzutreten. Ein bisschen beschämt bin ich, weil ich in jungen Jahren tatsächlich glühender EU Befürworter war. Aber ich war jung, dumm und naiv.
Ich glaube, das verstehen Sie falsch. Die EU will es nicht "nicht erlauben", sie will im Moment daran keine Zeit verschwenden. Die Briten wollen Verhandlungen fuehren parallel zu den Austrittsverhandlungen, sie quasi zum Bestandteil dieser Verhandlungen machen. Das ist aber schwer moeglich, da man nur aufgrund fester Parameter verhandeln kann und die sind vor einem vollzogenen Austritt alles andere als klar. Zudem will man im eh schon unrealistisch knappen Zeitraum noch weitere Verhandlungen pressen. Das ist schwer durchsetzbar.

MfG Stefan Froehlich
42 ;-)

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Andreas J. 31.03.2017, 03:42
323. Rosinenpickerei

Was die Briten sich vorstellen, darf das EU-Parlament nicht zulassen. Denn es läuft darauf hinaus, dass man die Vorteile will, ohne dafür zu bezahlen. Es gibt nichts auf der Welt ohne Nachteile und wenn dieser Nachteil auch nur eine Bezahlung ist. Wenn wir jetzt nicht hart reagieren, dann wird es natürlich jeder versuchen und die EU ist wirklich tot. Das würde Deutschland wahrscheinlich langfristig am wenigsten schaden, aber viele Staaten würden in den vor-EU Status zurückfallen. Und Trump würde es auch freuen, da er dann viele schwache Verhandlungspartner hätte anstatt einem Starken.

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traumglauben 31.03.2017, 03:52
324. Kein Exempel

wieso denn Exempel der EU? Das ist doch Quatsch. Es wird nur deutlich was die Briten verlieren bzw. welche Vorteile die EU-Mitgliedschaft hat. Die Kritiker sehen die Vorteile schon gar nicht mehr, da sie so verdammt selbstverständlich im Laufe der Jahre geworden sind. Das ist wie mit dem Frosch, der im heissen Wasser sitzt.

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clearglass 31.03.2017, 04:39
325. Was May formulierte ist exakt diese

Rosinenpickerei.
Voller Zugang zum europäischen Markt, d.h. freier Warenverkehr ohne freien Personenverkehr, ohne finanzielle Beteiligung an den EU-Institutiinen etc.
Das wäre der Tod der EU.

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MütterchenMüh 31.03.2017, 05:04
326. Unser aller Euro Dilemma

Dieses Brexit-Dilemma zeigt uns allen , die dem edlen Euro-Club angehören, daß es unmöglich sein wird , als Euro-Mitgleid die EU zu verlassen.
Denn die finanziellen Verpflichtungen, die die Euro-Länder alle im Rahmen der EuroKrise eingegangen sind, macht dies definitiv unmöglich. Und je länger die EuroKrise dauert um so mehr schwindet die Eigenständigkeit der einzelnene EU-Staaten.

Unsere Politiker haben uns bereits in eine aussichtslose Situation gebracht, dass heisst , die Jüngeren werden malochen müssen bis zum Umfallen, um dann mit einer Minirente zu enden. Aber die Jüngeren finden EU ja super.

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MütterchenMüh 31.03.2017, 05:06
327. xxx

Zitat von r.mehring
Das gilt für alle Verträge die GB EU-Intern geschlossen hat. Dazu gehört auch das die EU bis zum endgültig vollzogenen Austritt von GB die Handelsvereinbarungen mit nicht EU-Statten aushandelt. Mit dem deutschen Mietrecht hat das nichts zu tun. Hier geht es um internationales Recht m einen Vertrag dem beide Seiten einmal zugestimmt haben.
Da gehören immer zwei zu.

Die Staaten , die in Zukunft mit GB zusammenarbeiten wollen, werden diese Gespräche rein hypotetisch "im Hinterzimmer" führen.

Ich glaube nicht mehr an den Osterhasen.

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MütterchenMüh 31.03.2017, 05:09
328. xxx

Zitat von aurichter
die Gedankengänge bereits in den ersten fünf bis sechs Kommentaren, da kann man lediglich mit dem Kopf schütteln. Da WILL ein Land mit der Gemeinschaft absolut nichts mehr zu tun haben, aber bildet sich ein, dass sie weiterhin alle Vorteile dieser Gemeinschaft für sich in Anspruch nehmen kann. Sehr lustig, wenn dies Foristen sogar noch beführworten und warum? Unkenntnis? Helfersyndrom oder nur aus Wut über die angeblich schlimme EU? Die Foristen kündigen aus welchem Grund auch immer die Mitgliedschaft in einem Sportverein, der neben Sportabteilungen noch Sauna, Schwimmbad, Medizinische Betreuung etc pp anbietet. Weil man schon jahrelang auf den Mitgliedsbeitrag 15% Gesichtsbonus und sonstige Vergünstigungen erhalten hat, wird nach Aufkündigung doch gleich mal die Forderung gesfellt, auch weiterhin alle Vorteile nutzen zu wollen, ansonsten.....spricht man Drohungen aus, d.h. Säbelrasseln wie zu besten Unabhängigkeitszeiten jenseits des Atlantik auf nordamerikanischen Boden. Dort gab es Arschtritte und diese werden übertrieben formuliert dank FARAGE UND JOHNSON auch hier in Europa folgen. Gerade noch eine Doku mit Maggie Thatcher verfolgt und ganz ehrlich, die neue Eiserne Lady Theresa May wird sich ähnlich wie ihre Landsfrau eine sehr blutige Nase holen. Nicht weil ich es denen wünsche, nein, weil diese Politiker in ihrer Arroganz vieles übersehen (wollen). Das die Briten nicht so weiter machen können, sollte selbst dem dümmsten Insulaner einleuchten, aber wenn sie es sich einreden lassen, dann haben sie mein aufrichtiges Beileid. Der Stern des Empire ist schon sehr lang verglüht, da kommt nichts mehr nach, denn jetzt haben andere Regionen wirtschaftlich das Sagen. Auch diese Seeschlacht ist verloren, die Schiffe sind untergegangen - unwiederbringlich. Aber vielleicht gefallen sich die Briten in der Rolle der Aussenseiter ja so gut, da ist es von Vorteil auch andere für blind zu erklären.
Sie oder wir sitzen auf einem Schiff namens "Euro und Eurokrise".

Das Ding ist allerdings noch nicht untergegangen aber kräftig dabei.

Bzw. frißt gerade mit Null-Zinsen und Inflation Ihr "Gespartes".

Das finden Sie nicht bedenklich?

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c.weise 31.03.2017, 05:28
329. Besser für England

Ein Ausscheiden ohne Vereinbarung dürfte die für England günstigste Variante sein. England könnte versuchen mit Ländern ausserhalb der EU enger wirtschaftlich zusammenzuarbeiten, beispielsweise mit der Schweiz und Russland. So könnte sich mit der Zeit eine Parallel-EU etablieren, welche sich auf wirtschaftliche Kooperation beschränkt und den politischen Integrationskrampf der Original-EU vermeidet.

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