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Brexit-Resolution: EU-Parlament droht Großbritannien mit Veto
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Das Europaparlament stellt harte Forderungen: Großbritannien soll seine Rechnungen bezahlen und nach dem Brexit schlechter gestellt sein als zuvor. Ansonsten werde man das Austrittsabkommen blockieren.

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Pollowitzer 31.03.2017, 12:49
420. @marcaurel1957

Ich habe einfach den besseren Überblick weil ich schon sehr lange genau blicke - da ich einfach ganz objektiv betrachtet Fakten aufzähle ist das wohl eher ein Blick in die Kristallkugel etwas über meines Geistes Kind zu orakeln.
Fakt ist doch das man mit England sehr unfreundlich umgeht und so manche Drohung aus dem Köcher zerrt - das Du das ausblendest verlangt für ein Orakel über das Kind des Geistes keine Kristallkugel.
So wie die EU sich jetzt zeigt, hat es wohl nie eine Freundschaft zwischen den Nationen gegeben - ich würde mich Freunden gegenüber nie so verhalten und sie schon garnicht bedrohen wie das Tusk tut - einfach in Frieden ziehen lassen.
Zurück zur EWG wäre fein.

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marcaurel1957 31.03.2017, 12:50
421.

Zitat von Rabid Hamster
Na ja, ich schon und nun? Vielleicht ist Ihre Wahrnehmung etwas getruebt? So wegen aggressive Beim ersten Weltkrieg, der durch Deutschland und Oesterreich begonnen wurde haben wir mitgemischt, sicher. Es blieb uns ja nichts anderes uebrig, ebenso wie im zweiten Weltkrieg. Von Amritsar habe ich schon gehoert das war schon damals Gegenstand einer kontroversen Debatte. Tja Lissy hat irgendwann 1997 sogar einen Kranz niedergelegt. Sie wollen aber nicht wirklich diesen "Verhandlungspunkt" aufmachen? Da fallen mir dan ganz schnell Namibia oder die Boxer Rebellion mit der Hunnenrede ein. Die Nachkommen der Genozidopfer klagen heute noch gegen Deutschland.
Zur Schuldfrage am ersten WK Sollten Sie sich noch mal informieren, ich halte es da mit Ihrem Lloyd George "wir sind alle hineingeschlittert..."

In der Geschichte Europa kann man nachlesen, dass jedes Volk seine Leichen im Keller hat, die Briten nicht weniger als wir.

Eben deshalb will ich die Europäische Union, deshalb will ich das vereinte Europa!

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RenegadeOtis 31.03.2017, 12:52
422.

Zitat von Rabid Hamster
Beim ersten Weltkrieg, der durch Deutschland und Oesterreich begonnen wurde haben wir mitgemischt, sicher.
Die erste Kriegserklärung im 1. Weltkrieg kam von Österreich-Ungarn an Serbien. Serbien hatte die Unterstützungszusage Russlands und Frankreichs, Österreich-Ungarn die Unterstützungszusage Deutschlands. Die Österreichisch-ungarische Kriegserklärung an Serbien erfolgte nach dem Mord an dem österreichischen Thronfolger am 28.07.1914. Die deutsche Kriegserklärung erfolgte am 01. August 1914 an Russland. Die Briten schleuderten ihre Kriegserklärungen übrigens am 04. August raus.

Im Übrigen ist schon aufgrund der Beistandspakte und Nichtangriffspakte der Jahre 1900-1914 unter Historikern die sogenannte "Alleinschuldtheorie" und vor allem die "Alleinschuldtheorie Deutschlands".... nennen wir es mal höflich "umstritten".

Ich denke das zeigt recht deutlich Ihre geschichtlichen Kenntnisse. Und einen Zusammenhang zum Brexit sehe ich eigentlich auch nicht. Gibt es Ihrer Meinung nach bereits Truppenaufmärsche und Beistandsbekundungen zwischen EU-Staaten gegen UK?

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wahrsager26 31.03.2017, 12:53
423. An marcaurel1957. Nr440

Sie sollten sich nicht über alles hinwegsetzen,auch wenn ich Ihnen zustimme,das wir nicht unbedingt rechte Regierungen haben müssen.Es steht aber zu befürchten,das die EU jetzt 'etwas zeigen muss' und sämtliche Anstandsregeln fahren lässt.Soll für Sie heißen: Das hochgelobte Friedenswerk EU erzeugt genau das Gegenteil von Frieden.Und so etwas hat ja gerne Methode in der Menschheitsgeschichte.Auch wenn Sie sich hier offenbar mit einem Engländer über Kriegseinsätze hier streiten...trotzdem würde ich 1914. und 1939 nicht vollends ausblenden.Glauben( denken) Die,das Deutschland beliebter wird durch die EU? Danke

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die-metapha 31.03.2017, 12:54
424.

Zitat von wahrsager26
Dank für Antwort,auch wenn der Ton sich nicht gebessert hat.
Weshalb winden Sie sich derart?
Unabhängig von meinem "Ton" sind Sie in keinem Ihrer bisherigen Beiträge auf den Inhalt eingegangen.
Sie hatten behauptet, für den Austritt eines Mitgliedslandes aus der EU seien
Zitat von wahrsager26
überhaupt keine Regularien seitens der EU vorgesehen...
Nun kommen Sie mit den Gründungsvätern der EU und dem Wirtschaftsteil Ihrer Heimatzeitung als Antwort worauf?
Die Verhandlungen werden nun geführt - und zwar nach vorher miteinander vereinbarten Regeln.
Ich hatte Sie konkret mit Ihrer obigen Aussage konfrontiert und Sie gefragt, ob Ihnen Artike 50 des Lissabon-Vertrags etwas sagt.
Bisher sind Sie dem permanent ausgewichen - weshalb eigentlich?

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wahrsager26 31.03.2017, 13:09
425. An die metapha. Nr460

Dank für Antwort.Das ich Ihnen ausweiche,ist mir neu! Bitte,der Überblick entgleitet !Wenn Sie wissen wollen,wo ich etwas zu den Austrittsverhandlungen gelesen habe,bekamen Sie die Antwort-besonders quittiert von Ihnen.Wäre es ( denken Sie an wasserblau!) mit den Lissabonverträgen so einfach, wie Sie glauben,hätte es dazu nicht entsprechende Kommentare gegeben(Präzedenzfall) .....und hier gehen Sie nicht weiter ein.....also was möchten Sie mir vorhalten? Solange,bis jeglicher Überbmick über die Posts verloren gegangen ist? Alte Parallelen sollten wir nicht aufwärmen! Danke

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jürg gassmann 31.03.2017, 13:38
426. Was heisst hier

Grossbritannien ist offenbar zum Schluss gekommen, dass die Nachteile der Mitgliedschaft die Vorteile überwiegen. Die Briten sind also davon überzeugt, dass sie ohne Einheitsmarkt mit der EU per Saldo besser gestellt sein werden, und wenn das stimmt, dann kann die EU das nicht einmal beeinflussen. Alles Weitere ist eine Frage der Einigung zwischen autonomen Partnern die einander nichts schuldig sind.

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joomee 31.03.2017, 13:42
427. Tunnelblick?

Zitat von Pollowitzer
Ich habe einfach den besseren Überblick weil ich schon sehr lange genau blicke - da ich einfach ganz objektiv betrachtet Fakten aufzähle ist das wohl eher ein Blick in die Kristallkugel etwas über meines Geistes Kind zu orakeln. Fakt ist doch das man mit England sehr unfreundlich umgeht und so manche Drohung aus dem Köcher zerrt - das Du das ausblendest verlangt für ein Orakel über das Kind des Geistes keine Kristallkugel. So wie die EU sich jetzt zeigt, hat es wohl nie eine Freundschaft zwischen den Nationen gegeben - ich würde mich Freunden gegenüber nie so verhalten und sie schon garnicht bedrohen wie das Tusk tut - einfach in Frieden ziehen lassen. Zurück zur EWG wäre fein.
Wen ich schon höre, dass jemand über sich behauptet, dass er den "besseren Überblick" hat, nur "er Fakten aufzählt" und dann noch einen Satz mit "Fakt ist" beginnt, sollte man ihn normalerweise schon gar nicht mehr als Gesprächspartner ernst nehmen.

Aber ich mache mir mal den Spass und behaupte, dass Sie eher einen Tunnelblick als den Durchblick haben.

Sie blenden komplett aus, dass in der ganzen Brexit-Kampagne die EU und auch Deutschland von führenden UK-Politiker bitterböse angefeindet wurden. Selbst Mrs. May droht mehr oder weniger unverholen damit, dass die UK die Zusammenarbeit der Geheimdienste zur Disposition stellt und dass niemand mehr auf die Unterstützung der (Nuklear-)Macht Großbritannien zählen soll, wenn für die UK kein guter "Deal" zustande kommt.

Und da reden Sie von freundlichem miteinander?

Im übrigen hat die selbe Dame erklärt dass es kein "halb drinnen, halb draußen geben wird und Brexit sei Brexit". Das war doch eine klare Ansage und der Rahmen damit sehr eng seitens der Briten gesteckt. Insoweit weiss ich nicht, worüber sich die Briten aufregen - bzw. Sie?

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g.raymond 31.03.2017, 13:42
428. Zu spät, aber ...

Wenn der Hauptgrund der Abstimmung für den Brexit die "Einwanderung" osteuropäischer Arbeiter nach GB gewesen ist, dann hätte man GB, neben den bereits bestehenden anderen Sonderregelungen, auch in diesem Punkt einer reduzierten Arbeitnehmer-Freizügigkeit für GB nachgeben können. Lieber eine solche Extrawurst für GB als sein totaler Ausstieg aus der EU.

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ramuz 31.03.2017, 13:42
429. Traumtänzer!

Zitat von karl-ecker
den Großmäulern der EU insofern Probleme bereiten, dass sie einfach gehen. und auf die Verhandlungen verzichten. Die suchen sich andere Handelspartner, in biilateralen Verträgen im alten Commonwealth und teilweise in EU-Staaten, wenn sie mitmachen.
Welche Handelspartner denn? Natürlich können die Briten schon mal Kaffetischgespräche mit allen möglichen Ländern führen. Aber das kann die EU natürlich ebenso. Und was NZ, AUS, IN ( nur um mal ein paar aus dem "alten Commonwealth" zu nennen.... ) sowie US den Briten schon jetzt angedeutet haben diesbezüglich, lässt sich mit einem - nein zwei! - ausgestreckten Mittelfinger am besten umschreiben. Warum sollten sie mit GB ( mini market ) etwas vereinbaren, was ihnen in der EU ("great" market, and bigger market ) schaden wird?
Und die zweite Annahme Ihrerseits hat das Wörtchen "dürfen" vergessen.... das dürfen die nämlich nicht, das darf nur die EU insgesamt. Und selbst wenn Sie dürften... siehe oben, great vc. ridiculous ....

Und mal wieder notwendig zu erwähnen: WOMIT wollen die Briten denn handeln, was andere nicht ebenso, in besserer Qualität und evtl. sogar zollfrei handeln können? Was wäre denn so exzeptionell, dass die Welt ohne GB nicht könnte? Ich habe noch keine Liste gesehen.... Sie?

Und noch mal notwendig: warum sollte irgendein Denkender mit einem Land Verträge machen, von dem bekannt ist (siehe Brexit, siehe kommende Verhandlungen, siehe "I want my money back!" ... ) , dass es sich sowieso bei ein bisschen schietigem Wetter nicht dran zu halten gedenkt, weil schon der nächste Farage hinter dem einstürzenden Cottage lauert?

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