Forum: Politik
Brexit: "Schäm Dich, Boris"
AFP

Boris Johnson ist Britanniens begnadetster Populist. In elitären Zirkeln lernte er sein Handwerk, nun verführte er das Volk zum Brexit - und könnte dafür Premier werden.

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Urschweizer 24.06.2016, 22:15
150. Und noch etwas ......

Zitat von Paddel2
@Urschweizer: War ja klar, dass jetzt die Schweizer kommen und ihren Senf dazu geben. Als würde uns die Meinung von Rosinenpickern interessieren, die keine Verantwortung für Menschen außerhalb ihrer "Heile-Welt-Grenzen" übernehmen! Sich schön im Wohlstand suhlen und aus Mangel an Problemen über "die da oben" schwadronieren. Die EU hat uns viel gutes gebracht, das sollten gerade die Menschen im deutschsprachigen Raum nicht vergessen. Niemand muss die Beamten mögen, aber niemand sollte seine Freiheiten vergessen!
Zählen Sie doch einfach mal auf, was die EU Ihnen viel Gutes gebracht hat!!!! Euro = Spaltung Europas? Nato-Osterweiterung? Ukraine? Kriegsdrohungen gegen Russland? Flüchtlingsdeal mit der Türkei? Griechenland-Totalversagen? Frankreich - Bruch des Stabilitätspaktes? Laufendes Brechen von EU-Verträgen? Seid Willkommen-Migrationspolitik? Was sind Sie eigentlich für ein Röhrenblicker?????

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werners53 24.06.2016, 22:15
151. Wählerbeschimpfung

Die dummen Wähler werden schon merken was sie davon haben wenn sie nicht mich mich mich den schlauesten kopf des universums wählen.

merkt ihr eigentlich nicht dass ihr mit eurer intellibilität ziemlich doof auf die schnauze gefallen seid und jetzt blöd aus der wäsche schaut? dumm gelaufen ihr superschlaumeier. aber das scheint noch nicht zu reichen.

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Izmir..Übül 24.06.2016, 22:15
152.

Zitat von biobayer
Die Queen wurde nicht ermordet und erfreut sich bester Gesundheit. Und auch der künftige Premierminister, mag er nun Johnson heißen oder nicht, wird Her Majesty allwöchentlich brav Bericht erstatten.
Hauptsache, die BBC produziert weiterhin exzellente Krimiserien (für mich GB's qualitativ höchstwertiges Exportprodukt).

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fritzberg1 24.06.2016, 22:16
153. Abwarten, abwarten und nochmals abwarten.

Zitat von idee342
Die Folgen sollten vielleicht erstmal abgewartet werden. Unternehmen wollen weiterhin Geld in Großbritannien verdienen und Produktionsstätten lassen sich weder sehr schnell noch recht einfach verlagern. .........Die Ergebnisse der Austrittsverhandlungen werden wohl erst entscheiden welche Folgen der Austritt wirklich hat.
Und Abwarten werden die Unternehmer sicher nicht. Denn wie sie richtig sagen, Unternehmen wollen Geld verdienen. Aber dazu brauchen Sie eine gewisse Rechtssicherheit.
Glauben Sie wirklich, dass eine Europäische Firma mit Ablegern in GB in diese Werke auch nur einen Cent (Penny) investieren, bevor in den Austrittsverhandlungen alle Bedingungen klar geregelt werden.
Und das kann dauern.
Die Beschäftigten in diesen Firmen werden sich wahrscheinlich als erstes über den EU-Austritt "freuen" können.

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rime78 24.06.2016, 22:16
154. Buhu

Die Tendenziöse Berichterstattung nimmt langsam höchst lächerliche Züge an, vielleicht sollte der Spiegel mal der Brexit-Mehrheit auf den Grund gehen, statt nur die reflexartig einsackenden Märkte zu beklagen. Es gibt auch noch ein Leben ausserhalb der Börsen, das haben die Briten eben grad mitgeteilt bekommen.

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ksa2010 24.06.2016, 22:16
155. Hat der Spiegel soche Artikel nötig?

Ich verstehe nicht den Ton des Artikels, in dem Johnson als Nichtsnutz (reich, während des Studiums nur Saufen, Mitglied in einer Studentenverbindung etc.) dargestellt wird. Er hat die Meinung vieler getroffen. Diese EU schadet uns Allen (besonders uns Deutschen , was das Finanzielle angeht).
Wenn das Volk sich nicht verstanden fühlt, wenn das System sich nicht von Innen heraus erneuert, dann muss man halt zu Drastischerem greifen.
Ich finde es gut, dass all die Berufseuropäer, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen (Junkers, Merkel, Gabriel, Brok, Schulz, Lambsdorff etc.) einen Schuss vor den Bug erhalten haben. Ich glaube nicht, dass sie sich ändern werden. Vielleicht finden sich Andere, die das können (z.B. Spahn etc.)

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Shredhead 24.06.2016, 22:16
156. Geschichte: 6, setzen!

Zitat von proratio
Dieses Gefasel habe ich sowas von satt. Hitler ist auch demokratisch gewählt worden. War es deshalb eine richtige oder moralisch zu rechtfertigende Tat, weil er auf demokratischem Weg Reichskanzler wurde? Volksentscheide sind nur scheinbar demokratisch. Sie lassen keinen Raum für Minderheitsvoten, es gibt nur ja oder nein. In der Schweiz bestimmt ein Multimillionär mit seinem Geld den politischen Diskurs. Volksentscheide nutzen den Eliten, weil sie sie am besten manipulieren können.
Hitler ist nicht vom Volk zum Kanzler gewählt worden, sondern eher so, wie Kommissare in der EU gewählt werden. Er wurde vom Parlament dazu gemacht!
Ich für meinen Teil freue mich für die Briten, dass sie aus diesem undemokratischen Brüsseler Moloch aussteigen können!

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zyniker642 24.06.2016, 22:17
157. Undemokratisch

Der angeblich demokratische Volksentscheiden entpuppt sich mit Blick auf die Wählerzahlen als höchst undemokratisch. Es dürfte jedem klar sein, dass sich der Ausstieg Grossbritanniens aus der EU einige Jahre hinziehen wird. Dies bedeutet aber, dass ein erheblicher Teil jener die für den Austritt stimmten, diesen schon gar nicht mehr miterleben oder nur kurz in den Genuss dieser Freiheit kommt. Diejenigen die noch 30 oder mehr Jahre vor sich haben, haben mit deutlicher Mehrheit für einen Verbleib gestimmt. Demokratisch wäre der Volksentscheid nur dann gewesen, wenn nur jene hätten abstimmen dürfen, die die Konsequenzen tragen müssen oder deren Stimmen hätten per Multiplikator mehr Gewicht haben müssen.

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Ferrisias 24.06.2016, 22:18
158. O Schreck,

was für ein abenteuerlich subjektiver Artikel, der außer persönlichen Beleidigungen nichts zu bieten hat. Anstatt sich mit den Gründen für diese Katastrophe auseinanderzusetzen - beispielsweise dem durchaus fragwürdigen Zustand der EU, deren Bürgerferne, deren Geldverschwendung, deren Ineffektivität, deren geringe demokratische Legitimation durch niedrigste Wahlbeteiligungen, deren fehlende übergreifende Ideale, deren Versagen in der Außenpolitik, deren geradezu negative charismatische Strahlkraft, etc. - personalisiert man diese Entscheidung. Lächerlich. Wenn man sich den Problemen nicht stellt und Sie mit ach so klugen und gewitzelten Geschichtchen übertünchen will, werden die Probleme bleiben. Und dann war das heute wirklich der Anfang vom Ende der Europäischen Union, deren einstmals so mitreißende Idee schon seit längerem so gut wie tot ist. Den Reaktionen nach zu Urteilen, die selbst angesichts dieser Lage nichts als ihre mitlerweile gewohnten Stereotype zu bieten haben, wird sie das wohl auch bleiben.

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panzerknacker51 24.06.2016, 22:19
159. Realitätsverlust

SpOn will es immer noch nicht begreifen. Die Abstimmung ist erst einmal gelaufen. Was allerdings noch nichts heißt; das Parlament kann die Sache ja noch kippen. Dennoch könnte man ja jetzt mal die Füße stillhalten; aber was nicht sein darf, darf wohl nicht sein.

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