Forum: Politik
Brexit: Spanien und EU einigen sich in Gibraltar-Streit
REUTERS

Spanien und die EU haben ihren Streit beigelegt, was nach dem Brexit mit Gibraltar geschieht. Der Vertrag für Großbritanniens Ausstieg aus der EU kann damit am Sonntag unterzeichnet werden.

Seite 3 von 5
Trevor Philips 24.11.2018, 21:17
20.

Zitat von hoppla_h
Spanien ist eingeknickt: WARUM schreibt die EU nicht in den Brexit-Vertrag: "Das Gebiet Gibraltar wird aus dem GB-United Kindom entlassen und wird Teil Spaniens." Ähnlich 'gelassen' könnte auch Nordirrland staatlich Teil Irlands werden. ... Wären da nicht vor allem religiöse Animositäten.
Vielleicht weil die Nordiren wie auch die Gibraltarer beim UK verbleiben wollen? Vielleicht weil die EU nicht über Gebiete des UK bzw. Überseeterritorien verfügen kann?
Vielleicht aber auch einfach weil es die EU einen feuchten Kehrricht angeht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trevor Philips 24.11.2018, 21:26
21.

Zitat von carahyba
Sie scheinen nie in Gibraltar gewesen zu sein. Spanien bräuchte nur die Zufahrtsstrasse zu blockieren, dann würde die gesamte Ökonomie zusammenbrechen, weil die andalusischen Angestellten nicht mehr nach Gibraltar hineinkommen würden. In Gibraltar wohnt man nicht, dort wäscht man Geld. Auch die Llatinos, die dort gemeldet sind und dort abstimmen dürfen, wohnen nicht in Gibraltar. Für die südliche Region von AlAndalus ist Gibraltar natürlich ökonomisch wichtig, deshalb hält Spanien auch still. GB's Marine könnte garnichts ausrichten, wenn Spanien Gibraltar zu Lande und zu Wasser vom Zugang abschneiden würde. Ihre imperialen Grossmachtträume sind peinlich und haltlos.
Eine gute Idee in einer Gegend welche die höchste Arbeitslosigkeit in Spanien hat noch ein paar Leute mehr arbeitslos zu machen. DIe Ökonomie würde zusammenbrechen, das sicher, aber nicht in Gibraltar.
Was die Royal Navy alles nicht ausrichten kann hat man ja gesehen als mal wieder imperiale Großmachtträume ausgelebt wurden:

https://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/04/new-spanish-patrol-boat-incursion-gibraltars-waters/?WT.mc_id=tmgoff_fb_tmg

https://ukdefencejournal.org.uk/spanish-warship-forced-away-gibraltar-patrol-boat-hms-scimitar/

Da haben wir die riesige Scimitar, immerhin 24 Long Tons Verdrängung gegen die winzige Infanta Caterina mit nur 1233 Long Tons.
Es ist nicht ganz Trafalgar aber sehr nahe dran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lanzelot72 24.11.2018, 21:31
22. @#1 + #2

Wieso knickt die EU oder Spanien ein, wenn das UK zähneknirschend eine Forderung Spaniens erfüllt und sich damit wieder einmal öffentlich blamiert? Sie beide haben schon eine ganz eigene Logik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trevor Philips 24.11.2018, 21:57
23. Zähneknirschend?

Zitat von lanzelot72
Wieso knickt die EU oder Spanien ein, wenn das UK zähneknirschend eine Forderung Spaniens erfüllt und sich damit wieder einmal öffentlich blamiert? Sie beide haben schon eine ganz eigene Logik.
Allerdings betont der britische EU-Botschafter Tim Barrow in dem Schreiben auch, dass Großbritanniens Ansprüche auf Gibraltar unberührt bleiben. Die britische Regierung werde künftige Abkommen mit der EU "im Namen aller Territorien führen, für dessen Außenbeziehungen das Vereinigte Königreich verantwortlich ist" - und damit auch im Namen Gibraltars.

Da knirscht niemand mit den Zähnen, außer vielleicht den Dons, die können weiter sehnsüchtig auf Gibraltar schielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tombarber 24.11.2018, 22:29
24. Gibraltar ist nur ein Geldwaschen-Paradies !!!!

Zitat von scm1ch9
Dieser Kommentar wird wahrscheinlich garnicht komplett gelesen. Da dieser Zustand nichts für andere einbringt. Wenn man diesen "Streit" wirklich verstehen will dann mus man die Geschichte kennen. Gibraltar war nie Britisch und wird es auc nie werden. Anfang 18. Jh wurde einer Britischen Schiffbesatzung an Land zu gehen um eine Infektionkrankheit auszuheiulen. Danach finge sie es al ihr Teritorium anzusehen (üblich bei den Briten). Der Friedensvertrag von Utrecht von 1713 wurde ohne Spanische Anwesenheit unterzeichnet (man blockierte die Teilnahme bis zur Unterschrift) ohne die Gewässer rundherum, die sind spanisches Hochheitsgebiet geblieben, stellen aber Forderungen. Zusammengefast, man gab die Hand und die nehmen sich den ganzen Arm. Zur politischen Seite, Gibraltar wird doch (fast) ausschliesslich zum Geldwaschen benutzt, und das ist auch gegen EU interesse. Wie kann es sein das es mehr Unternehmen gibt als Einwohner. Sprechen doch die "Llanitos" ein perfektes andalusiches dialekt. Also sehr viel Schuld haben die die dort tagtäglich Ihre Arbeit haben, nur kann eine Nationale Regierung nicht Geld dort reinbringen wo es dann rausfliest. Es ist beschähmend dass (es im 21. Jh.) vom Rest Europas überhaupt dies toleriert wird. Die Briten sollen endlich dies wieder an seinen Eigentümer zurückgeben und alles wäre in Ordnung, nur die "Llanitos" die sind dagegen, die freizügigkeit wäre vorbei. Noch zum Brexit Vertrag, man hat in einer "Nacht und Nebelaktion" einen Artikel so geändert und nur durch zufall ist es dem Spanischen Vertreter aufgefallen, nach der Unterschrift wäre alles vorbei gewesen. Wo bleibt das Vertrauen welches in einer Union als oberstes Gebot angepriesen wird und als Vorrasusetzung gilt. Bin für die EU, somit sollten die Grenzen eigentlich Fallen und die Gesetze vereinheitlich werden. Die Briten müssen aber wieder alles versuchen sich sein zu machen. Vor eineigen Wochen konnte man eine Artikel lesen in dem sich eine Britin beschwerte dass in Benidorm zu viele Spanier wären, dies ist kein Einzelfall, vielleicht wollen die demnächst auch die gesamte spanische Küste sich ein ziehen. Gibraltar (die Briten können es nicht mal richtig aussprechen==> arabische herkunft) hatte vor einigen Jahren LKW Transporte eingeleitet um Land aus Portugal um den Felsen aufzuschütten und es zu vergrössern, weiss man dies alles wirklich nicht in Deutschland? Bin verblüft. Naja dies wird nichts ändern wie am Anfang erwähnt, wird dieser Kommentar wahrscheinlich garnicht komplett gelesen, aber es steht geschrieben. In einer Mitgliedschaft Mitglieder zu haben die nur das beste für sich haben wollen sind besser draussen als drin (BREXIT sofort), die Wahren Nettozahler waren und sind immer noch die Deutschen, der Spanier vergisst nicht so schnell. Gruß
Zur politischen Seite, Gibraltar wird doch (fast) ausschliesslich zum Geldwaschen benutzt, und das ist auch gegen EU interesse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lanzelot72 24.11.2018, 22:58
25. @Trevor Philips (23)

Sie sollten dringend mal den Originaltext lesen. Oder einen x-beliebiger Artikel in der britischen Presse von heute. Am besten beides, dann verstehen Sie vielleicht auch, was hier vorgegangen ist. Im übrigen interessiert es niemanden, für wen das UK Verhandlungen zu führen gedenkt (sollten wir die Falklands auch noch mit einschließen?), sondern für wen es letztlich Verträge abschließt. Da ist ein feiner Unterschied. Aber so schwierig ist das alles eigentlich gar nicht: Gibraltar gehört heute schon nicht zum EU-Zollgebiet und es wird auch zukünftig nicht dazugehören. So what?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ali_yildirim 24.11.2018, 23:08
26. Kolonie?

In welcher Zeit leben wir eigentlich?
Kolonie, Überseegebiete... Imperialismus ist Geschichte oder zumindest in dieser Form. Solange dieser Imperiale Wahn vorherrscht wird es nie Frieden geben. Beispiele gibt es genug, das Ende ist immer Unruhe, Widerstand und Krieg. Warum will dies keiner verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rufuseule 24.11.2018, 23:14
27. Nikosia

Zitat von herumnöler
Was geschieht eigentlich mit diesen "Souveränen Militärbasen" auf Zypern, die sich das Vereinigte Königreich vorbehalten hat? Staatsrechtlich gehören die zum Vereinigten Königreich und Zypern ist EU-Mitglied. Nikosia, bitte aufwachen!!
Warum sollte Nikosia aufwachen? Für beide Gebiete wurden nämlich Lösungen gefunden. Einfach mal den Austrittsvertrag lesen, bevor man hier lospostet!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carahyba 24.11.2018, 23:30
28.

Zitat von Trevor Philips
Eine gute Idee in einer Gegend welche die höchste Arbeitslosigkeit in Spanien hat noch ein paar Leute mehr arbeitslos zu machen. DIe Ökonomie würde zusammenbrechen, das sicher, aber nicht in Gibraltar. Was die Royal Navy alles nicht ausrichten kann hat man ja gesehen als mal wieder imperiale Großmachtträume ausgelebt wurden: https://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/04/new-spanish-patrol-boat-incursion-gibraltars-waters/?WT.mc_id=tmgoff_fb_tmg https://ukdefencejournal.org.uk/spanish-warship-forced-away-gibraltar-patrol-boat-hms-scimitar/ Da haben wir die riesige Scimitar, immerhin 24 Long Tons Verdrängung gegen die winzige Infanta Caterina mit nur 1233 Long Tons. Es ist nicht ganz Trafalgar aber sehr nahe dran.
Ohne andalusische Angestellte läuft nichts in Gibraltar. Der Landzugang ist lebenswichtig, ohne den ist Gibraltar ökonomisch tod.

Andalusien wird auch diesen Konflikt überleben, wie viele andere zuvor. Und verhungern tut AlAndalus nicht. Die meisten Leute leben dort besser als die meisten Leute in England. Sonst wären nicht so viele Engländer dort, gegen die ich im Übrigen nichts habe.

Habe nur was gegen diese näselnde Spezies von gerne grossen "underperformer" die im Brexit nichts auf die Reihe bringen und immer noch von "wave rules" träumen.

Der Zugang über Luft hängt von den Vereinbarungen mit Spanien ab.

Der Seezugang kann auch mit anderen Mitteln als ein Küstenwachboot erschwert werden.

Die Grossmachtaktionen der achtziger Jahre waren nur erfolgreich weil die treuen Alliierten, USA und Deutschland, Spanien "gewarnt" haben den Konflikt zu zuspitzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derspiegeldesspiegel 25.11.2018, 07:44
29. Sack Reis

Ich habe gehört, da ist ein Sack Reis in China umgefallen. Geld waschen hier, Geld waschen da. Wen interessiert der Drecksfelsen, wenn dieser dank Klimawandel eh bald nicht mehr zugänglich sein wird... Naja, selbst wenn 98% der Menschheit tot ist, werden die restlichen 2% noch dem Geld hinterher laufen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5