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Brexit-Ungeduld: Gebt den Briten mehr Zeit!
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Viele in der Europäischen Union verlieren die Geduld mit den Briten, weil sich deren Parlament nicht über den Brexit einigen kann. Doch obwohl die Ungeduld nachvollziehbar ist, wäre ein "No deal" keine gute Lösung.

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spassfactor 21.03.2019, 19:44
50. Brexit Ungeduld

Das Problem der EU liegt doch darin, dass man die Entscheidung des britischen Souveräns mittels Referendum nicht akzeptiert und nun versucht, diese Entscheidung umzukehren, indem man GB einen schlechten Austrittsdeal anbietet. Das britische Parlament, das offenbar ebenfalls das Ergebnis des Referendums nicht unterstützt, steckt nun in dem Schlamassel einen harten Brexit durchführen zu müssen, den das Parlament nie gewollt hat, für den sich aber der britische Souverän entschieden hat. Und hier versucht die EU Bürokratie derzeit, mit mittelbarer Hilfe des britischen Parlaments, dieses Votum zu kippen. Das Problem, dass die EU bei den Brexit Befürwortern hat, ist dass sich der britische Souverän durch die EU bevormundet fühlte und sich deshalb gegen die EU entschieden hat. Und genau an diesem Punkt versucht die EU nun erneut, sich über den Willen des britischen Souveräns hinwegzusetzen. Und genau das wird von anderen EU Gegnern innerhalb der Gemeinschaft genauestens registriert. Die EU Bürokratie ist politisch nicht gut beraten gegenüber GB einen sogenannten harten Kurs zu fahren. Sollte man nicht vielleicht ein zweites Referendum durchführen lassen, dann löst sich doch das Problem vielleicht? Dazu lässt sich nur sagen, wie oft soll denn der Souverän gefragt werden, bis man eine genehme Antwort gefunden hat?

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DorianH 21.03.2019, 19:44
51.

Der nächste Schwätzer.

Offensichtlich darf hier jeder mal seinen Unsinn verbreiten, der bei drei nicht aufm Baum ist.....

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spiegerlguckerl 21.03.2019, 19:45
52. Der Brexit ist ein zutiefst Englisches (Klassen-)Problem

und wäre überflüssig wenn des Vereinigte Königreich auf das Königreich England und Wales reduziert, Schottland unabhängig, und Nordirland mit der Republik Irland vereint würde. Vielleicht ist es weitsichtig, unter diesem Gesichtspunkt dem ohnehin politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich zerfallenden Vereinigten Königreich mehr Zeit zu geben. Nicht um aus der EU auszutreten, sondern sich der Tatsache, dass "the United Kingdom" als solches am Ende ist, voll und ganz zu stellen und daraus die Konsequenz zu ziehen und das, was bislang als "UK" existierte, in dem 21. Jahrhundert entsprechenden, eigenständigen politischen Entitäten zu verwandeln, deren jeder einzelne es dann freistünde, in der EU zu bleiben oder aus ihr auszutreten bzw. im Stile Norwegens Teil Europas zu sein. Es gibt auf der Insel lediglich gewisse kulturelle Gemeinsamkeiten. Und die Queen als gemeinsames Staatsoberhaupt. Diese halten noch zusammen was ohnehin seit Jahrzehnten auseinanderzubrechen begonnen hat.

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M. Vikings 21.03.2019, 19:45
53. Ein schön langer emotionaler Artikel.

Nachvollziehbar, aber eben ohne Relevanz,
weil er alle rechtlichen Probleme für die EU,
die eine Fristverlängerung mit sich bringen würde,
ausblendet.
Mehr muss man dazu nicht sagen.

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m.klagge 21.03.2019, 19:48
54. Wes Brot ich ess,

des Lied sing ich. Manchmal sind auch Akademiker ganz nah am realen Leben. Und manchmal braucht auch die Demokratie eine neoliberale Korrektur um zufriedenstellend zu funktionieren.

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heijfis 21.03.2019, 19:51
55. Mehr Zeit ?

Ungeduld ? Gab es nicht genug Zeit bislang. Dümmliche britische Weltmacht Fantasien sind zerronnen. Die Lügner haben nichts gelernt. Warum diese Farce noch weiterführen. In Europa gibt es viel zu tun. Packen wir es endlich an und lassen wir sie sehen, wie sie weiterkommen auf der Insel. Good riddance !

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hausfeen 21.03.2019, 19:53
56. So ein Quatsch. Das liegt doch in britischer Hand.

Wenn die Zeit nicht reicht, kann May den Antrag zurück ziehen. Dann verhandeln die Briten miteinander, was sie überhaupt wollen und wenn das dann geklärt ist und weiterhin ein Bedarf nach Austritt besteht, dann stellen sie den Antrag neu.

Die EU kann da gar nichts machen.

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ratem 21.03.2019, 19:54
57. Nein ...

Nein, bitte keine weitere Zeit diesem völlig sinnlosen Thema mehr opfern. In GB muss sich erst das Gefühl entwickeln, das die Mitgliedschaft in der EU für das Land ein Gewinn ist. Ohne dieses Gefühl bleibt GB immer der Fremdkörper in der EU der er immer war.

Dass GB durch den no-Deal Austritt einige Prozent seines Brutto-Sozialprodukts verliert ist traurig, aber wenn es der Einsicht dient, dass es vorher besser war, dann ist das halt nötig.

Die EU hat definitiv andere Probleme als den Brexit ... und denen muss sie sich zuwenden. Dass der Brexit andere Themen derart verdrängt hat muss nun aufhören.

Wenn der Brexit ein Problem ist, dann liegt die Lösung dessen in GB.

Fertig aus ... Good Bye!

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taglöhner 21.03.2019, 19:55
58. Krokodilstränen

Zitat von spassfactor
Das Problem der EU liegt doch darin, dass man die Entscheidung des britischen Souveräns mittels Referendum nicht akzeptiert und nun versucht, diese Entscheidung umzukehren, indem man GB einen schlechten Austrittsdeal anbietet. Das britische Parlament, das offenbar ebenfalls das Ergebnis des Referendums nicht unterstützt, steckt nun in dem Schlamassel einen harten Brexit durchführen zu müssen, den das Parlament nie gewollt hat, für den sich aber der britische Souverän entschieden hat. Und hier versucht die EU Bürokratie derzeit, mit mittelbarer Hilfe des britischen Parlaments, dieses Votum zu kippen. Das Problem, dass die EU bei den Brexit Befürwortern hat, ist dass sich der britische Souverän durch die EU bevormundet fühlte und sich deshalb gegen die EU entschieden hat. Und genau an diesem Punkt versucht die EU nun erneut, sich über den Willen des britischen Souveräns hinwegzusetzen. Und genau das wird von anderen EU Gegnern innerhalb der Gemeinschaft genauestens registriert. Die EU Bürokratie ist politisch nicht gut beraten gegenüber GB einen sogenannten harten Kurs zu fahren. Sollte man nicht vielleicht ein zweites Referendum durchführen lassen, dann löst sich doch das Problem vielleicht? Dazu lässt sich nur sagen, wie oft soll denn der Souverän gefragt werden, bis man eine genehme Antwort gefunden hat?
So oft wie es Sinn macht und legal oder vorgesehen ist. Jetzt ist es gar viel wichtiger als beim letzten Mal. Sie sind EU-Gegner und haben Angst, gell?
Wissen Sie wie die Abstimmung von 1974 ausging?

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ColynCF 21.03.2019, 19:56
59.

Keine Minute Verlängerung! Was in 2 Jahren nicht sinnvoll geregelt werden kann, wird es auch nicht in 3 Wochen. Sollte es nächste Woche zu einer letzten Abstimmung im Unterhaus kommen, müssen die Parlamentarier wissen um was es geht. Soll man danach, wenn wieder abgelehnt wird, ein 4. Mal abstimmen lassen. Nein, die Politiker in London müssen mal den Arsch hochkriegen und sich entscheiden, oder halt ohne Deal gehen. Ende.

Wenn man ohne Deal geht, geht die Welt übrigens nicht unter. So oder so wird es einen 30. März geben.

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