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Brexit-Verhandlungen: EU lässt britische Regierung bei Bürgerrechte-Vorstoß abblitzen
Yiannis Kourtoglou/ REUTERS

Welcher Teil des Brexit-Deals darf's denn sein? Die Regierung in London hat eine separate Einigung zu Briten in der EU und EU-Bürgern in Großbritannien vorgeschlagen - und ist nach SPIEGEL-Informationen gescheitert.

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draco2007 27.06.2019, 14:41
10.

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen. Das beantwortet doch jede Frage. Das Pech der Briten ist, dass sie vor Jahr und tag eingetreten sind. Aus diesem Sumpf jetzt wieder rauszukommen, ist ein ganz anderer Snack, als einen Betritt abzulehnen, so wie es Norwegen und die Schweiz in kluger Vorsicht getan haben.
"...so wie der Schweiz und Norwegen"

Stimmt und deshalb haben die Briten das Angebot es genauso wie die Schweiz oder Norwegen zu machen mit "Ney" beantwortet.

Also von wegen "Die EU darf keinen erfolgreichen Brexit zulassen".
Das Angebot war (und ist) auf dem Tisch, die BRITEN sind es, die das NICHT wollen...

Die Briten wollen etwas besseres als Schweiz oder Norwegen, und DAS darf es nicht geben...

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s.l.bln 27.06.2019, 14:41
11. Ich vermute, daß Johnson...

...sich darüber im Klaren ist, daß er keine Neuverhandlung des Deals mit der EU zustande bringt.
Dem geht es nur darum, mal das höchste Amt im Land bekleidet zu haben. Was danach kommt, ist ihm vermutlich schnuppe und die negativen Konsequenzen für den Pöbel wird man eh der EU anheften-

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rainer60 27.06.2019, 14:42
12. schwachsinn

laut den brexiteers wird das VK nach dem Brexit zur neuen Weltmacht und es wird das Land von Milch und honig. also wäre doch der harte Brexit eine Möglichkeit dieses Ziel schnell zu erreichen. anscheinend bietet die EU doch soviel Vorteile das man diese gerne mitnehmen würde. zu schreiben ( sonstnichts) das die EU den Austritt erschwert damit andere abgeschreckt werden ist schwachsinn im Quadrat.

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derBob 27.06.2019, 14:42
13. Nicht schon wieder

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen. Das beantwortet doch jede Frage. Das Pech der Briten ist, dass sie vor Jahr und tag eingetreten sind. Aus diesem Sumpf jetzt wieder rauszukommen, ist ein ganz anderer Snack, als einen Betritt abzulehnen, so wie es Norwegen und die Schweiz in kluger Vorsicht getan haben.
Und wieder kommen die stumpfen EU-Hasser aus den Löchern.
Die Auslassungen sind zunehmend lächerlich, weil mittlerweile 2.298 mal erklärt wurde:

Es sind die Briten, die aus der EU austreten wollen und sich nur nicht einig sind. Wenn man aus dem Golf-Klub austritt, gibt es keine weiteren Verhandlung über die Nutzung der Sauna.

Eine Norwegen / Schweiz Lösung hätte das kleine Königreich haben können - wollten sie nicht

Nur BoJo und seine reichen Kollegen wird es nach dem BREXIT besser gehen. Und so sind es die EU-Hasser auf dem Kontinent und die reichen 1 % Adligen auf der Insel, die das Märchen, es gehe ohne EU besser, weiter fleißig den Einfältigen erzählen.

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guidomuc 27.06.2019, 14:43
14. Rule Britannia?

In gut 3 Monaten ist Großbritannien nur noch eine Nordseeinsel - okay, mit eigener Königin. Und die 39 Mrd. Euro kriegen wir dann halt auf anderem Wege z.B. über Zölle, sie werden daraufhin die Ausfuhrpreise senken müssen um wettbewerbsfähig zu sein und können dann höchstens noch an der Währungsschraube drehen. Dann wird's bitter.

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ksail 27.06.2019, 14:46
15. Norwegisches Modell?

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen.
Das Thema ist doch inzwischen ausreichend diskutiert worden. Das norwegische Modell kommt für die Briten (aus deren eigener Sicht) gar nicht in Frage, da zum einen permanent in den Kohäsionsfonds eingezahlt wird, zum anderen alle EU-Gesetze ohne Mitsprache in nationales Recht übernommen werden müssen (~5 pro Tag).

Genau das beides will UK ja zukünftig nicht mehr.

Bitte keine Nebelkerzen zünden, danke.

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Atheist_Crusader 27.06.2019, 14:48
16.

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen. Das beantwortet doch jede Frage. Das Pech der Briten ist, dass sie vor Jahr und tag eingetreten sind. Aus diesem Sumpf jetzt wieder rauszukommen, ist ein ganz anderer Snack, als einen Betritt abzulehnen, so wie es Norwegen und die Schweiz in kluger Vorsicht getan haben.
Blödsinn wiederzukäuen macht ihn auch nicht wahrer. Die EU hatte ein einfaches Prinzip für diese Verhandlungen: Nichtmitgliedschaft darf nicht vorteilhafter sein als Mitgliedschaft. Die Briten haben das zwei Jahre ignoriert, während der sie versucht haben sich alle Vorteile zu sichern ohne die zugehörigen Nachteile. Wenn die EU so schlecht wäre, hätten sie schon am gleichen Tag austreten können an dem sie Artikel 50 ausgelöst haben.

Und Norwegen und die Schweiz sind kein Teil der EU, aber sie sind so eng mit ihr verbunden, dass man sie praktisch als Kolonien zählen kann. Was ebenfalls ein Szenario ist das die Briten nicht wollen.

Die EU ist hier nicht die Seite mit den überzogenen Vorstellungen.

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irobot 27.06.2019, 14:49
17.

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen. Das beantwortet doch jede Frage.
Nö, tut es nicht. Den Briten wurde sowohl das Modell Norwegen als auch das Modell Schweiz angeboten. Haben sie beides Mal abgelehnt.

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kia-ora 27.06.2019, 14:49
18. Bleib stark EU

und lass dich nicht (mehr) von UK an der Nase herumführen. Das UK "möchte" etwas von der EU, ansonsten könnten sie ja ohne Vereinbarungen ausscheiden. Wenn das UK also etwas will, was zu einem Teil auch der EU zu pass kommt, dann kann das UK etwas vorschlagen, muss aber damit rechnen das die EU solche Vorschläge nicht bedingungslos akzeptiert. Es gibt bei jeder Verhandlung bestimmte Eckparameter die auf der jeweiligen Seite nicht verhandelbar sind. Sollte es also so sein das hier Bedingungen der Verhandlungspartner unlösbar kollidieren, dann muss man die Verhandlungen als gescheitert ansehen und nicht glauben das man den anderen Verhandlungspartner seinen Willen aufzwingen kann.

UK muss lernen zu akzeptieren das die 4 Grundfreiheiten der EU nicht verhandelbar sind. Sollte dieser Fakt bereits ausreichend sein für das UK die Verhandlungen unter diesen Bedingungen nicht weiterführen zu können, dann muss man diese Verhandlungen einfach als gescheitert ansehen. Das UK hat sich in eine ausweglose Situation manövriert bei der eine Menge Politiker ihr Gesicht verlieren werden.

Wenn es denn tatsächlich für die Bevölkerung des UK so schlimm ausgehen wird wie manche Experten vermuten, dann hoffe ich das diese Blender und Verführer wie Johnson und Farrage ihre gerechte Strafe erhalten.

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Handschweiß 27.06.2019, 14:50
19.

Zitat von SonstNichts
Die EU darf gar keinen erfolgreichen Brexit zulassen. Das ist alles, nur darum geht es. Man stelle sich vor, den Briten geht es ohne EU besser, als mit, so wie der Schweiz und Norwegen. Das beantwortet doch jede Frage. Das Pech der Briten ist, dass sie vor Jahr und tag eingetreten sind. Aus diesem Sumpf jetzt wieder rauszukommen, ist ein ganz anderer Snack, als einen Betritt abzulehnen, so wie es Norwegen und die Schweiz in kluger Vorsicht getan haben.
Sie wissen aber schon, daß Norwegen und die Schweiz EU-Regeln widerspruchslos umsetzen müssen, ohne daran mitwirken zu dürfen?

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