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Brexit-Verhandlungen: EU setzt Briten Zwei-Wochen-Frist
AP

Die Europäische Union erhöht den Druck auf die britische Regierung: In zwei Wochen soll es eine Einigung über die Brexit-Bedingungen geben - sonst werde Brüssel nicht über die künftigen Beziehungen verhandeln.

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winello 10.11.2017, 14:14
40. Aus Geschichte nichts gelernt

Man erntet die Früchte die man sät. Mit der Ernennung des bekennenden "Britenfressers" Barnier zum Brexit Verhandlungschef spielt man bewusst mit uralten englisch/französischen Rivalitäten. Machiavelli wäre stolz darauf! Egal der Preis, wie in einer Sekte sollen Abtrünnige hart bestraft und Mitglieder gewarnt werden. Aus der Geschichte nichts gelernt.

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DerRömer 10.11.2017, 14:15
41. Die Unfähigkeit ansich

Es muss schon während der Verhandlungen zugehen wie im Kindergarten, anders ist es ja nicht zu verstehen, das jetzt diese Frist gesetzt wird. Die UKler glauben ja das es ja immer noch das britische Empire gebe, nun irgendwie ist das ja nicht so. Aber naja wenn es in Irland wieder zu Kriegsähnlichen taten kommt, die Regierungen im halbjahrestakt Neuwahlen ausrufen, der Pfund eine Ramschwährung ist, dann vielleicht werden sie das merken. Die sind jetzt dabei sich ohne Betäubung ein Bein zu amputieren und dabei noch fröhlich zu Singen, wir sind die grössten, einfach völlig der Realität völlig entfremdet.

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morkvamork 10.11.2017, 14:16
42. ganz einfach

Zitat von Havel Pavel
Soll das ein Witz sein oder ist dies ein Auszug aus ener Comicshow? Die Briten sollen also auch nach einem Austritt aus der EU weiterhin alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen erfüllen, die "Vorteile" werden aber im Gegenzug nicht mehr gewährt. Was soll ein Austritt dann noch für einen Sinn ergeben? Wer kann nur so einfältig sein die Briten für so dumm zu halten?
"Wer kann nur so einfältig sein die Briten für so dumm zu halten?"
die Briten selber !

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panzerknacker 51 10.11.2017, 14:19
43. Kaum zu glauben.

Zitat von StefanXX
Das stimmt so nicht ganz. GB ist sehr viel mehr auf die EU angewiesen als die EU auf GB. Wenn keine Einigung zustande kommt und GB wie ein ganz normales Drittland behandelt wird, hat das für GB sehr viel dramatischere Konsequenzen als für die EU. Daher haben solche Druckmittel sehr wohl eine Wirkung.
Nach dem Brexit werden die Beziehungen GB-EU wie zu Zeiten der EG oder EWG sein. Und die Wirtschaft läßt sich sowieso nichts von der EU-Bürokratie vorschreiben. Also alles nur Getöse.

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erwin_de_heus 10.11.2017, 14:24
44. Fast richtig

Zitat von Havel Pavel
Die Briten sollen also auch nach einem Austritt aus der EU weiterhin alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen erfüllen, die "Vorteile" werden aber im Gegenzug nicht mehr gewährt.
Die Briten sollen allen finanziellen Verpflichtungen nachkommen wie Pensionkosten für EU Beambte aus GB, Vorhaben die schon angelaufen sind und auch nach dem Brexit weiterlaufen und wo GB sich zu einem finanziellem Beitrag verpflichtet hat.
Ausserdem ist das wie im echten Leben: Wenn ich ein 24-Monate Abo abschliesse, mich dann aber nach 16 Monaten dazu entscheide zu kündigen, muss ich trotzdem die restlichen Beiträge zahlen. Habe aber keinen Zugriff auf die Vorteile mehr.

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chardon 10.11.2017, 14:28
45. @ 3 Havel Pavel

Zitat von Havel Pavel
Soll das ein Witz sein oder ist dies ein Auszug aus ener Comicshow? Die Briten sollen also auch nach einem Austritt aus der EU weiterhin alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen erfüllen, die "Vorteile" werden aber im Gegenzug nicht mehr gewährt. Was soll ein Austritt dann noch für einen Sinn ergeben? Wer kann nur so einfältig sein die Briten für so dumm zu halten?
Haben Sie den Artikel gelesen, oder besser gefragt, haben Sie verstanden was da drin steht? Zweifel sind erlaubt.

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willibaldus 10.11.2017, 14:28
46.

Zitat von forky
Mich würde mal interessieren, welche Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich der inneririschen Grenze überhaupt bestehen. Gibt es dazu irgendwelche Modelle? Es ist den Europäern (besser Schengenländern) ja nicht zuzumuten, plötzlich mitten in Europa eine offene Außengrenze zu haben. Sie zu schließen geht wohl auch nicht so leicht. Wiedervereinigung von Nordirland und Irland?
Das ist in der Tat sehr schwierig, deswegen hat Irland das auch als besonders dringlich für die Brexit Verhandlungen in die Liste gestellt.
Irland und UK sind übrigens nicht im Schengenraum.

1. gemeinsamer Wirtschaftsraum Irland und Nordirland mit EU. Damit Kontrollen zwischen England und Nordirland. Machen die Briten nicht und die Unionisten in Nordirland erst recht nicht.
2. Irland scheidet aus dem Binnenmarkt aus und gesellt sich zum UK. Machen die Iren nicht.
3. Vereinigung von Irland und Nordirland. Da greifen die Unionisten in Nordirland zu den Waffen.

4. Heftige Grenzkontrollen zwischen Nordirland und Republik. Zerstört die Leben vieler Leute. Das Good Friday agreement, das zum Ende der IRA Gewalt geführt hat wäre obsolet. Die Auseinandersetzung wird wahrscheinlich wieder aufleben.
Ich sehe Version 4 als wahrscheinlichstes Szenario.

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rainer82 10.11.2017, 14:28
47. Flexibilität der EU?

Ich lache mich schlapp! Die EU muss sich keineswegs flexibel zeigen, denn schließlich waren es die Briten, die den Brexit gewollt (genauer gesagt: verschuldet) haben. Über daraus entstehende Kosten waren sie ja stets informiert. Sie haben die Kosten und die gewaltigen Nachteile der eigenen Bevölkerung allerdings vor der Abstimmung verschwiegen. Und für die Desinformation der Briten soll die EU nun geradestehen? Welch ein Irrsinn. Wie gut nur, dass die EU-Länder am erheblich längeren Hebel sitzen, wie die Verhandlungen täglich beweisen.

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Reiner_Habitus 10.11.2017, 14:29
48.

Zitat von panzerknacker 51
Und die Wirtschaft läßt sich sowieso nichts von der EU-Bürokratie vorschreiben.
90% aller EU Vorschriften betreffen die Wirtschaft.
Ich sage nur CE Kennzeichnungspflicht....

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willibaldus 10.11.2017, 14:31
49.

Zitat von xees-ss
Nordirland zB Teil von Schengen, Gb eh nicht! Dann wäre halt eine Grenze innerhalb von GB zu ziehen, Ergo an der natürlichen Grenze, am Flughafen, Hafen, ect
Auch Nordirland gehört nicht zum Schengenraum.

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