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Brexit-Verhandlungen: May besteht auf Freihandelszone mit der EU
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Premierministerin May fordert weiter Handelsprivilegien für Großbritannien nach dem Brexit. Doch die EU lehnt die Pläne als unfairen Wettbewerb ab. Doch die Zeit für Verhandlungen läuft langsam ab.

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jr-minerals 02.09.2018, 11:19
31. @koelnrio

Ich sagte ja in meinem Beitrag, warum ich ein weiteres Referendum ablehne: es ist undemokratisch. Wenn das also so typisch deutsch ist, dann bin ich das in diesem Falle ausnahmsweise mal gerne :) 52% wollten den Brexit oder anders ausgedrückt: in 263 von 382 Wahlbezirken wurde für einen Austritt gestimmt. Das ist, auch wenn es die Brexit-Gegner anders sehen mögen, ein klares Ergebnis. So manche dt. Bundestagswahl wurde deutlich knapper entschieden. Nicht das sie mich falsch verstehen, ich mag England und hätte sie lieber weiterhin in der EU gesehen. Aber Reisende sollte man nicht aufhalten ...

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halblinks 02.09.2018, 11:23
32. Freihandelszone

Eine Freihandelszone zwischen GB und EU würde bedeuten eine Freihandelszone mit den USA durch die Hintertür ohne das die EU die Möglichkeit hätte diese zu beeinflussen.

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RobinB 02.09.2018, 11:24
33.

Der totale Realitätsverlust...

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Haudegen 02.09.2018, 11:28
34. Wollen die Briten 'raus aus der EU?

Ja! Dann sollten Sie aber auch den Mut haben, die Tür zuzumachen. MfG

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ramuz 02.09.2018, 11:28
35. Wieso das denn plötzlich???

Zitat von PeterCollignon
Es wir ihr nicht helfen trotzig mit den Füßen zu stampfen oder sich wütend auf den Fußboden zu werfen und mit den Fäusten zu schlagen.
/On Das hat doch bisher immer geholfen als probates Mittel britischer Diplomatie !!!!
May trainiert das Füssestampfen doch schon seit Tagen, und das Fäustchenschlagendaufdenbodenwerfen trainiert Dominik Raab, weil es ja der frühere Secretary of Brexit.... wie hiess der gleich noch mal...? ... nicht so gut konnte....
Wie soll denn da das weltumspannende Empire erhalten werden, wenn das nicht mehr geht??? 8-(( /off

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ckessler1000 02.09.2018, 11:32
36.

Ich finde der Vorschlag von May hat durchaus Charme. Freihandelszone ja, Einwanderung in die Sozialsysteme nein. Was hat das mit 'unfairem Wettbewerb' zu tun?

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ramuz 02.09.2018, 11:35
37. Nein.

Zitat von twister13
Die Briten haben noch die Chance der Karren vor dem Abgrund rumzureissen oder unterzugehen.
Haben Sie nicht. Die Briten hatten Ihre Chancen 2x schon: bei der Abstimmung durch die Belogenen und beim durch eben jene Abstimmung nicht erzwungenen Anmelden des Austritts bei der EU.

Die dritte Chance kann den Briten nur die EU schenken, wenn die EU will. Aber warum sollten wir, sollte z.B. ich als EU-Bürger, das wollen? Und falls die Briten die dritte Chance auch nicht wahr nehmen, sollte ich ihnen dann eine 4., 5., 6. geben?

Warum? Wie liesse sich das begründen? Und wie sollte diese 4., dann die 5, und sogar 6. Chance aussehen?

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Das dazu 02.09.2018, 11:35
38. So hölzern und ungelenk wie sie tanzt

so ist sie auch im Kopf flexibel. Womöglich bereits Altersstarrsinn.
Es ist nur seit ziemlich langer Zeit klar, das genau diese Forderung nicht erfüllbar ist.
Sie reitet aber weiter darauf rum.
Es gibt da ja nur 2 Möglichkeiten. Entweder will sie es bewusst an die Wand fahren um keinen Abschlussvertrag zu haben und die Endrechnung zu prellen.
Oder sie will es an die Wand fahren, um im letzten Moment den Absprung zu schaffen, nach dem Motto: Ätschbätsch, alles nur Show. Es bleibt wie es ist.
Die zweite Möglichkeit scheidet ja fast von selbst aus, auch ein zweites Referendum schliesst sie aus.
Wobei hier angemerkt werden muss, das es eben nicht undemokratisch ist, NACH bekannt werden alle Informationen und Fakten nochmal das Volk zu befragen.
Zumal das erste Referendum nicht als bindend veranlasst wurde und ohne ein Quorum.
Wenn man dies im Vorfeld sicherstellt, also eine Mindestbeteiligung zur Verbindlichkeit vorsieht und einen Prozentsatz, der erreicht sein muss um Aussagekraft zu haben, dann wäre ein zweites Referendum die absolut demokratischste Lösung.
Da sie das aber ausschliesst, obwohl sie selbst gegen den Brexit war, muss man sich fragen, welche Beweggründe tatsächlich hinter dem Brexit stecken.
Die paar arbeitenden Polen und das Kindergeld werden es nicht sein. Das Geld, das angeblich ins Gesundheitssystem fliessen soll, auch nicht, wie schnell klar wurde.
Also was ist es dann?

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markus_wienken 02.09.2018, 11:36
39.

Zitat von wokri
wurden belogen und mittels Betrug zum Austritt bewegt. Das allein ist Grund genug die Wahl zu wiederholen. In meinen Augen ist die Wahl ungültig! Zumal keiner der Verursacher und Lügner sch der Sache stellt.
Es gab in UK genügend möglichkeiten sich auch über die Nachteile des Brexit zu informieren. Wer sich aber einseitig bei Sun & Co. informiert hat eben Pech gehabt.
Zu einer Demokratie gehört auch die "Verpflichtung" des Bürgers sich umfassend zu informieren...bzw. wenn nicht: Die Konsequenzen zu tragen.

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