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Brexit-Verhandlungen: May warnt vor "Chaos-Koalition" in Großbritannien
AFP

Vor den Brexit-Verhandlungen ist die Stimmung zwischen der EU und Großbritannien vergiftet. Premierministerin Theresa May schwört nun die Briten ein: Wenn sie die Neuwahlen nicht gewinne, werde das Chaos regieren.

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touri 02.05.2017, 17:02
20.

Zitat von hardeenetwork
Bis die Engländer die katastrophalen Folgen des Brexit spüren, wird es bereits zu spät sein. Mir tun die jungen Menschen leid, denn sie sind die Befürworter der EU.
40% von den jungen haben auch für den Austritt votiert, nur mal so. hätten von denen nur ein paar % mehr für den Verbleib gestimmt, wäre der Brexit nicht gekommen. Die jungen Menschen hatten es also genauso in der Hand.

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SvenMeier 02.05.2017, 17:02
21. Butterfly effect

Wer kann voraussehen, wer wodurch in ein Autoritäres Regime gedrängt wird?
Die Deutschen mit Versailles, die Türken als ewige Bittsteller, die Briten mit der Reformunwilligkeit der EU.

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lathea 02.05.2017, 17:05
22. Hoffentlich findet sich noch eine Partei, die offen für

einen Exit vom Brexit wirbt. Und hoffentlich gehen dann die Jungen auch zur Wahl und nicht zum Schwimmen oder an die Themse. Dümmer hätten es die Briten eigentlich kaum noch machen können. Aber, wenn ich mir jetzt May ansehe, bin ich mir da auch nicht mehr sicher, ob es nicht doch noch dümmer geht.

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ClausB 02.05.2017, 17:05
23. Das:

Zitat von lupo44
."..Die Briten haben noch eine Chance bei der nächsten Wahl-vielleicht sind sie so schlau und wählen das richtige gegen May"
sehe ich nicht so: Der Brexit ist gelaufen, komme da noch was wolle; da wird nichts mehr rückgängig gemacht.
Und wie die Verhandlungen ablaufen werden weiß noch niemand und ebenso wo Groß-Britannien und die EU in über zwei Jahren stehen werden - wirtschaftlich, politisch usw.
Auch das steht noch in den Sternen.

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K:F 02.05.2017, 17:05
24. Gone baby gone

Kennen wir in Deutschland, irgendwie. "Alternativlos". Nicht denken und überzeugen, sondern von der Kanzel predigen und Ängste in die Welt setzen. Merkel macht das auch so. Hat aber nicht funktioniert. Außer natürlich, bei der CDU und den Osramklatschhasen.

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Archie69 02.05.2017, 17:06
25.

Dachte, dass der Brexit für sich alleine schon ein Erfolg ist, da alles besser ist als in der EU zu bleiben - so zumindest die Befürworter. Wenn einem dann natürlich 60 Milliarden an Zahlungen für langfristige Bindungen angedroht werden, sieht die Welt schon nicht mehr so rosig aus. Vielleicht hätten sich die britischen Politiker, die gegen den Brexit waren mehr anstrengen sollen genau diese Punkte herauszuarbeiten. Jetzt wir Loyalität von Wählern eingefordert, die gegen den Brexit waren und mehr oder weniger unterstellt, dass ein schlechtes Ergebnis bei den Brexit Verhandlungen dann die Schuld derer ist, die jetzt nicht May wählen. Das es die EU kaum interessiert, ob May die Zustimmung von ein paar Wählern mehr oder weniger hat, wird hier schamlos unterschlagen. Hoffentlich sind die Briten nicht so einfach gestrickt wie es May glaubt.

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GSYBE 02.05.2017, 17:07
26. May und die Realität

Seit Monaten hören wir von ihrer Seite immer nur den gleichen Monolog `Brexit means Brexit´.

Gegenstand des Referendums war `leave´ und das muss jetzt technisch abgehandelt werden.

Gegenstand des Referendums war nicht `re-entry under new conditions´.

Insofern ist es offenkundig was momentan in May vorgeht, die Dame ist einen Schritt entfernt vom hyperventilieren.

Es ist für jeden klar ersichtlich, dass sie naiv und unvorbereitet ist.

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kuac 02.05.2017, 17:09
27.

May war immer eine Brexitgegnerin. Daher sollte sie die Verhandlungen Johnson und Farage überlassen. Das sind die zwei Hauptakteure des Brexits und besitzen das Vertrauen der Brexitbefürworter.

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jam_butter_problem 02.05.2017, 17:09
28. Gut Eingeübte Sound-Bites

Bei der letzten Wahl wars der "Long-term economic plan" und jetzt ist es "stability and strength". Eine echte politische Agenda kann man bei den Tories nicht erwarten. Dem May-Kabinett, mit gelegentlicher Ausnahme des derzeitigen Schatzkanzlers, ist eigentlich nur an dem gelegen ist was für den politischen Selbsterhalt opportun ist und nicht wovon die Bürger am meisten profitieren. Es ist schon ironisch, dass ausgerechnet diejenigen, die das Land ins Chaos gestürzt haben jetzt davor warnen. Leider scheinen zu viele in Großbritannien dieses Spiel nicht zu durchblicken bzw. gibt es keine ernstzunehmende Opposition; Labour hechelt unter Jeremy Corbyn einem klassenkämpferischen Ideal von vorvorgestern nach das in Teilen offen marxistisch ist, die Grünen haben längst nicht die Reife die B'90 in Deutschland zu Regierungszeiten mal hatte und Plaid Cymru/ SNP haben UK-weit zu wenig Bedeutung. Die einzige Hoffnung bleibt vielleicht bei einem Erstarken der LibDems (die, im Gegensatz zur FDP wirklich liberal sind) unter Tim Farron, dem ich durchaus zutraue vor allem Labour einiges an Stimmen abzugraben. Aber zum einen wird es nicht zur Regierungsbildung reichen (was Farron offen zugibt) und zum anderen müssen die LibDems aufhören sich permanent für die Koalition mit Cameron zu entschuldigen. Wie wir jetzt wissen waren sie unter Clegg die treibende kraft einer wesentlich moderateren Regierungsagenda im ersten Cameron Kabinett als danach. Wenn Labour geschlagen wird, kann ich nur hoffen dass das so deutlich wird, dass da endlich mal die altlinken dogmatischen Betonköpfe abtreten. Dann gibt es mit Leuten wie Chukka Umuna durchaus guten Nachwuchs. Der kann sich dann darum kümmern -- wie immer -- den Scherbenhaufen der Vorgänger aufzufegen.

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GSYBE 02.05.2017, 17:12
29. 65 / 65%

Zitat von touri
40% von den jungen haben auch für den Austritt votiert, nur mal so. hätten von denen nur ein paar % mehr für den Verbleib gestimmt, wäre der Brexit nicht gekommen. Die jungen Menschen hatten es also genauso in der Hand.
In echt jetzt?

65% der +65-jährigen haben für leave gestimmt; man darf getrost unter Zugrundelegung von Basiswissen der menschlichen Biologie davon ausgehen, dass ein erheblicher Teil dieses `leave´-Lagers leider nicht mehr in den Genuss ihrer Entscheidung kommen wird.

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