Forum: Politik
Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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marcaurel1957 17.01.2017, 14:52
190.

Zitat von vor_dem_spiegel
Jetzt beginnt in Berlin das Zähneklappern. Es wird sehr, sehr teuer.
Was hat das mit der Zukunft der EU zu tun?
Un weshalb wird es für uns teuer?

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v.g.e. 17.01.2017, 14:52
191.

Es ist erstaunlich dass hier so viele immer noch nicht mit dem Procedere klarkommen:
das Parliament soll über den endgültigen Deal abstimmen - den 'deal' zwischen dem UK und der EU.
So ein 'deal' kann aber erst in Angriff genommen werden nachdem die britische Regierung den Artikel 50 involviert hat.
Das haben zur Genüge die EU Oberen, von Junker und Tusk über Verhofstadt und Schulz immer wieder gesagt.
Also - nix is mit einem neuen Referendum und all Briten kommen brav und traurig zurück in die EU.
Im übrigen ist festgelegt dass zwei Jahre nach Invozierung des Artikel 50 Grossbritannien draussen ist, deal or no deal. Keine Parlamentsabstimmung in London, kein neues Referendum, kann das verhindern.
Raus ist raus - und Ms May, die ja ich gerne ein paar Jahre PM sein möchte, weiss sehr wohl dass sie das nicht verhindern kann, denn sonst gibt es Neuwahlen - und da werden all Tory und Labour MPs die für Verbleib ware von ihren Parteigenossen nicht mehr aufgestellt, so sie denn ihren Sitz im Unterhaus behalten wollen.

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dieter 4711 17.01.2017, 14:53
192. Ob das Parlament zustimmt?

Mal sehen, ob ihr das Parlament zustimmt. Viele Abgeodnete sind für Europa.

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Der Viertelvorzwölfte 17.01.2017, 14:55
193.

Zitat von franke2010
harter schnitt,aber auch von der EU, keine sonderregelung für die Britten. Raus ist Drausen. Hier muss die EU sehr konsequent .....
"Der laufende Geldfluss..." fließt von der Insel nach Brüssel, denn UK ist Nettozahler - auch nach Abzug von "...I want my money back".

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böser-sachse 17.01.2017, 14:55
194. Antwort auf die Antwort.

Zitat von Darwins Affe
Ich denke, die Zeit arbeitet eher für die britische Regierung. GB kann in den 2 Jahren ruhig zuwarten, wie sich die EU zerfleischt, der Euro den Bach runtergeht (Italien!), der Terrorismus sich in D und F ausweitet und Trump die ganze Welt aufmischt. Im Zweifelsfall kann das Parlament dann immer noch für einen Verbleibt in der EU stimmen.
Die EU wird sich nicht zerfleischen. Die Polen wollen nicht aus der EU, die Ungarn,Italien,Frankreich auch nicht und auch nicht die AFD usw. Selbst wenn Le Pen die Wahlen gewinnt, würd sie nicht aus der EU austreten.Le Pen würd aber nicht gewählt, da müssten die Franzosen schon hungern , aber das tun sie nicht. Italien und Frankreich werden vielleicht aus Euro austreten, was ich nicht glaube , aber nicht aus der EU. Vielleicht wird der Euro wirklich aufgeben, glaub ich aber auch nicht. Zu Trump, schauen Sie doch mal wie gelassen Merkel ihm gegenüber ist, im großen und ganzen. Man könnte sogar sagen sie hat den großen Mund ihm gegenüber. Was bedeutet das gewisse Leute zu ihr stehen, kurz gesagt die Reichen und Mächtigen stehen hinter ihr, Trump wird sich mit diesen Leuten nicht anlegen, sonst werden sie ihn wirtschaftlich ruinieren. Das ist alles meine persönlich Einschätzung. Zu GB noch mal. 1 Die britische Politik will nicht aus der EU, die britische Wirtschaft will nicht aus der EU. 1 Die EU will nicht das GB Austritt , die Politik der anderen EU Länder will nicht das GB aus der EU Austritt, die Wirtschaft der anderen EU Länder will das auch nicht. 1+1=2, 2 bedeute GB bleibt. Die Abstimmung würd darauf 0 Einfluss haben, 2-0= 2.

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nicksnutz 17.01.2017, 14:56
195.

Zitat von bstendig
NACHDEM der Antrag gestellt ist und NACHDEM Verhandlungsergebnisse vorliegen werden diese zur Ratifizierung beiden Parlamentskammern vorgelegt - zur Ratifizierung. Lehnen die Kammern ab muss eben nachverhandelt werden. Und es wird ja nicht 2 Jahre lang nix abgestimmt, das geht so Stück für Stück. Ist das jetzt so schwer zu verstehen?
Nach zwei Jahren ist Schluss, ratifiziert oder nicht. Ohne Ratifizierung, egal ob durch das englische Parlament oder die 27 EU Staaten, ist GB trotzdem aus der EU, mit ungeklärtem Verhältnis.

Nachverhandelt wird auch nur, wenn alle zustimmen, dass die Zwei-Jahres-Frist verlängert werden soll. Und da muss nur ein EU Land ein Veto dagegen einlegen und die Verhandlungen sind vorbei
Ist das so schwer zu verstehen?

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gehirngebrauch 17.01.2017, 14:56
196. damit

zeigen die briten, dass es ihnen um die freiheit geht und nicht um die hier zelebrierten "extrawürste". weitere länder werden folgen, wenn sie erst sehen, dass die jetzige eu ein fehlkonstrukt ist. der handel und die freizügigkeit werden nur mit den eu-staaten leiden, die auf teufel komm raus, auf ihren vorteil aus sind.

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CyberDyne 17.01.2017, 14:57
197. 2 Jahre

Zitat von der-junge-scharwenka
Was wir gerade in London erleben, ist geschickte Politik. Und es ist nichts weniger als der gewollte und geplante Anfang vom Ende des Brexit. Die Ankündigung, die Parlamente über das Verhandlungsergebnis abstimmen zu lassen, ist der Schlüssel. Sie bedeutet zunächst einmal, dass jetzt alles herrscht - nur keine Klarheit darüber, ob UK wirklich aus der EU austreten wird. Es ist ein .....
Frau May hat einfach keinen Plan wie und was sie da regeln soll, deshalb eiert sie so herum.

Wenn die Briten im März den Paragraphen 50 proklamieren, haben sie 2 Jahre Zeit den Austritt zu regeln, nicht 2 Jahre sich das noch mal zu überlegen in beiden Häusern.

Ich vermute im März hören wir eine ähnliche klare und kraftvolle Rede zum "clear" Brexit von May, mit neuen Ideen, wie sie dem Rest der EU weiter auf den Sack gehen können!

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spon-facebook-1049022215 17.01.2017, 14:58
198. Kennen die Briten die Regeln nicht?

Haben die denn die entsprechenden Regeln der Verträge net gelesen? Verhandelt wird erst, sobald der Austritt erklärt ist. Und dann ist raus raus. Und das britische Parlament kann dann wie es will über das Verhandlungsergebnis entscheiden wie es will – es wird sowieso keines geben, weil Polen und Rumänien gar nicht anders können als mit einem Veto zu reagieren, wenn es keine Freizügigkeit fü ihre Staatsangehörigen gibt. Und hier ist Einstmmigkeit notwendig. Und wenn ie zwei Jahre rum sind, sind die Briten auch ohne Verhandlungsergebnis raus. Nur Merkels Rhetorik von wegen "Kampf gegen den Brexit" ist mal wieder fehl am Platz. Die Frau maht aber auch wirklich alles falsch – dadurch befördert sie nur die Hunnen- und Kriegsrhetirik der britischen Boulevardpresse und erreicht das genau Gegenteil.

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kakadu 17.01.2017, 14:58
199. Unter aller Sa..

Die Harten wieder unter sich hier im Forum und zu lesen gibt es entweder "Das geschieht der Regierung XYZ recht" oder "Dreht ihnen den Geldhahn zu". Eine brennende Fackel in eurer Hand würde das Bild abrunden, daß ihr hier abgebt. Die vielen Einzelschicksale der Menschen, die entweder hier oder drüber leben und arbeiten interessiert euch nicht so sehr. Aus rassistisch motivierten Gründen und Falschinformation wird ein Brexit rechtlich vorbereitet und dies dient allein nur wenigen Politikern, die sich daraus mehr Macht erhoffen.

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