Forum: Politik
Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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cour-age 17.01.2017, 13:28
20. den Unsinn in Ihrer Mitteilung sieht man gleich an einem Fakt:

Zitat von winwin_link
Das ist etwas anderes. Kein Wischi-Waschi, kein halb drin - halb draußen, sondern klare Verhältnisse. Das ist gut. Da weiß jeder, woran er ist. Und ein wesentlicher Grund für den Brexit war die Flüchtlingspolitik von Merkel. Merkels Desaster. GB wird wohl Fluchtburg für .....
was amcht man im zukünftigen Nicht-Eu-Land GB mit abgeschaffenen 500-Euro-Scheinen? Können Sie wenigstens das erklären?

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Zuppi64 17.01.2017, 13:28
21. Das ist der geniale Plan, Hut ab Frau May!

Sie verhandeln einen völlig unakzeptablen Brexit und stellen den dem Parlament dann zur Abstimmung. Das scheitert krachend und der Brexit ist vom Tisch. Alle Verantwortlichen ziehen dabei den Kopf aus der Schlange.

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Schwanzhund 17.01.2017, 13:29
22. Ein Festival der Phrasen

Frau May will also ein vorteilhaftes Freihandelsabkommen mit der EU schließen, aber ohne Zahlungen und ohne Anerkennung europäischer Rechtsprechung und natürlich ohne Arbeitnehmerfreizügigkeit? Ernsthaft? Dafür haben die jetzt so lange gebraucht? Und wenn die EU das nicht möchte, dann zurück in die Schmollecke?
Und ein Appell an die Presse in GB und (Ex-)Minister, bitte nur noch positiv über den Brexit zu berichten.
Und jetzt auch noch die Drohung des Steuerkriegs.

Das kann ja lustig werden.
Die Wahrheit ist wohl, dass die Politik in GB weiterhin keinerlei wirkliche Idee hat, wie es weitergehen soll.

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deichgraffe 17.01.2017, 13:30
23. Völlig unverständlich

Allem voran haben zwei trinkfreudige Demagogen mit einer Fülle von Falschdarstellungen es geschafft, einen kleinen Vorsprung bei einer fragwürdigen Wahl zum Referendumg zu erlangen. Dabei hatte ich immer gedacht, dass gerade die Engländer gegen diese Form von Populismus einiger Maßen resistent sind. Immerhin haben sie uns von den Europazerstörern befreit, die mit ähnlichen Methoden unsere Vorfahren betört haben. Scheinbar hat jeder seine Lernphase...

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Crom 17.01.2017, 13:30
24.

... und was, wenn das Parlament ablehnt? Gibt's dann gar kein Brexit? Also nach dem Motto, wir schlagen was ganz schlechtes vor, das Parlament lehnt ab und dann bleiben wir halt in der EU?

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mangolover 17.01.2017, 13:30
25. 10 Mal

... aber dazu werden wir auch noch etwas zu sagen haben. Der Deal die Briten zu bestrafen, wie sie das nennt, soll es nicht sein, aber die EU muß wissen, daß wenn sich heraus stellt es von Vorteil ist, nicht Mitglied zu sein, dann ist es das Ende der EU.

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egal 17.01.2017, 13:30
26. Exit vom Brexit

Für mich klingt es so. Wir streben den harten Brexit an, um jene, welche auf der Abstimmung pochen, zufrieden zu stellen. Dann stimmen beide Kammern mit nein und um das problem zu lösen, gibt es ein erneutes Referendum mit dem harten Brexit und drin bleiben zur Auswahl. Bis dahin, haben wir mit ein bissi Glück Transitzonen in Nordafrika und die Massen-Armutszuwanderung ist passé. Dann nehmen es die demokratischen Kräfte diesmal auch ernst und gehen zur Wahl. Hoppla, dann sind 66,3% für den Verbleib und außer 3 jahre Stress und Arbeit ist nix passiert. Die Börse sieht es übrigens genauso, seit der rede der Lady hat der Dachs Richtung Norden gedreht!

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kuac 17.01.2017, 13:31
27.

Zitat von vor_dem_spiegel
Anfang vom Ende der EU Jetzt beginnt in Berlin das Zähneklappern. Es wird sehr, sehr teuer.
Sie irren sich. Die EU wartet gelassen, was GB will und danach kann sie entsprechend reagieren. Frau May weiss sehr gut, dass GB alleine nicht zurecht kommen kann und bietet gerade ein Freihandelsabkommen mit der EU an. Es kann aber nicht sein, dass GB als Nichteinzahler alle Vorteile des EU Binnenmarktes beibehält.

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nascado 17.01.2017, 13:32
28. Also doch erst nal

Das Parlament entscheiden lassen. Das ist neu. Aber so wie ich Sie verstehe will sie alle Rechte und Freiheiten für GB aber auch alle Vorteile wie Freihandel nach britischem Vorgaben. Die Rede ermöglicht durchaus auch dem Parlament eine Renain Abstimmung, wenn es zu harten Vorgaben der EU kommt. Zum Schluss wird noch ein bisschen gedroht mit dem Verlust eines der größten Kunden der EU. Außerdem droht sie den armen Bauern der EU, die dann GB nicht mehr beliefern können.
Dann kommt noch jede Menge "We are the greatest". Nicht ganz so undiplomatisch wie von DJT aber auch nicht versteckt.
Wir werden sehen.
Die EU ist noch lange nicht tot.
Nationalismus funktioniert nicht.

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HansGnodtke 17.01.2017, 13:32
29. Jetzt sind Weitsicht und Flexibilität gefragt

Mit "denen werden wirs zeigen" und "perfides Albion" ist niemandem geholfen auch nicht der EU. UK ist nach den USA und Frankreich unser wichtigster Handelspartner und als solcher nur schwer zu ersetzen.
Die Regierung in London hat nach dem eindeutigen Votum der Wähler, denen vor Freizügigkeit und anhaltenden unkontrollierten Fluchtbewegungen unheimlich geworden war, keinen Raum mehr für Flexibilität bei der Freizügigkeit, Volkes Stimme zählt dort noch. Wir haben aber ein Interesse, UK weiter eng an die EU zu binden, auch unterhalb der Vollmitgliedschaft, das liegt in UNSEREM Interesse. Wenn die Rest EU nun darauf besteht, dass alle Verbindungen zum Vereinigten Königreich radikal gekappt werden, es sei denn UK bleibt im Binnenmarkt und beugt sich unseren Bedingungen, dann schneiden wir uns ins eigene Fleisch und zerstören unsere wichtigsten Märkte. Trump hat unverhohlen zu verstehen gegeben, dass er den Brexit zur Not abfedern wird auf wessen Kosten wohl?, Daraus kann sich speziell für uns Deutsche schnell eine gefährliche Dynamik entwickeln. Sentimentale Erinnerung an frühere Allianzen und "special relationship" sowie kollektives historisches Unterbewußtsein sind mächtige psychologische Faktoren die auch in der Vergangenheit spontan angelsächsische Solidarität produziert haben. Wollen wir am Ende mit Griechenland und Italien dem angelsächsischen Block die Stirn bieten und es konfrontativ darauf ankommen lassen, nach dem Motto "die koennen uns mal" wie es heute in der Welt zu lesen war? Da denkt hoffentlich noch mal der eine oder andere in Politik und Wirtschaft etwas länger drüber nach.

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