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Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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santoku03 17.01.2017, 15:50
300.

Zitat von ivar.malmstrom
Europa ist zerstritten und gespalten. Die EU ist in der Welt isoliert, demnächst wohl auch noch gegenüber den USA. Der einzige Weg zu einem einigen Europa und einem friedlichen Verhältnis zum Rest der Welt kann nur in einer Auflösung der EU bestehen.
Wenn man so etwas liest, kann man nur froh sein, dass es in Deutschland nicht zu einem Referendum über den Verbleib in der EU kommen wird. Um so etwas zu entscheiden, sollte man ein Minimum an Ahnung haben. Blankes durch nichts zu rechtfertigendes Ressentiment reicht da nicht aus.

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markus.v 17.01.2017, 15:50
301. Ein Russe

Zitat von MütterchenMüh
Das war wohl eher in Hinsicht auf die zukünftigen britschen Handelsabkommen gemeint. TITIP dürfte für USA-GB kein Problem dastellen. Und England ist bei Handelsabkomen mit dem asiatischen Raum alleine auch flexibler als mit EU als Klotz am Bein. Wenn man das Ganze halt auf die Warenströme reduzieren will.
sagte es treffend, glaube Gorbatschov wars, ihr baut bei euch auf, was wir abgebaut haben. GB funktionierte auch vorher ohne die EU gut, und wird es sichen nun auch wieder.

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fluxus08 17.01.2017, 15:51
302. Wer jemals auf der Insel gelebt hat

Zitat von lbgt
Wenn man liest was Frau May gesagt haben soll, dann gewinnt man den nicht Eindruck, dass Großbritannien aus der EU austritt, sondern dass die EU aus Großbritannien rausgeworfen werden soll. Wenn die EU dann weiter mit den Briten Handel treiben will, dann muss die EU .....
wird festgestellt haben, dass Kontinentaleuropa extrem unterschiedlich zur britischen Insel ist. Dort leben große Teile der Gesellschaft noch immer im British Empire, als sie durch Okkupation und Unterdrückung 1/3 des gesamten Welthandels kontrollierten.
Leider hat sich die Mentalität vieler nicht geändert - wohl aber die Rahmenbedingungen. Daher wird diese Erkenntnis für viele Briten brutal werden wenn sie jetzt den ultimativen Absturz erleben, weil sie sich geistig noch immer im 19. Jahrhundert befinden und sich seit dem nicht mehr weiter entwickelt haben.

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chardon 17.01.2017, 15:51
303. @ # 277 MUtterchenMuh

Zitat von MütterchenMüh
Das wird sich ändern, wenn den Kontinental-Europäern klar wird, was sie so alles an die Briten in der Vergangenheit verkauft haben. GB ist nicht.....
Seit wann hat GB de EURO als Klotz am Bein? War mir garnicht bekannt!

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sikasuu 17.01.2017, 15:51
304. Na ja, eine Möglichkeit, doch ein Atlantiktunnel ist viel teurer als der im

Zitat von käthe
Wenn's so ganz alleine in der Welt doch nicht klappt, können die Briten ja immer noch 51. Bundesstaat der USA werden...
Und der geht auch nur wenn Trump von der ANDERN Seite mit bohrt.
Einzige Chance, GB erklärt DE/der EU den Krieg. In diesem Fallen standen die U-SA (Leih- & Pachtgesetz usw) immer auf GBs Seite.
BTW. Würdest du einen Verwandten, den du vor 2 1/2 Jahrhunderten wg fehlendem Sozialverhalten & unerträglicher "Besserwisserei & Bevormundungsversuchen" usw. aus dem Haus geworfen hast, dort wieder ein Zimmer geben? Selbst TRUMP kennt wenigstens das Stück der U-SA Geschichte.

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taunusfohlen 17.01.2017, 15:52
305. @ Pless1

"Ich dachte zuerst, May sei zur Vernunft gekommen und würde nun tatsächlich das Parlament - den Souverän Großbritanniens - beteiligen. Aus dem Text geht jedoch genau das Gegenteil hervor, denn sie will das Parlament offenbar nur über das Ergebnis der Verhandlungen mit der EU abstimmen lassen, sich jedoch kein Mandat holen, den Brexit durch die Austrittserklärung in Gang zu setzen. May hat kein Mandat für diese eigenmächtige Interpretation des sog. Referendums. Die Entscheidung, ob man diesen Schritt tatsächlich geht und wie man das Referendum auslegt - harter oder softer Brexit - geht weder aus der Fragestellung des "Referendums" hervor noch hat das Parlament hierzu beraten und entschieden. Nur das Parlament ist hierzu berechtigt. Wenn die Parlamentarier das so sehen wie Frau May dann sei es so, aber das Parlament zu übergehen und Art. 50 EU ohne Parlamentsbeschluss auszulösen ist ein klarer Bruch der britischen Verfassung. Und ja: das Vereinigte Königreich hat sehr wohl eine Verfassung, auch wenn diese nicht aus einem einzelnen Schriftstück besteht wie bei und in Deutschland."
Irgendwie nicht richtig was Sie sagen.
In GB wie in Dt. auch gibt es auf nationaler Ebene keine Möglichkeit ein Referendum zu ermöglichen. D. Cameron hat mit dem Antrag auf ein Referendum das Parlament gefragt und die Zustimmung bekommen.
Mit der Entscheidung des Parlamentes zum Referendum war den Parlamentariern auch klar dass es so kommen könnte wie es kam. Also ein erneutes Fragen des Parlamentes wäre doch recht undemokratisch nur weil man die Fehler die gemacht wurden damit vielleicht wieder zurückdrehen könnte. Nach dem Motto es wird so lange gewählt bis das Ergebnis einem passt.

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markus.v 17.01.2017, 15:53
306. Die Briten

Zitat von MütterchenMüh
Das wird sich ändern, wenn den Kontinental-Europäern klar wird, was sie so alles an die Briten in der Vergangenheit verkauft haben. GB ist nicht .....
haben ihre eigene Währung, da interessiert die die EZB nicht:-)

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santoku03 17.01.2017, 15:54
307.

Zitat von der-junge-scharwenka
Das muss man niemandem erklären, weil es schlicht nicht stimmt. Lesen Sie doch bitte einfach mal nach! Bremen hat im Bundesrat 3, Nordrhein-Westfalen hat 6 Stimmen. Dass beide das gleiche Gewicht hätten, ist einfach Unsinn.
Der Unterschied ist (im Verhältnis zur Bevölkerung) marginal. Im übrigen bezog sich mein Post auf jemanden, der es bekrittelte, dass kleinere EU Länder in einigen Gremien zu hoch gewichtet seien. Nebenbei hat eine solche Gewichtung natürlich ihre Gründe und Berechtigung. Ganz einfach: Man muss denen, die man unbedingt in einer Union haben will natürlich auch etwas bieten. Das ist (ganz wie im richtigen Leben) Verhandlungssache.

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myonium 17.01.2017, 15:55
308.

Zitat von bstendig
Einwohner NRW 17,84 Mio. Bremen 0,55 Mio Bundesrat NRW 6 Bremen 3 Und nun? Bremen ist heillos überrepräsentiert. eigentlich dürften die nur eine Stimme haben, und die dar auch nur an jeder fünfunddreißigsten Abstimmung teilhaben.
Die Aussage des Vorposters war aber, dass beide gleiches Gewicht hätten. Und das ist schlicht Unsinn. Dass das Stimmgewicht nicht der tatsächlichen Bevölkerungszahl entspricht, sit ein anderes Thema ...

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schlaueralsschlau 17.01.2017, 15:55
309.

Zitat von markus.v
Ausspruch in demokratischen System , one man, one vote. Verlässt man diese Regel, hat man es mit einem Feudalsytem zu tun,worin eine Minderheit previligiert ist gegenüber dem Rest.
Blödsinn! Kinder dürfen auch nicht wählen. Einschränkungen werden immer gemacht. Im Fall EU oder Deutschland um Minderheiten bzw. kleinere Ebenen zu schützen. Sonst könnte man mit Staaten wie Malta nach Belieben umgehen.

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