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Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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pietschko 17.01.2017, 17:44
360.

Zitat von spontanistin
Erfolgreiche Unternehmen haben längst erkannt, dass der Bürokratie und dem Parkinson-Syndrom nur durch kleine, flexible, schlagkräftige Einheiten Einhalt geboten werden kann, die zudem schnell auf Veränderungen am Markt reagieren können. Singapur und Hongkong und kleine Staaten wie Dänemark und die skandinavischen Länder machen dies auf staatlicher Ebene erfolgreich. Das Bürokratie-Monster EU ist ein Dinosaurier und damit nicht mehr zeitgemäß. Überstaatliche Organisationen wie die UNO zeigen ebenfalls die Unfähigkeit zu kurzfristigen Lösungen. Solche Institutionen können allenfalls für gemeinsame langfristige Absprachen und Regeln wirksam werden. Das monarchistische Staatsverständnis, das einige Berufspolitiker entwickelt haben, läßt die Wahlbürger nur noch ratlos den Kopf schütteln.
na demnach ist deutschland ja extrem erfolglos. wenn ich es richtig sehe gehören dänemark und auch andere skandinavische länder zur eu. wohl was mit euro verwecheslt? gell?
hong-kong.......oh, ich höre nur klagen, wenn ich da bin....china fängt an hk überflüssig zu machen.
singapur.....zieht da nicht auch so langsam das ganze "besondere" geld ab.....

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markus.v 17.01.2017, 17:47
361. Da übersehen sie was.

Zitat von jj2005
Stimmt. Z.B. Derivate und ähnliche Köstlichkeiten. Oder aus EU-Steuergeldern finanzierte Airbusse - vermutlich von polnischen Klempnern zusammengebaut, wie hier schon vermerkt wurde ;-)
Grossbritannien ist wohl nach Deutschland der grösste Nettoeinzahler, Polen der grösste Empfänger:-)
Jetzt raten sie mal, wer den britischen Beitrag mitübernehmen darf?

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pietschko 17.01.2017, 17:51
362.

Zitat von romeo_mike
Dann möchten Sie auch, dass die Milliarden, die GB als NETTOzahler bisher geleistet hat und - gemäss Vertrag auch noch 2 Jahre leisten müsste - schon in 2-3 Monaten wegfallen ..... und am besten durch Deutschland "ersetzt" werden ;-)
deutschland muss in dem sinne nichts ersetzen.
ein eu-haushalt wird ausgestellt und dann umgesetzt.
wenn uk nicht mehr zahlt, verscheibt sich einfach entweder die grenze zwischen empfängern und zahlern oder der haushalt wird an sich zusammengestrichen. aber dass deutschland dann per se mehr bezahlt ist so erst einmal quatsch.
eventuell ist es soagr gut, dass es dann anlass zu dikussionen gibt. die eu hat sicher einige bereiche, wo investuitionen falsch ausgegeben werden. da kann man viel von der ddr lernen, das gießkannenprinzip klappt nicht, es müssen leuchttürme geschaffen werden, aber ich glaube, das haben schon viele in der eu verstanden.

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pietschko 17.01.2017, 17:53
363.

Zitat von Darwins Affe
Ich denke, die Zeit arbeitet eher für die britische Regierung. GB kann in den 2 Jahren ruhig zuwarten, wie sich die EU zerfleischt, der Euro den Bach runtergeht (Italien!), der Terrorismus sich in D und F ausweitet und Trump die ganze Welt aufmischt. Im Zweifelsfall kann das Parlament dann immer noch für einen Verbleibt in der EU stimmen.
aktuell geht aber komischer weise das pfund runter.

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markus.v 17.01.2017, 17:55
364. Stimmt,

Zitat von romeo_mike
z.B. weil D künftig schon rein rechnerisch einen bedeutenden Anteil des wegfallenden Nettobeitrags des NETTOZahlers GB übernehmen wird ;-)
anteilmässig den grössten Teil, viel Nettoeinzahler gibts ja da nicht.
Der Grossteil hängt ja am Tropf.

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pietschko 17.01.2017, 17:59
365.

Zitat von jjcamera
Keine Verzögerungstaktik. Nur ein schneller Brexit bringt Vorteile für GB, das weiß auch May. Aber es dauert ca. 2 Jahre wegen der EU-Bürokratie, die per EU-Vertrag 2 Jahre Austrittsverhandlungen vorsieht. Vom Bundestagsbeschluss über eine Maut Anfang 2015 bis zu deren voraussichtlich Einführung Anfang 2018 sind es drei Jahre. Das gilt im EU-Zeitsystem als "rasant".
sie schreiben hier einfach falsche sachen! die eu wollte, dass gb schnell den austritt erklärt. das hat gb aber nicht gewollt. gb spielt auf zeit. entweder lügen die bewusst oder haben ein maximales kurzzeitgedächtnis!

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romeo_mike 17.01.2017, 18:01
366.

Zitat von bart001
.... Das Problem ist das es für nahezu jedes britische Produkt eine EU Alternative gibt. Umgekehrt sind die britischen Alternativen zu EU Produkten eher begrenzt. ....
Weshalb um alles in der Welt sollen den Briten künftig nur EU-Produkte als "Alternative" zur Verfügung stehen?

Im Gegensatz zu den EU-Staaten die sich für Vertragsabschlüsse auch mit Nicht-EU-Staaten strengstens an EU-Regeln und Einwilligungen halten müssen, werden die Briten in diesem Bereich künftig völlig frei sein. Und mit dem künftigen Handelspartner selber bestimmen, was sie zu welchen Preisen und Bedingungen wo einkaufen wollen. Und diese Freiheit ist bares Geld wert!

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pietschko 17.01.2017, 18:04
367.

Zitat von forumgehts?
wird mit bilateralen Verträgen jedem EU-Land ein massgechneidetes Angebot machen, das es nicht ablehnen kann, und so ein Land nach dem anderen aus dem EU-Block herausbrechen. Am Ende wird es keine mühevolle Rosinenpickerei geben, die EU wird GB die Rosinen nachwerfen! Wo Trump Imperialismus gebraucht, benützt May ihren Verstand. Schade, dass May nicht die EU vertritt. OK, für deren Niedergang tuts auch Merkel!
ich behaupte mal, dass einzelstaaten sich nicht über die supranationale kompetenz hinwegsetzen können. bilateral ist in der eu so nicht mehr angesagt.
und was soll das dumme eu bashing?

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pietschko 17.01.2017, 18:06
368.

Zitat von Darwins Affe
Ein Blick in Wikepedia hätte gereicht, um deutschen Dünkel und Unwissenheit zu berichtigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_des_Vereinigten_Königreichs
was sagt ihnen denn der link? einfach verlinken ist schön, aber der link wiederlegt nichts.

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pietschko 17.01.2017, 18:08
369.

Zitat von santoku03
Stimmt so nicht. Klar muss der Antrag zuerst gestellt werden. Aber die Verträge über den Austritt werden erst danach verhandelt und könnten eine Ratifizierungsklausel enthalten.
nein, können sie nicht, denn das ist in den verträgen der eu, die auch gb akzeptiert hat nicht vorgesehen.

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