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Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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markus.v 17.01.2017, 17:55
370. Stimmt,

Zitat von romeo_mike
z.B. weil D künftig schon rein rechnerisch einen bedeutenden Anteil des wegfallenden Nettobeitrags des NETTOZahlers GB übernehmen wird ;-)
anteilmässig den grössten Teil, viel Nettoeinzahler gibts ja da nicht.
Der Grossteil hängt ja am Tropf.

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pietschko 17.01.2017, 17:59
371.

Zitat von jjcamera
Keine Verzögerungstaktik. Nur ein schneller Brexit bringt Vorteile für GB, das weiß auch May. Aber es dauert ca. 2 Jahre wegen der EU-Bürokratie, die per EU-Vertrag 2 Jahre Austrittsverhandlungen vorsieht. Vom Bundestagsbeschluss über eine Maut Anfang 2015 bis zu deren voraussichtlich Einführung Anfang 2018 sind es drei Jahre. Das gilt im EU-Zeitsystem als "rasant".
sie schreiben hier einfach falsche sachen! die eu wollte, dass gb schnell den austritt erklärt. das hat gb aber nicht gewollt. gb spielt auf zeit. entweder lügen die bewusst oder haben ein maximales kurzzeitgedächtnis!

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romeo_mike 17.01.2017, 18:01
372.

Zitat von bart001
.... Das Problem ist das es für nahezu jedes britische Produkt eine EU Alternative gibt. Umgekehrt sind die britischen Alternativen zu EU Produkten eher begrenzt. ....
Weshalb um alles in der Welt sollen den Briten künftig nur EU-Produkte als "Alternative" zur Verfügung stehen?

Im Gegensatz zu den EU-Staaten die sich für Vertragsabschlüsse auch mit Nicht-EU-Staaten strengstens an EU-Regeln und Einwilligungen halten müssen, werden die Briten in diesem Bereich künftig völlig frei sein. Und mit dem künftigen Handelspartner selber bestimmen, was sie zu welchen Preisen und Bedingungen wo einkaufen wollen. Und diese Freiheit ist bares Geld wert!

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pietschko 17.01.2017, 18:04
373.

Zitat von forumgehts?
wird mit bilateralen Verträgen jedem EU-Land ein massgechneidetes Angebot machen, das es nicht ablehnen kann, und so ein Land nach dem anderen aus dem EU-Block herausbrechen. Am Ende wird es keine mühevolle Rosinenpickerei geben, die EU wird GB die Rosinen nachwerfen! Wo Trump Imperialismus gebraucht, benützt May ihren Verstand. Schade, dass May nicht die EU vertritt. OK, für deren Niedergang tuts auch Merkel!
ich behaupte mal, dass einzelstaaten sich nicht über die supranationale kompetenz hinwegsetzen können. bilateral ist in der eu so nicht mehr angesagt.
und was soll das dumme eu bashing?

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pietschko 17.01.2017, 18:06
374.

Zitat von Darwins Affe
Ein Blick in Wikepedia hätte gereicht, um deutschen Dünkel und Unwissenheit zu berichtigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_des_Vereinigten_Königreichs
was sagt ihnen denn der link? einfach verlinken ist schön, aber der link wiederlegt nichts.

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pietschko 17.01.2017, 18:08
375.

Zitat von santoku03
Stimmt so nicht. Klar muss der Antrag zuerst gestellt werden. Aber die Verträge über den Austritt werden erst danach verhandelt und könnten eine Ratifizierungsklausel enthalten.
nein, können sie nicht, denn das ist in den verträgen der eu, die auch gb akzeptiert hat nicht vorgesehen.

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taunusfohlen 17.01.2017, 18:10
376.

Zitat von myengland
Es gibt fuer uns Briten so viele Gruende das Verhaeltnis mit der EU zu beenden. Sehr viel hat natuerlich mit der unkontrollierten Freizuegigkeit innerhalb der EU zu tun, aber es kommen immer mehr sehr schwer zu vermittelnde Nachrichten aus dem EU Raum dazu. Manche Nachrichten erreichen uns, bevor sie in DE bekannt sind. Das macht uns skeptisch und kritisch gegenueber EU. Wussten Sie z.B. dass die in Frankreich an der Macht befindliche sozialistische Partei vorhat jedem Franzosen 750 Euro im Monat zu zahlen? Ein Versuch derart beginnt gerade in Finland. Gesamtkosten etwa 700Mrd jaehrlich. Frankreich kan das nur mit der Hilfe DE’s aufbringen.
Meinen Sie dass es nach einem Brexit Ende März und bis zum Ende der Verhandlungen in etwa 2 Jahren noch Ihr Großbritannien so wie es derzeit besteht noch gibt? Fragen Sie mal die Schotten und Nordiren nach deren Meinung. Und ein Rumpf GB ist bestimmt nicht mehr so überlebensfähig wie manche Befürworter das glauben.

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pietschko 17.01.2017, 18:11
377.

Zitat von bstendig
NACHDEM der Antrag gestellt ist und NACHDEM Verhandlungsergebnisse vorliegen werden diese zur Ratifizierung beiden Parlamentskammern vorgelegt - zur Ratifizierung. Lehnen die Kammern ab muss eben nachverhandelt werden. Und es wird ja nicht 2 Jahre lang nix abgestimmt, das geht so Stück für Stück. Ist das jetzt so schwer zu verstehen?
was soll nachverhandelt werden? dann stimmt das parlament also zu, wenn gb alles haben will, was es gerne hätte.
so funktioniert es aber nicht. wenn der austritt erklärt ist, dann ist schicht. dann kann das parlament beschließen, was es will. gb ist dann raus und zwar zu den konditionen, die für alle gelten.
ist das schon schwer zu verstehen? das haben die eu politiker auch schon vorher gesagt, nur dass die briten es scheinbar immer noch nicht verstehen oder ernst nehmen.

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pietschko 17.01.2017, 18:13
378.

Zitat von Schindelaar
Tja. Da hatte man sich in Berlin schon die Hände gerieben, in Vorfreude auf die Demütigung eines um den Binnenmarktverbleib bettelnden GB - und dann das! Die wollen gar nicht im Binnenmarkt verbleiben und werden auch um gar nix betteln, sondern einfach gehen! So einfach kann man also der EU Merkelscher Prägung den Zahn ziehen? Hut ab, GB!
wir werden sehen, wie sehr die briten in den verhandlungen wirklich bereit sind auf alles zu verzichten. ich bezweifel das.

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pietschko 17.01.2017, 18:15
379.

Zitat von micplues
Frau Merkel denkt doch nicht wirklich dass Sie mit der lustigen obsoleten EU ein Gegengewicht gegen die USA und den Commonwealth darstellen kann... und wenn wir keine Autos mehr exportieren...Game Over...
die meisten autos, die vw, mb oder bmw in den usa oder china verkauft werden bereits da produziert. die eu ist aktuell noch immer der größte wirtschhaftsraum. common wealth? bitte wer?

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