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Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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pietschko 17.01.2017, 18:50
380.

Zitat von wolly21
machen Sie das: Den Finanzplatz London austrocknen? Wie kicken Sie ihn problemlos aus der Weltliga? Schon mal was vom Internet gehört?
auch im internet dürfen sie einem eu-staatsbürger keine finanzprodukte anbieten, wenn sie dazu keine zulassung haben!

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pietschko 17.01.2017, 19:00
381.

Zitat von markus.v
ja auch mal angedacht, ein Europa der Vaterländer ohne ein Bürokratiemonster wie das in Brüssel. Heute ist das ganze verkommen zu einer Transfer-und Schuldenunion. Niemand kann mir erzählen, sowas hat die Mehrheit der deutschen Bürger gewollt.
hier, ich will!
im gegensatz zu ihren behauptungen hat die eu sogar als rein wirtschaftliches gebilde angefangen. die politische integration ist viel zu lange vernachlässigt worden!
vaterländer? meine mutter zählt nicht?

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Justitia 17.01.2017, 19:39
382.

Zitat von Darwins Affe
Ein Blick in Wikepedia hätte gereicht, um deutschen Dünkel und Unwissenheit zu berichtigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_des_Vereinigten_Königreichs
Danke für den Link! Denn dieser bestätigt den Foristen, zumindest im Groben. Der von Ihnen geforderte eine Blick lässt im Link lesen:

"Die Industrie spielt heute in der britischen Wirtschaft, auch im europäischen Vergleich, nur noch eine relativ geringe Rolle....."

Die Land-, Finanz- und Energiewirtschaft wird hingegen intensiv betrieben, die Industrieproduktion ist in GB hingegen massiv und bewusst vernachlässigt worden.

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winwin_link 17.01.2017, 19:47
383. Hier mal der richtige Punkt.

Zitat von Thoregon
Entweder sind Sie völlig uninformiert, das ließe sich möglicherweise beheben, oder Sie verbreiten böswillig falsche Informationen. Ich glaube, ich weiß, welcher Punkt zutreffend ist...
den Briten wurden 2014 die 2,1 Mrd. Nachzahlung an die EU erlassen, indem man einfach den Beitragsmodus für alle änderte. Danach erhielt Großbritannien wegen der Neuberechnung des Briten-Rabatts sogar voraussichtlich rund 1 Milliarde Euro an Beiträgen zurück. Die restlichen 25 Mrd. Schulden werden gestundet, gestundet, gest... usw. So geht Bürokkratie.

Bitte nicht persönlich werden!

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Patrik74 17.01.2017, 20:06
384. Es wird keinen Brexit geben

Nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen. "Die Märkte" wollen es nicht, und das ist das einzige, was zählt.

In Davos entscheiden die "Systemrelevanten" wie mit der guten Damen umzugehen sein wird, und binnen der nächsten zwei Jahre wird das Thema zu Tode verhandelt und ad acta gelegt.

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winwin_link 17.01.2017, 20:22
385. Nach Mays Brexit-Rede - Britisches Pfund auf Höhenflug

Neuster Artikel in Spon! Sagt alles!

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schlaueralsschlau 17.01.2017, 20:41
386.

Zitat von myengland
Es gibt fuer uns Briten so viele Gruende das Verhaeltnis mit der EU zu beenden. Sehr viel hat natuerlich mit der unkontrollierten Freizuegigkeit innerhalb der EU zu tun, aber es kommen immer mehr sehr schwer zu vermittelnde Nachrichten aus dem EU Raum dazu. Manche Nachrichten erreichen uns, bevor sie in DE bekannt sind. Das macht uns skeptisch und kritisch gegenueber EU. Wussten Sie z.B. dass die in Frankreich an der Macht befindliche sozialistische Partei vorhat jedem Franzosen 750 Euro im Monat zu zahlen? Ein Versuch derart beginnt gerade in Finland. Gesamtkosten etwa 700Mrd jaehrlich. Frankreich kan das nur mit der Hilfe DE’s aufbringen.
Wo hast Du das denn gehört? Ich meine nicht nur den Stuss mit Frankreich, sondern alles! Quellen wären mal nciht schlecht;)

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theodtiger 17.01.2017, 20:42
387. Ganz so einfach geht das nicht

Zitat von noch_ein_forenposter
Vielen Dank für Ihren Beitrag! Das ist natürlich sehr interessant und evtl. (m.Mn. nach leider) eine Möglichkeit für die UK-Regierung, den Austritt zu verhindern, wenn er nicht so verläuft wie gewollt. D.h. es kann wieder Rosinenpicken versucht werden und wenn das nicht klappt, bleibt man halt drin. Hoffentlich geht das so nicht!
Bei nicht im EU Vertrag vorgesehenen Fragen (eventuell der Rücknahme eines Austrittsantrags) kann es eine Entscheidung nur mit Zustimmung aller Mitgliedstaaten geben (jedes Land hat also ein Vetorecht). Das ist so wie bei den Verhandlungen über eine Vertragsänderung. Damit ist Rosinenpickerei ausgeschlossen. Wenn es dann tatsächlch einen Deal - z.B. alles bleibt beim Stand von 2016 - geben sollte, und falls alle Länder zustimmen, mag das vielleicht angehen: allerdings ist dies ein sehr großes: Falls. Es könnte ja auch zur Bedingung gemacht werden, dass der Britenrabatt entfällt und sich insbesondere nichts an der Personenfreizügigkeit ändert. Nachdem Artikel 50 ausgelöst ist, ist die UK Verhandlungsposition nicht besonders gut.

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pietschko 17.01.2017, 20:44
388.

Zitat von winwin_link
Neuster Artikel in Spon! Sagt alles!
den grund haben sie auch gelesen? oder wieder nur die überschrift?

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ivar.malmstrom 17.01.2017, 20:45
389.

Zitat von schlaueralsschlau
Das Bürokratiemonster existiert doch überhaupt nicht. Deutschland profiert von dieser "Transfer-und Schuldenunion" erheblich.
Die EU-Befürworter sind oft leider so uninformiert. Haben Sie sich die EU-Verordnungen schon einmal näher angesehen? Oder gar den CETA-Vertrag? Fast 1500 Seiten voller Ausnahmen und Ausnahmen von den Ausnahmen, die angeblich den Handel erleichtern?

Es ist wahr, daß Deutschland (oder besser: "die Wirtschaft") von der Union profitiert, aber auf Kosten Anderer.

Die Erfolge bei der Erhöhung der Kindersterblichkeit in Griechenland durch dessen"Rettung" sind jedenfalls nichts, was die EU bei mir beliebter gemacht hätte.

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