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Brexit-Verhandlungen: May will Parlament über EU-Deal abstimmen lassen
REUTERS

Theresa May hält ihre Rede zum Brexit, Auszüge kursierten schon vorab und erhärteten die Vermutung: Die Premierministerin will einen harten Ausstieg aus der EU - und nichts, "das uns halb drinnen, halb draußen lässt".

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Atheist_Crusader 17.01.2017, 13:40
50.

Zitat von sozialismusfürreiche
Warum bitte braucht es 2 Jahre für einen harten Brexit, den Frau May und die Briten möchten? Für mich ist klar das ist in 2-3 Monaten zu erreichen. Je schneller desto besser für alle Beteiligten. Ich hoffe die EU lässt sich nicht auf diese Verzögerungstaktik ein.
Das ist keine Verzögerungstaktik, das schreibt die EU-Verfassung so vor. Und aller Voraussicht nach wird es auch nicht reichen.
Aber auch daran hat man gedacht: Was nach 24 Monaten nicht erledigt ist, wird einfach gekappt.

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auweia 17.01.2017, 13:40
51. Ja, aber:

Zitat von Zuppi64
Sie verhandeln einen völlig unakzeptablen Brexit und stellen den dem Parlament dann zur Abstimmung. Das scheitert krachend und der Brexit ist vom Tisch. Alle Verantwortlichen ziehen dabei den Kopf aus der Schlange.
Die Ergebnisse der Verhandlungen können erst nach den Verhandlungen präsentiert werden. Verhandlungen können erst erfolgen wenn der Antrag auf Ausstieg bei der EU abgegeben wurde.
Dahinter können die Briten nicht mehr von allein zurück - die EU müßte sich denn entschließen, diesen Antrag nachträglich als gegenstandslos zu betrachten. Schwer vorstellbar. Oder mit neuen Zumutungen an die Briten verbunden...

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Becks0815 17.01.2017, 13:40
52. Abwarten

Es ist viel zu früh, um im Namen einer Partei (EU oder GB) in Jubelrufe auszubrechen. Für GB wird es hart, aber es ist nicht so, als hätten sie freiwillig das Paradis verlassen. Mit etwas Pech für die EU sind sie gerade noch so vom sinkenden Schiff abgesprungen. Wenn man da auf das ungelöste Europroblem schaut, mit dem zu starken Euro für Italien, Frankreich und Griechenland, oder den Nachteilen der ungehinderten Binnenwanderung von Arbeitskräften in der EU, oder dem Problem der Einwanderung in das Sozialsystem bessergestellter Staaten, dann ist der Ausblick für die nächsten Jahre nicht rosig und der Euro ist eventuell in ein paar Jahren bereits Geschichte. Wie die EZB bei einer anziehenden Inflation mit dem Geldberg umgehen will, ist auch noch unklr.

Also warten wir jetzt einmal die nächsten Jahre ab und entscheiden dann, wer besser entschieden hat.

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combalu 17.01.2017, 13:41
53. Trump&Brexit

Trump schützt seine wirtschaftlichen Interessen und bestimmt nicht die von UK. Eine Wirtschaft ohne Verbindung zu Märkten ist tot. Wer sollte die Deutschen Anbieter im UK-Markt ablösen? USA? China? UK Unternehmer haben Ihre Erfahrung mit Anbietern aus China und USA. Wahrlich keine Guten.

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cour-age 17.01.2017, 13:42
54. immer interessant

Zitat von winwin_link
Das ist etwas anderes. Kein Wischi-Waschi, kein halb drin - halb draußen, sondern klare Verhältnisse. Das ist gut. Da weiß jeder, woran er ist. Und ein wesentlicher Grund für den Brexit war die Flüchtlingspolitik von Merkel. Merkels Desaster. GB wird wohl Fluchtburg für Steuerflüchtlinge, Briefkastenadresse der .....
EU-Wasserkopf = USA-Washington Bundesbehörden = Kreml jeder hat das: interessant nur, dass viele hier den EU-Wasserkopf weghaben wollen, nicht aber den Washington- oder Kreml-Wasserkopf....

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Darwins Affe 17.01.2017, 13:43
56. Zustimmung

Zitat von franke2010
harter schnitt,aber auch von der EU, keine sonderregelung für die Britten. Raus ist Drausen. Hier muss die EU sehr konsequent sein und auch schnell. Diese Inselbewohner ......
Sicherlich. Das Geld ist doch für Deutschland und seine Industrie in Griechenland am besten angelegt.

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böser-sachse 17.01.2017, 13:43
57. Die bleiben !

Das Parlament würd nicht zustimmen. May würd sagen , das Parlament hat nicht zugestimmt, da kann ich nichts machen. Die Parlamentarier werden sagen, das würde die Wirtschaft ruinieren,wir brauchen den EU-Binnenmarkt. Wir können den Brexit nicht zulassen. Wir haben der Bevölkerung gegenüber eine Verantwortung. Das ist doch jetzt schon abzusehen. Das ist jetzt alles nur noch Show. Das die Bevölkerung von GB denkt, die haben es wirklich probiert.

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ebenfalls.hofnarr 17.01.2017, 13:43
58. Nein

Zitat von kritischerdenker2
Das ist es was "Raus aus der EU" bedeutet, daher nur konsequent und verdient Respekt. Jetzt ist nur noch die Frage ob das Parlament im Exit-Prozess noch was zu sagen hat. Ich finde es jedoch .....
das ist historisch nicht ganz richtig. Thatcher hat schon mit der EG gehadert und das war in den 80er-Jahren, also weit vor der Umwandlung zur EU und allen späteren Erweiterungsrunden, inklusive des Beitritts Spaniens, Portugals und Österreichs. Deshalb nimmt GB auch nicht an allen Aspekten der EU teil wie z.B. Schengen und dem Euro.
Und nur weil alle PM's vor Cameron entweder schlau genug waren und/oder zu wenig Eier in der Hose hatten und/oder komplett zu dämlich waren den Austritt zu thematisieren ist nichts gemacht worden.

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spontanistin 17.01.2017, 13:44
59. Richtig so!

Erfolgreiche Unternehmen haben längst erkannt, dass der Bürokratie und dem Parkinson-Syndrom nur durch kleine, flexible, schlagkräftige Einheiten Einhalt geboten werden kann, die zudem schnell auf Veränderungen am Markt reagieren können. Singapur und Hongkong und kleine Staaten wie Dänemark und die skandinavischen Länder machen dies auf staatlicher Ebene erfolgreich. Das Bürokratie-Monster EU ist ein Dinosaurier und damit nicht mehr zeitgemäß. Überstaatliche Organisationen wie die UNO zeigen ebenfalls die Unfähigkeit zu kurzfristigen Lösungen. Solche Institutionen können allenfalls für gemeinsame langfristige Absprachen und Regeln wirksam werden. Das monarchistische Staatsverständnis, das einige Berufspolitiker entwickelt haben, läßt die Wahlbürger nur noch ratlos den Kopf schütteln.

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