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Brexit-Verhandlungen mit der EU: Was will Johnson?
REUTERS

Boris Johnson steht kurz davor, britischer Premierminister zu werden - und verbreitet Unsicherheit in Sachen Brexit. Seine provokanten Sprüche glaubt ihm in Brüssel niemand. Aber was will Johnson wirklich?

Seite 17 von 22
Fuscipes 20.07.2019, 17:32
160.

"Doch jeder der diese Wahrheit unterdrückt" gut darauf hinzuweisen, denn diese Gefahr ist akut, und von einer gemeinsamen europäischen Strategie dagegegen anzugehen ist wenig zu hören.
Wer da poltert sollte bekannt sein, es ist nicht Putin.

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carlitom 20.07.2019, 17:32
161.

Zitat von fkfkalle3
Die Queen ist auch ein Nachkomme aus der schottischen Linie, von daher hat sie keinerlei Probleme in Schottland.
Äh, nö. Das ist sie nicht. Sie ist eine Nachfahrin Queen Victorias und damit aus dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha stammend.

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dw_63 20.07.2019, 17:36
162. No Deal

Zitat von kumi-ori
Ich hoffe, dass Boris Johnson endlich gewählt wird und Großbritannien endlich aus der EU austritt, weil ich das ewige Gemecker und Gejammer Leid bin. Ob Großbritannien danach eine glänzende Zukunft haben oder zum failed State abdriften wird, ist mir erst mal Powidl. Ich wünsche den Engländern nichts Schlechtes, aber entscheidend ist, wie es in der EU weitergeht. Ich denke, wir sind auf einen Brexit ohne Deal mittlerweile vorbereitet. Einen "Deal" mit dem Vereinigten Königreich zum Austritt wünsche ich mittlerweile nicht mehr, weil wir dann ständig irgendwas neu- und nachverhandeln sollen werden. Ich habe mittlerweile kein Vertrauen mehr in das Vereinigte Königreich, dass es eine reibungslose Zusammenarbeit geben werde.
"Einen "Deal" mit dem Vereinigten Königreich zum Austritt wünsche ich mittlerweile nicht mehr, weil wir dann ständig irgendwas neu- und nachverhandeln sollen werden. "

Das wird nicht zu verhindern sein, auch bei einem No deal werden danach die Verhandlungen laufen, oder will die EU oder das VK einen Handel untereinander betreiben, der auf dem Niveau der Standard Zoll- Reise- und Grenzbestimmungen beider Seiten basiert?

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k70-ingo 20.07.2019, 17:41
163.

Zitat von Piantao
USA ist nur ein Handelspartner die auch zukünftig ihre Chlorhühnchen selber verzehren dürfen. War es Absicht von Ihnen das Sie nicht Kanada, gesamt Südamerika, China, Japan, Russland, S/E Asia etcpp als Handelspartner für GB erwähnten ?
Die angeblichen Handelspartner haben bereits klargemacht, daß sie kein Interesse an bilateralen Verträgen mit Brexit-UK haben, sondern die bereits vorhandenen Verträge mit der EU bevorzugen.
Die USA und Japan haben angekündigt, daß eventuelle Verträge mit GB den eigenen Vorstellungen entsprechen müssen, um attraktiv zu sein. Man ist sich der Stärke der eigenen Position sehr wohl bewußt.

Mal die direkte Frage: wenn das Brexit-GB denn so ein attraktiver Handelspartner sein soll, wo sind denn dann die ganzen bilateralen Handelsverträge oder wenigstens die Verhandlungen darüber?
Die Verträge mit big playern wie Liechtenstein, den Seychellen und den Färöern wollen Sie ja wohl nicht ernstlich anführen.

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carlitom 20.07.2019, 17:41
164.

Zitat von doktordoktormueller
Weil sie wirtschaftlich im Mittel weit schwächer da steht als England äh... Großbritannien. Am Ende werden die Briten die großen Gewinner sein.
Ich habe laut und schenkelklopfend gelacht, weil Sie so witzig sind. Dann kam mir ein schrecklicher Gedanke: könnte dieser Quatsch etwa ernst gemeint sein?

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qewr 20.07.2019, 17:44
165.

Zitat von klatschreporter
"You can have your cake and eat it." Halt so, wie es alle Brexiteers ihren Fans gerne vorgaukeln.
Der Spruch heißt "You can't have your cake and eat it !

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qewr 20.07.2019, 17:47
166.

Zitat von ginamambo
Aus Great Britain wird nach dem Austritt mit Sicherheit ein Little Britain werden, denn Irland, Schottland u. evtl. auch Wales werden sich dann ihrerseits vom UK trennen.
Irland ist seit 1919 unabhängig

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Alter Falter 20.07.2019, 17:54
167. Was will Johnson wirklich?

Wenn er das nur selbst wüsste.......

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birdie 20.07.2019, 17:56
168. Absolute Inkompetenz ist das Markenzeichen der Brexiteers.

Sie schwören auf Populismus und weigern sich beharrlich, über die Realitäten auch nur im Ansatz nachzudenken. Und deshalb folgen die Lemminge beharrlich wie konsequent dem Leitsatz "LET MY PEOPLE GO" aus dem Lied "Joshua fit the battle of Jericho"., das das Golden Gate Quartett so wundervoll intoniert hat.

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k70-ingo 20.07.2019, 17:58
169.

Zitat von Nubari
Kanada hat vor Wochen erklärt, dass man vor der Aufnahme von Gesprächen Großbritanniens Handelsbeziehungen mit der EU geklärt sehen möchte. Japan hat höflich Gleiches erklärt und China hält sich zurück, bis die eigene Position ideal ist. Indien hat sich sehr zurückhaltend geäußert, da sind noch Ressentiments kolonialen Ursprungs herauszulesen. Russlands Position kenne ich nicht. Bis jetzt hat GB Absichtserklärungen und Abkommen nur mit wenigen und kleinen Märkten erreicht.
Das stimmt so nicht ganz.
Kanada hat bereits wenige Stunden nach dem Brexit-Referendum klargemacht, daß man mit CETA ganz zufrieden ist und kein Interesse an Extrasausages mit Brexit-GB habe.
Indien und Pakistan haben die Verhandlungen ad acta gelegt, als PM May deutlich gemacht hat, daß die geforderte Arbeitnehmerfreizügigkeit auf keinen Fall gewährt werden wird. Die Neuseeländer halten sich zurück, weil sie keine Zusage für Nutzviehfreizügigkeit zugesagt bekommen haben.
Japan und die USA wissen, daß sie am längeren Hebel sitzen und werden nur Abkommen abschließen, wenn diese die eigenen Fordeungen beinhalten.
Rußlands Position ist mir auch unbekannt, aber die ist aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche Rußlands eh nicht weiter von Belang.

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