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Brexit-Verhandlungen mit der EU: Was will Johnson?
REUTERS

Boris Johnson steht kurz davor, britischer Premierminister zu werden - und verbreitet Unsicherheit in Sachen Brexit. Seine provokanten Sprüche glaubt ihm in Brüssel niemand. Aber was will Johnson wirklich?

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jacobwhitephoto 20.07.2019, 12:34
40. Zeit den Briten endlich bye bye zu sagen...

... denn “drin” waren sie nie so richtig.

1. Euro: durch die Britische Ausnahme fanden dann auch andere einen Grund nicht mitzumachen UND aber genauso viel zu sagen in Dingen EU Politik. Das war ja im Grundegenommen schon Kern von “have the cake and eat it too”.

Und im Übrigen lässt sich die Euro-Krise ja auch Anhand dessen festmachen. Dadurch wurde der Euro schon im Fundament geschwächt. Mit den Briten aus der EU kann Europa auch endlich paar Bedingungen an Länder setzen die nicht mitmachen. Oder Ihnen zumindest weniger Einfluss zu gewähren. Ist ja auch logisch.

2. Finanzgeschäfte. So wie die Briten letztlich Steuerparadiese ermöglichen, ist es schon verwunderlich dass sie einfach so “passporting rights” bekommen haben. Dieses Schlupfloch für Milliardäre wird jetzt schön gestopft. Sowieso steuern auf Finanzgeschäfte und Regulation etc. Haben wir mit no-deal auch gleich gelöst

3. Briten Rabatt... das Unding sowieso. Haben etliche Vorteile als Europäisches Land indem Englisch geredet wird - können sich schön für alle Internationalen HQ’s positionieren und ihnen für eigenen Haushalt steuern abknüpfen für die Geschäfte die sie in der EU machen... aber wollen weniger einzahlen. Das ham wir gerne.

Nein nein ist gut so. No deal, raus und dann können sie ja wieder eintreten, den Pfund aufgeben und richtig einzahlen und auch schön den Finanzmarkt regulieren.

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didiastranger 20.07.2019, 12:34
41. Es sind nicht die Briten

die die EU verlassen wollen. Die Iren, Schotten und mittlerweile auch die Waliser wollen in der EU bleiben. Es sind die ENGLÄNDER die von "give me my Empire back" träumen. Die haben noch nicht kapiert das das Empire für immer kaputt ist. Sie müssen jetzt dafür sorgen das ihnen ihre dunkle Geschichte nicht ständig im Weg steht. Wie z.Bsp. mit Indien das Massaker von Amritzar vor 100 Jahren.

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jujo 20.07.2019, 12:34
42. ....

Zitat von ruediger
Was den Briten am derzeitigen Austrittsvertrag nicht gefällt ist bekannt (darüber ist Theresa May letztlich gestürzt). Wenn die EU sich nicht bewegen will wird es diesen Vertrag nicht geben. Also bereitet sich Großbritannien folgerichtig auf einen Austritt ohne Vertrag vor
In welche Richtung soll sich die EU denn bewegen?
Den Briten die Rosinen geben ohne das sie für diese bezahlen?
Das wird nicht funktionieren und das ist gut so!

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dw_63 20.07.2019, 12:35
43. Spiegel +

Im guten Spiegel + Artikel " May-Nachfolge Wie Boris Johnson die Briten gegen Europa aufstachelt" wird der Charakter von Johnson schön erklärt.
Inhalt wurscht, solange er der König ist, sprich alles was er heute sagt, ist morgen Schnee von gestern.
Der einzige Hinkefuß ist das Parlament, an dem er nicht vorbeikommt, wie auch May an dem Parlament nicht vorbeigekommen ist.

Also was wird er machen, bei der EU noch mal anklopfen, erfolglos verhandeln, um dann danach die EU zu beschimpfen, die Wähler im Land aufzuwiegen und sonst nix tun. Den 31 Oktober abwarten und dann sehen was kommt.
Er wird den Spiess umdrehen, war es bisher noch die Regierung die handeln musste, wird er das Parlament durch nichtstun zwingen, zu agieren.
Entweder das Parlament stimmt dem No Deal zu, oder der No Deal wird von der EU vollzogen, beides Optionen, die Johnson in die Karten spielen

Hauptsache er bleib Premierminister.

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weltscherz 20.07.2019, 12:35
44. zentralisierung

"Aber was will Johnson wirklich?"

als narzisst ist ihm zuvorderst daran gelegen im mittelpunkt zu stehen. u das schafft er ja schon ganz gut. die frage nach seinem willen schiesst da allzu deutlich über das ziel hinaus, ist geradezu überflüssig. zudem er vermutlich selber keine stellung dazu nehmen könnte, da er zu sehr von seinem geltungsbedürfnis/-drang eingenommen/-nebelt ist.

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Steve.Joe 20.07.2019, 12:35
45. Arbeitskultur vs. Medialer Zirkus

Politiker ist sicherlich keine einfache Aufgabe ... Visibilität beim Wähler, Termine sind zur Meinungsbildung notwendig (Wähler, Partei, Institutionen, Wirtschaft, Verbänden, Gewerkschaften, Bildung, Wissenschaft ...) und Kommunikation auf allen Ebenen. Aber es gehört auch dazu die Arbeitsergebnisse im Blick zu halten, und das sind Verträge, Gesetzesvorlagen und die Arbeit der Ministerien und Institutionen, da dies am Ende das Ergebnis der Politik darstellen bzw. sicherzustellen haben. Und hier scheint es generell ein Problem zu geben.
Wenn ich mir anschaue wie oft AKK, UvdL und andere Politiker in Talkshows zu sehen sind, frage ich mich wann die Arbeit gemacht wird, die zu Ergebnisse führen soll. Eines der Ergebnisse konnte man ja mit der PKW Maut des Verkehrsministeriums gerade beobachten. Eine etwas professionellere Arbeit erwarte ich von der Politik.
Soviel wie über Merkel geschimpft wird; ich habe den Eindruck, dass bei ihr der richtige Fokus besteht, und es gibt vermutlich auch die richtigen Mitarbeiter im Hintergrund. Man kann über die Politik unterschiedlicher Meinung sein; aber Angela Merkel ist zumindest eine Politikerin (trotz möglicher Fehlentscheidungen), bei der ich den Eindruck habe, dass die Politik noch sachorientiert ist und kein medialer Zirkus.

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eiko.koch 20.07.2019, 12:36
46.

Zitat von reinhard.fondermann
Klassisches Beispiel für die Teufelsaustreibung mittels Beelzebub.
Nachdem er sich so halbwegs die Haare hat schneiden lassen ,
wird er auch noch "Federn" lassen müssen

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draco2007 20.07.2019, 12:38
47.

Zitat von alice-b
Sie vergessen dabei das auch das britische Parlament einem harten Brexit zustimmen muss.
Und sie vergessen, dass der No-Deal-Brexit der Default Fall ist, der garantiert eintritt, wenn es keine andere Lösung gibt.

Und das Parlament hat bisher zu ALLEN Möglichkeiten "Ney" gesagt. Auch zum No-Deal, aber das steht gar nicht in der Macht des Parlaments...sie können ihn ablehnen, aber ohne Abkommen ist es eben ein No-Deal.

BJ muss sich einfach nur zurücklehnen und nichts tun, dann kommt der No-Deal.

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Stephan H. 20.07.2019, 12:38
48. Niemand

Zitat von Ottokar
sei zu wünschen das der Austritt ein durchschlagender Erfolg wird und die Vormundschaft aus Brüssel ein Ende hat. Mal sehen was den EU Funktionären noch alles einfällt um andere Länder von einem Austritt abzuhalten.
Niemand hält irgendjemanden ab zu gehen. Geht ganz einfach: Mitgliedschaft kündigen und einfach gehen. Aber dann auch wirklich gehen und nicht glauben alle Vereinsvorteile würden noch zur Verfügung stehen während man selbst nix mehr zum Vereinswohl beiträgt oder sich an die Statuten hält. Es wird halt dann einsam und hart zuerst einmal ganz alleine dazustehen. Und es geht halt in der Regionalliga wieder neu los. Ob’s alleine wieder zu einem Aufstieg in die Bundesliga oder gar zur Champions League reicht wird sich zeigen. Aber die Jahre in der Regionalliga werden schmerzhaft und wenig prosperierend......

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draco2007 20.07.2019, 12:40
49.

Zitat von eichenbohle
Der erste Schritt ist ja nur etwas Fleißarbeit. GB muss erst mal mit allen 27 EU-Ländern bilaterale Vertrage schließen, die vorher praktisch von der EU als gesamte Vertragwerke abgesichert waren.
Äh nein. KEIN EU Land kann alleine bilaterale Verträge mit irgendwem eingehen.
Für Handel ist die EU zuständig. Das ist doch ein Grund wieso die Briten raus wollen.

Sie meinen, dass sie mit ihren 55 Millionen Einwohnern bessere Handelsabkommen schließen können, als mit den 500 Millionen der EU.

WENN GB Handelsabkommen mit EU-Staaten will, dann muss sie dieses Abkommen mit der EU treffen...

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