Forum: Politik
Brexit-Verhandlungen in Paris und Berlin: Schwache May auf Betteltour
Dan Kitwood/ Getty Images

Theresa May kämpft in Europa um eine Fristverlängerung für den Brexit. Dabei hofft sie auf Hilfe aus Berlin und Paris. Doch der Konflikt im eigenen Land schwächt die Premierministerin.

Seite 1 von 5
Allezy 09.04.2019, 12:01
1. Verlaengerung

1. Nur bei Teilahme an EU Wahl, plus x Bedingungen
2. Ueber den 30.6. hinaus nur bei entweder der Ruecknahme von A50=weiter EU Mitglied fuer 5 volle Jahre, oder: Abhaltung 2.Referendum ASAP per Beschluss VOR 30.6..
Alles andere macht naemlich eine Farce aus dem EU Parlament und all seinen Entscheidungen, INSBESONDERE falls den britischen MEPs Handschellen angelegt werden, und somit ein 2 Klassen System von MEPs ins mehr oder weniger kurze Leben gerufen wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
discprojekt2 09.04.2019, 12:16
2. Also,

Ich hätte schon gern recherchierte Hintergrundinformationen, warum D für eine Verlängerung, F dagegen wäre. Das hat doch handfeste Gründe. Und offenbar müssen die restlichen 25 Mitgliedsstaaten sich fügen. Das werden die Menschen in diesen Ländern nicht gut finden, diese zu überzeugten Europäern machen. Ob Macron, Merkel oder Juncker das verstehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KR-Spiegel 09.04.2019, 12:31
3. Europawahl in GB geht auch nicht

Am Besten wir verschieben die Europawahl um 1-2 Jahre, denn aktuell ist die Lage chaotisch.
Oder doch am 12.4. harter Austritt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
passipaul 09.04.2019, 12:50
4. Zwei Möglichkeiten

1. Austritt am 12.04 ohne Deal
2. Zurücknehmen der Austrittserklärung
Das in Großbritannien im Parlament für irgendetwas eine Mehrheit findet kann ich mir nicht Vorstellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carlitom 09.04.2019, 12:57
5.

Zitat von passipaul
1. Austritt am 12.04 ohne Deal 2. Zurücknehmen der Austrittserklärung Das in Großbritannien im Parlament für irgendetwas eine Mehrheit findet kann ich mir nicht Vorstellen.
Vor allem angesichts dessen, dass May erst morgen mit der EU spricht, also am 10.4. Da müsste sich das britische Parlament aber wirklich ranhalten, damit auch einer dieser beiden Alternativen mit Mehrheit verabschiedet werden könnte.
Aber für Alternative 1 braucht es ja gar keine Abstimmung mehr. Das regelt die EU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Whow 09.04.2019, 12:59
6. Dinner for One läuft auch jedes Jahr

Dass Karneval beendet ist hat GB wohl noch nicht erfasst. Nach einer
entsprechenden Bauchlandung kann GB ja einen neuen EU - Aufnahmeantrag stellen.
Wenn die Engländer mal erwachsen werden können sie eventuell verstehen dass eine Union gemeischaftliches Handeln erfordert.
Das EU Parlament hat auch noch andere Probleme und kann nicht immer die Rolle eines Erziehungsberechtigten übernehmen.
Die britische Arroganz ein längeres Verbleiben in der EU zu beschliessen passt.
Auch wenn ich mich wiederhole: Bei einem Beschluss der EU europaweit den Linksverkehr einzuführen wäre die Abstimmung über den Brexit eventuell anders ausgefallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 09.04.2019, 12:59
7. Da ich nicht im Kanzleramt oder

Zitat von discprojekt2
Ich hätte schon gern recherchierte Hintergrundinformationen, warum D für eine Verlängerung, F dagegen wäre. Das hat doch handfeste Gründe. Und offenbar müssen die restlichen 25 Mitgliedsstaaten sich fügen. Das werden die Menschen in diesen Ländern nicht gut finden, diese zu überzeugten Europäern machen. Ob Macron, Merkel oder Juncker das verstehen?
im Élysée-Palast bin - aber die Nachrichten der letzten Tag versuche zu analysieren:

- Frankreich (hat wohl die Nase voll) und will nun "triftige Gründe + Plan" - was durchaus verständlich ist und ich manchmal auch dahingehend tendiere - aber nur weil ich auch die Nase voll habe. Ob das rational ist - lass ich offen.

- Das Kanzleramt möchte auf alle Fälle vermeiden, das der EU der "schwarze Peter" zugeschoben werden kann. Denn die Auswirkungen (und das wissen mittlerweile die Britischen Abgeordneten weitgehenst auch sind massiv. Von "splenid isolation" kann man danach nicht mehr sprechen - es wird "splendid chaos" herrschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vadomar 09.04.2019, 13:00
8. nur keine Verlängerung ...

Wenn "Mutti" allein aus kurzfristigen wirtschaftlichen Erwägungen einer langen Verlängerung zustimmen sollte und auch andere EU-Länder dazu nötigen sollte, hielte ich das für eine absolute Katastrophe.
Ein Land mitwählen zu lassen, das eigentlich raus will und dessen MEPs dann nur noch daran interessieren wären, alle Entscheidungen möglichst effektiv zu blockieren und zu sabotieren wäre fatal.
Man darf nicht vergessen, dass nach wie vor ein sehr großer Anteil der Briten für einen, auch harten, Brexit ist.
Und die würden, wenn sie wählen müssten, dann radikale Vertreter wie Nigel Farage oder Adam Walker wählen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
whitewisent 09.04.2019, 13:01
9.

Einerseits wirkt es sehr hektisch, auf der anderen Seite geschieht scheinbar überhaupt Nichts. Hätte man die vergangenen 3 Monate nicht auf Seiten aller 28 dazu nutzen solle, die nötigsten Schritte vorzubereiten. Denn die sind identisch, egal ob es nun 12.April, 12. August oder 12. Dezember wird, Jahreszahl bitte selbst ergänzen.

Diese Kungelrunden schaden dem Ansehen der Europäischen Politik insgesamt, denn scheinbar hat man als Problemkind der EU wesentlich mehr Aufmerksamkeit für seine Eskapaden als Länder mit echten Problemen bei Haushalt, Sozialem und Wirtschaft. Alle reden über UK, wer redet noch über Katalanien? Oder die Finanzkrise in Italien? Oder die Justizprobleme in Polen.

Ich werde den Verdacht nicht los, daß vielen der EU27 diese Krise gerade passend kommt, denn so achten eher weniger Wähler und Bürger auf die eigenen Probleme. Denn auch in Deutschland scheinen vor allem die Gorch Fock und streikende Kinder den Schwerpunkt der Politik zu bilden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5