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Brexit-Verhandlungen: Theresa May fordert Entgegenkommen der EU
AFP

Großbritannien habe sich bei den Brexit-Verhandlungen bewegt - nun müssten das auch die Europäer tun: Kurz vor einem informellen EU-Gipfel schildert Theresa May ihre Sicht auf den Stand der Austrittsgespräche.

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ricson 19.09.2018, 07:18
10. Wo sind die Briten der EU entgegen gekommen?

Sie akzeptieren jetzt halt, dass völlig unrealistische Forderungen genau das sind. Unrealistisch. Die Briten haben für eine harte Grenze zwischen der EU und GB gestimmt. Das muss dann auch zwischen Nordirland und Irland sein, sonst braucht man nirgends eine Grenze einrichten.
Ein zweites Referendum ist dringend empfohlen. Und zwar ein, bei dem man das Volk wirklich nach seinen Willen fragt. Ich denke der Grund warum die Wahlbeteiligung so gering und das Ergebnis so knapp war dürfte einfach sein. Man ließ die Menschen nur mit ja oder nein abstimmen. Keine der Beiden Optionen war das was die Briten sich vorgestellt haben. Man wollte wohl eher einen Status wie Norwegen oder die Schweiz. Die Möglichkeit wurde den Briten aber gar nicht gegeben. Das Referendum wurde von der britischen Politik nämlich so interpretiert, dass das Volk einen solchen Status genau nicht will. Eine sehr fragwürdige Interpretation. Das ist wie wenn ich jemanden frage ob ich ihm auf linke oder rechte Backe schlagen soll. Wenn er sich dann über die Schelle beschwert sag ich dann, na du hast es dir doch selbst ausgesucht. Nicht mein Verständnis von Demokratie.

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ayee 19.09.2018, 07:19
11. Wie jeder andere Drittstaat

Wenn die EU die Briten behandeln soll, wie jeden anderen Drittstaat, wieso nimmt man dann nicht einfach ein Freihandelsabkommen, dass dem anderer Drittstaaten entspricht. Die EU wird GB das wohl kaum verwehren. Bislang war es aber so, dass GB mehr wollte.

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Francuzzo 19.09.2018, 07:21
12. Hart bleiben ist eine Überlebensfrage

Das Vereinigte Königreich ist der EU nicht „entgegengekommen“, sondern hat in den Chequers-Vorschlägen alten Wein in neue Schläuche umgefüllt. Wenn die EU einknickt und Binnenmarkt für Waren ohne Personenfreizügigkeit zulässt und durch eine löchrige Aussengrenze die Integrität des Binnenmarktes gefährdet und ansonsten Großbritannien sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Dreck um europäische Umweltauflagen scheren muss, keine finanzielle Solidarität ausüben muss und gleichzeitig jedem Stammtischinstinkt bei Migrationsfragen nachgeben kann, werden sich Ungarn und Polen und danach die Niederlande und Italien fragen, warum sie eigentlich in der EU bleiben sollen. Und schon fliegt uns ganz Europa um die Ohren, Jahrzehnte des wirtschaftlichen Niedergangs und damit politische Radikalisierung würden folgen. Ein Verbrechen an unseren Kindern. HART BLEIBEN!

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Der_Theo 19.09.2018, 07:33
13. man stelle sich vor

Man stelle sich vor, Vorstandsmitglied in einem Tenis Club zu sein. Der Vorstand beschlesst, einen neuen Platz anzulegen un jedes Mitglied verpflichet sich mit 1000€ dazu beizutragen. 4 Wochen spaeter scheide ich aud dem Club aus und sage, dass ich meine eingegangene Verpflichtung nicht einhalte, sowieso keinen Monatsbeitrag mehr entrichte, aber weiterhin die Vereinseigenen Plaetze benutzen will.
Ich wess nicht, ob das in einem Englichen Tenis Club moeglich ist.Anscheinend Ja Frau May.

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frncspetitpain 19.09.2018, 07:35
14. Ich hoffe auf ein Scheitern der Verhandlungen

und auf einen Niedergang der brit. economy. Dieses koloniale Gehabe der Briten, mit ihrem permanenten Wunsch nach Sonderbehandlung muss nun langsam ein Ende haben. Lasst die Eurogegner ziehen und entzieht zudem allen in Europa angesiedelten Briten ihren Sonderstatus (kostenlose KV in Frankreich...). Ich hoffe wirklich, dass die EU Unterhändler gegenüber May stur bleiben und unsere Belange vertreten. Nur bitte keine faulen Kompromisse auf unsere Kosten.

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PSBBM 19.09.2018, 07:42
15. No Deal

Die Briten wollen die EU verlassen, aber möglichst viele Vorteile behalten, die eine Mitgliedschaft bietet. Das geht so nicht, dass man sich die Rosinen rauspickt. Man ist entweder draußen oder drinnen. Hat Rechte und Pflichten. Die EU sollte sich in dieser Frage keinen Meter auf die Briten zubewegen. Dann eben „No Deal!“ Das ist nicht unser Problem, wenn die Briten für alles eine Extrawurst haben wollen.

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mittagsrast1 19.09.2018, 08:04
16. Beratungsresitent

Madame Prime Minister reitet den Gaul bis der tot umfällt. Wie kann man nur so ignorant sein und die Argumente der Gegenseite komplett vom Tisch fegen? Woher nimmt die diese Chuzpe?! Und auf Basis welchen Rechtes? Vernünftige Lösungen wird es wohl erst geben wenn der Maybot mit den Leopardenschlappen nicht mehr in der Downingstreet residiert.

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lidiakomatsova 19.09.2018, 08:11
17. Lang lebe das glorreiche Empire

...außerhalb der EU und mit WTO-Regeln im Handel zu dieser.
Bzgl. der britischen Schulden bei der EU ist dieselbe Medizin anzuwenden, die dem armen Griechenland aufgezwungen wurde. Die schwäbische Hausfrau sagt: Schulden müssen bezahlt werden und niemand sollte über seine Verhältnisse leben!

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markus_wienken 19.09.2018, 08:11
18.

Zitat von sunshine422
Das Grossbritannien auch bei einem harten Brexit nicht stirbt. Natürlich kann die EU einen auf hart machen, was auch nachvollziehbar ist, allerdings hat Frau May auch nicht ganz unrecht bezüglich Handelsabkommen mit Drittstaaten. Afrikanische Länder, China, USA Türkei, Russland werden rsp sind ja besser gestellt. Ich frage mich einfach ob das dann der richtige Weg ist ? In der ......
Inwiefern genau sind Afrikanische Länder, China, USA Türkei, Russland besser gestellt, sind Sie in der Lage hier Fakten zu benennen?

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_derhenne 19.09.2018, 08:12
19.

Ich versteh die Diskussion überhaupt nicht. Dieser Vorschlag - Güterverkehr Ja, Dienstleistungen Nein - ist natürlich Rosinepickerei, was soll er sonst sein, und warum sollte sich die EU darauf einlassen?

Sicher, in einigen Handelsabkommen mit anderen Staaten wird das differentierter behandelt. Das kann doch GB dann auch anstreben, wenn sie dann endlich DRAUßEN sind.

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