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Brexit-Verhandlungen: Theresa May fordert Entgegenkommen der EU
AFP

Großbritannien habe sich bei den Brexit-Verhandlungen bewegt - nun müssten das auch die Europäer tun: Kurz vor einem informellen EU-Gipfel schildert Theresa May ihre Sicht auf den Stand der Austrittsgespräche.

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mantrid 19.09.2018, 08:13
20. Idol Handelsüberschuss

Es ist volkswirtschaftlicher Unfug, nur die Handeslbilanz zu betrachten. So geben deutsche Urlauber Milliarden im Ausland für Urlaub aus. Mit dem Geld kann dann das Ausland bei uns einkaufen. Bei der Dienstleistungsbilanz dürfte Deutschland ein ganz fettes Minus ausweisen, z.B. für Software-Lizenzen, Filmrechte usw. Eine Mitgliedschaft in der EU hat -auch wenn viele das nicht so sehen- viele Vorteile. Auf die werden die Briten mit dem Brexit verzichten müssen. Dass die Briten auf die Märchen der Brexiteers hereingefallen sind, scheint ihnen so langsam zu dämmern,

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egoneiermann 19.09.2018, 08:14
21.

Vielleicht sollte man einen Mediator bestellen, ich habe das Gefühl, die beiden Seiten reden einfach nicht über die gleiche Sache.

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heino.dengel 19.09.2018, 08:15
22.

Das ist mal Verhandlungsgeschick. Vor allem im Kontext eines Problems, das überflüssig wie ein Kropf ist.
Der Brexit hat nur May und dem Kasperle Boris genützt und diesem Chauvi, Farage.
Sonst schadet er allen

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Besserwisser1970 19.09.2018, 08:15
23. Die

Dame will den Binnenmarkt für Güter und nur eine Freihandelszone für Kapital und die meisten anderen Dienstleistungen. Das hat nichts mit unterschiedlichen Bedingungen in einem Freihandelsabkommen zu tun. Wieso wird das nicht kommentiert und kapiert.
Damit soll GB zur Handelsdrehsxheibe werden.
Dieses Geschwafel von Entgegenkommen ist widerlich. Und ich hoffe dass man ihr das Morgen noxh einmal zeigt.

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sh.stefan.heitmann 19.09.2018, 08:17
24. wie kommt die auf die absurde idee...

...das sich die EU bewegen muss. Die EU sagt wie sie es haben will, wenn es UK nicht passt kein Deal harter Brexit... Ich weiß garnicht was da zu verhandeln gibt.

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123rumpel123 19.09.2018, 08:20
25.

Zitat von ayee
Wenn die EU die Briten behandeln soll, wie jeden anderen Drittstaat, wieso nimmt man dann nicht einfach ein Freihandelsabkommen, dass dem anderer Drittstaaten entspricht. Die EU wird GB das wohl kaum verwehren. Bislang war es aber so, dass GB mehr wollte.
Das Freihandelsabkommen ist nicht das Probelm, es hakt immer noch an der NI-Ireland-Zollgrenze.
Nun hat May schon im Nov./Dez. diesbezüglich die Lösung mittels "Vereinfachter Zollabfertigung" vorgeschlagen. Barnier soll sich nun doch mit der Prüfung dieser Möglichkeiten beschäftigen.
Insofern ist m.M.n. eine Lösung greifbar.

Modelle der "vereinfachten Zollabfertigung" gab es schon vor dem Binnenmarkt in der einen oder anderen Form. Daher wird sich sicher auf dieser Basis was entwickeln lassen.

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123rumpel123 19.09.2018, 08:21
26. xxx

Zitat von PSBBM
Die Briten wollen die EU verlassen, aber möglichst viele Vorteile behalten, die eine Mitgliedschaft bietet. Das geht so nicht, dass man sich die.....
Wenn es sich lediglich um ein Freihandelsabkommen handelt, wo sollen denn dann da die Rosinen sein?

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nasodorek 19.09.2018, 08:22
27.

Zitat von c.PAF
Was will diese Frau? Den Brexit. Aber inwiefern sollen wir ihr nun entgegenkommen und warum? Es handelt sich nach dem Brexit um ein Drittland mit denselben Rechten und Pflichten wie jedes andere Drittland.
Sie will die vier Freiheiten, die die Vorausetzug für den Binnenmarkt sind, aufbrechen, und nur die Freiheit zulassen, die der City of London einträgliche Finanz-Geschäfte ermöglicht, zulassen. Außerdem will sie für den freien Zugang zu Dienstleistungsmarkt der EU nichts bezahlen.

Ich hoffe sehr, dass Brüssel sich nicht auf diese faulen Spielchen einlässt, und in der Verhandlung hart bleibt.

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Atheist_Crusader 19.09.2018, 08:24
28.

Nur eine weitere Episode von "jetzt sieh DU mal zu wie ICH aus meinem selbst eingebrockten Schlamassel wieder rauskomme".

Mal abgesehen davon: hat die britische Position sich verändert? Um das beurteilen zu können, müsste man erstmal wissen was sie überhaupt ist. Was London will und was sie zu geben bereit sind, wechselt immer wieder und stand auch selten in einem realistischen Verhältnis zueinander. Man wollte alles für nichts und hat sich eingebildet das auch noch zu bekommen. Inzwischen will man fast alles für ein paar nebulöse Lösungen von denen keiner weiß wie sie funktionieren sollen (etwa im Fall Nordirland, wo man die Grenze offen halten, aber irgendwie dann doch den Warenverkehr kontrollieren will). Eine signifikante Verbesserung scheint mir das nicht zu sein.

Aber immerhin: ein Freihandelsabkommen wird es wohl geben, allerdings bestimmt nicht pünktlich zum Brexit. Entgegen dem was May schreibt ist das aber auch nicht deren erste Wahl. Was sie wollen ist voller Zugang zum Binnenmarkt - und das steht eine ganze Stufe über einfachem Freihandel.

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nasodorek 19.09.2018, 08:24
29.

Zitat von sunshine422
Das Grossbritannien auch bei einem harten Brexit nicht stirbt. Natürlich kann die EU einen auf hart machen, was auch nachvollziehbar ist, allerdings hat Frau May auch nicht ganz unrecht bezüglich Handelsabkommen mit Drittstaaten. Afrikanische Länder, China, USA Türkei, Russland .....
Die EU hat von Anfang an gesagt, dass die zukünftigen Beziehungen erst verhandelt werden, wenn der Austritt geregelt ist. Dass das in Downing Street 10 nicht ankommt, ist nicht der Fehler der EU.

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