Forum: Politik
Brexit-Verschiebung: Am 23. Mai muss Schluss sein
DPA

Die EU erwägt eine Brexit-Verschiebung auf den 1. Juli. Sie wäre dann von den Briten erpressbar - und würde dem Land erlauben, sein Chaos auf ganz Europa zu übertragen.

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uweken 18.03.2019, 21:34
40. Phantasielosigkeit überall

Wenn ich mir den Artikel und die Kommentare ansehe, dann kommt mir nur der Gedanke, dass hier mit mangelnder Phantasielosigkeit gedacht und gehandelt wird. Ebenso scheint es auch ein verkrampftes Kindergarten-Kasperle-Theater Denken hier zu geben. Nicht mehr mit "Good Will" eine für uns alle bessere Lösung finden zu wollen und dabei auch mal über den Tellerrand hinaus blicken zu können, scheint mir im Allgemeinen eine große Schwäche dieser Zeit zu sein. Wenn Bedarf, Interesse und Wille da wären mehr Zeit nutzen zu wollen um einen besseren Weg zu finden, dann würden Juristen bestimmt auch einen Weg finden all diese Fristen "überwinden" zu können. Irgendwie besteht hier ein gruselig-frohes Genießen am baldigen Untergang. Fast schon wie bei den Bloggern, die ständig den Weltuntergang prophezeien.

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taglöhner 18.03.2019, 22:04
41.

Zitat von lanzelot72
Da wage ich nicht zu widersprechen, und ich bin ja auch kein Jurist! Aber ich finde den Ansatz so herrlich simpel und pragmatisch. Ob das real so machbar wäre ... keine Ahnung! Die Autoren müssen sich aber ja schon was dabei gedacht haben. Hoffe ich zumindest ...
Spannend aber, zu erfahren, welch skurrile Konstrukte auch die Fachleute in diesem Schlammassel basteln, nicht wahr?
Unsere kleine aber feine europäische Welt ist wirklich etwas durch den Wind, scheint es.
Schande den Urhebern.

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sporadischer 18.03.2019, 23:05
42. Schade

aber jetzt sollte es zu Ende gebracht werden. Auch bei einem Brexit sind die Briten nicht aus der Welt, sondern gehören zu Europa, bloß nicht mehr zur EU. Diesen Brexit sollten alle zum Anlass nehmen, über die Entwicklung der EU nachzudenken. Leider ist von der Bundesregierung hierzu nicht mehr viel zu erwarten.

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newage85 18.03.2019, 23:08
43. ...könnten jederzeit widerrufen...

Ja, der Brexit kann jederzeit widerrufen werden. Aber in den Entscheidungen der europ. Gerichtshofs dazu, dass der Austritt einseitig zurückgenommen werden kann, wurde deutlich erwähnt dass dies "eindeutig und bedingungslos" zu erfolgen habe. Alleine dieses Wort "eindeutig" schließt für mich eine erneute Auslösung des Artikels aus, denn das heißt in dem Brexit-Widerruf müsste genau das stehen, das es beim Widerruf und der EU-Mitgliedschaft bleibt und keine Bedingungen bestünden.

Auf gut deutsch, so wie ich das verstehe, ist das was im letzten Teil des Artikels steht Unsinn.

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glissando 18.03.2019, 23:24
44. Das Chaos ist schon da

Wahnsinn, was da alles als vermeintliche Fakten ausgegeben wird. An irgendwelchen Terminen müsse dann aber wirklich, wirklich Schluss sein. Fas sei Gesetz etc Das britische Chaos ist also schon in deutschen Hirnen heimisch. Was soll die Debatte? Die Deadline heißt nicht Mai oder gar Juni, sondern Ende März. Verlängerung gibt's nicht automatisch, sondern gegen stichhaltige Begründung. Die ist mit dem Entall einer dritten Abstimmung des Deals hinfällig. In den Medien aber ist die Verlängerung aber schon ausgemachte Sache. Warum eigentlich? Wieso muss sich die EU überhaupt mit irgendwelchen anderen Szenarien beschäftigen, wenn nicht mal die Briten wissen, was sie wollen? Der Brexit war bestellt, es war beileibe genug Zeit, nun wird geliefert.

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alter Schwede 1965 19.03.2019, 07:34
45. EU handlungsunfähig???

Wäre das wirklich schlimm? Ich fürchte mich viel mehr vor einer tatkräftigen, von ausgabefreudigen, frankoitalohispanischen Abgeordneten bestimmten EU, die finanzielle Wohltaten verteilt, die wir Deutsche bezahlen müssen.........

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loboloco 19.03.2019, 10:17
46. Wenn man ...

einen Schritt zurück tritt und sich das ganze genau anschaut, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Sehenden Auges in‘s Verderben!

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markus.pfeiffer@gmx.com 19.03.2019, 18:00
47. Nix bis 30. 6.. Ab dem 23. 5., 00:00 Uhr gibt's juristische Probleme

In D wird zwar erst Sonntag, 26. Mai gewählt, andere Länder wählen aber z. B. schon am Donnerstag, 23..
D. h. entweder ist am 22. Mai um 23:59 Schluss mit der EU-Mitgliedschaft oder in GB lebende EU-Bürger könnten klagen, weil GB ihnen nicht die Möglichkeit eingeräumt hat, an der Europawahl teilzunehmen, obwohl es zum Zeitpunkt der Wahl noch EU-Mitglied war.
Das Szenario denke ich mir nicht aus, es entspricht in groben Zügen einem Rechtsgutachten des Bundestags zu dem Thema.

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Europa-Realist 19.03.2019, 23:43
48. Endlich mal Tacheles!

Genau das ist die Gefahr, die der EU bei einer Verschiebung des Brexit droht: Die EU wird erpressbar! Natürlich wird keiner der Verantwortlichen offiziell zugeben. Aber das sind die nackten Tatsachen!

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