Forum: Politik
Brexit-Votum im Parlament: Konservative Europa-Freunde rechnen mit Mays Scheitern
AFP

Selbst wenn Premier May einen Deal mit Brüssel hinbekommt, droht zu Hause Ungemach: Neben Hardlinern erwarten auch EU-freundliche Tories ein Nein im britischen Parlament. Der Ruf nach einem neuen Referendum wird lauter.

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stevie25 12.11.2018, 10:14
1. Lasst das Volk entscheiden

2016 erfolgte die Zustimmung zum Brexit aufgrund des Versprechens, dass es keine Verschlechterungen für GB geben wird. 2 Jahre nach dem Referendum zeigt sich, dass jeder Deal schlechter sein wird als die bestehende EU Mitgliedschaft. Was spricht dagegen, über die bestehenden Optionen das Volk abstimmen zu lassen ?

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m_s@me.com 12.11.2018, 10:18
2. Eine Abstimmung kann nur zwei Möglichkeiten enthalten

Über Mays Brexit-Plan kann man nicht abstimmen, bevor das Parlament es nicht beschlossen hat, und da beisst sich die Katze in den Schwanz. WTO oder EU kann das Volk jedenfalls bekommen, da wird das Parlament jeweils mitgehen müssen. Vielleicht erklärt die Kampagne die Implikationen dieses Mal etwas besser? Und vielleicht regnet es im Südosten ja dieses Mal nicht, so dass die Londoner auch zu Abstimmung gehen ;-)

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quatermain4000 12.11.2018, 10:20
3. Wenn

sie mit ihrem Brexit Ideen aller Voraussicht nach scheitert, dann war das ein Scheitern mit Ansage. Die Tory Verhsandlungsposition war weder durchdacht noch realistisch. Nur schade dass Corbyn sich einem 2, Referendum verschliesst. Allerdings heisst das nicht dass in der EU alles OK waere. Im Gegenteil. Dafuer steht schon die Bestallung Juncker's als Kommissionschef. Haette nie passieren duerfen

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ruhuviko 12.11.2018, 10:21
4. Was soll das alles?

Es bleibt May nur, ein erneutes, diesmal krisensicheres Referendum zu initiieren, Krisensicher bedeutet: Klare Fragestellung. Beteiligung der Auslands-Briten. Beteiligung aller in Britannien lebenden EU-Bürger. Beteiligung 60 Prozent, 45-Prozent Mehrheit der Gesamtbevölkerung, nicht nur der Teilnehmer. Alles andere bedeutet Ausstieg ohne Deal.

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Cluedo 12.11.2018, 10:22
5. Eine Entwicklung, die absehbar war, weil ...

... die Brexit-Abstimmung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Versprechungen bei gleichzeitiger Verteufelung der EU durch die Murdoch-Presse manipuöiert wurde.
"Das Volk hat gesprochen"? - Nee, eine knappe Mehrheit der Abstimmenden hat wohlfeile Parolen nachgeplappert, ohne sich umfassend informieren zu können. So geht Populismus, aber irgendwann fällt einem das auf die Füße.

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Zündkerze 12.11.2018, 10:24
6. Das Referendum war ein großer Fehler

der nicht mehr Rückgängig zu machen ist. Es gibt Entscheidungen, da kann die Politik die Verantwortung nicht unmittelbar auf die Gemeinschaft abwälzen. Der Brexit war so eine. Auch wenn ich gegen einen Austritt des UK bin, wenn jetzt wieder ein Referendum abgehalten werden soll, dann begibt man sich in eine Endlosschleife. Und noch eins, und wieder eins usw.

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at.engel 12.11.2018, 10:28
7.

"Zugleich sprach sie sich für ein neues Referendum aus..." Kann man natürlich - aber warum dann nicht auch ein drittes oder viertes. Das eigentliche Problem ist, dass sich für diejenigen, die für den Brexit gestimmt haben, so und so nichts ändern wird... jedenfalls sich nichts verbessert. Mit oder ohne Brexit!

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Ralf1234 12.11.2018, 10:28
8.

Nordirland sollte mit der Republik Irland wiedervereinigt werden und den Status einer autonomen Region wie Südtirol in Italien bekommen.

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deus_ex_machina 12.11.2018, 10:30
9.

Ich möchte mal die Gegenfrage stellen: bringt es den Briten etwas nochmal abzustimmen? Können die einseitig den Rücktritt vom Rücktritt erklären?
Als EU-Bürger würde ich mindestens Bedingungen daran knüpfen: GB zahlt der EU erstmal was sie noch Schulden und zwar in voller Höhe ohne wenn und aber. Dann verfallen sämtliche Privilegien, die die Briten seit Maggie T. beanspruchen und dann zahlen die Briten die vielen Millionen an Kosten, die dem EU-Steuerzahler im Zusammenhang mit dem ganzen Brexit-Affentheater entstanden sind.

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