Forum: Politik
Brexit-Votum im Parlament: Konservative Europa-Freunde rechnen mit Mays Scheitern
AFP

Selbst wenn Premier May einen Deal mit Brüssel hinbekommt, droht zu Hause Ungemach: Neben Hardlinern erwarten auch EU-freundliche Tories ein Nein im britischen Parlament. Der Ruf nach einem neuen Referendum wird lauter.

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ch.weichberger 12.11.2018, 13:17
50. Die discussion in england

Ist inzwischen so verirrt...das man sich entschuldigen muss bei aeusserung von kritik an brexit dafuer das man nicht verueckt ist...

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kenpegg 12.11.2018, 13:18
51. Geschichte

Zitat von Ralf1234
Nordirland sollte mit der Republik Irland wiedervereinigt werden und den Status einer autonomen Region wie Südtirol in Italien bekommen.
Seit 1801 war ganz Irland ein Teil von GB. In 1922 trennte Irland sich von GB (und Nordirland). Irland is 1973 zwangsläufig der EWG beigetreten weil GB ihr größter Handelspartner war. Wenn Sie die die Uhr zurück drehen wollen dann wäre etwa 1900 angebrachter und das Irische Grenzproblem wäre gelöst .

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skr72 12.11.2018, 13:18
52. Den gibt es doch bereits

Zitat von 123rumpel123
Das Beste wäre immer noch einen für alles Seiten vorteilhaften Kompromiss in der zukünftigen Zusammenarbeit zu suchen.
Man nennt es das Norwegen- oder Schweizer-Modell

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Cluedo 12.11.2018, 13:21
53. Das ist die typisch patzige Reaktion von ...

Zitat von Nudas veritas
Warum sollte die Bevölkerung neu wählen? Sie hat bereits demokratisch abgestimmt. Dieses Votum haben die EU-Protagonisten und EU-Befürworter zu respektieren. Sollte es zu einem erneuten Votum kommen, haben viele Menschen den allerletzten Respekt vor der Demokratie verloren. Es wäre eine absolute Missachtung des Wählerwillens, sollte das Votum wiederholt werden, bis es gewissen Kreisen passt.
.... Leuten, die eine unverbindliche Volksbefragung zu einer gerade aktuellen politischen Frage (mehr war das sogenannte Referendum von 2016 rechtlich nicht) zu einem sogenannten "Volkswillen" umstilisieren, weil das Ergebnis - zufällig - ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Dann werden neue Entwicklungen und Erkenntnisse eben mit dem verbalen Holzhammer weggebügelt und den Anders- und Umdenkenden wird jede kritische Äußerung dazu verboten, weil sie den "Volkswillen" nicht vorbehaltlos als der Weisheit letzten Schluss begreifen wollen - "Unbefugtes Weiterdenken ist strengstens untersagt".
Und so kommt es dann zu der völlig unsinnigen Position, dass eine neue demokratische Abstimmung als "undemokratisch" abgetan wird.
Erklären Sie doch bitte, wieso eine neue demokratische Abstimmung dazu führt, dass "... viele Menschen den allerletzten Respekt vor der Demokratie verloren" haben könnten?
Aus ihrer These spricht jedenfalls wenig "Respekt vor der Demokratie", sondern nur die Befürchtung, dass eine neue Abstimmung - mit mehr und besserer Information - einen anderen "Volkswillen" dokumentieren könnte. - Sie können beruhigt sein, denn das tut sie nicht. Keine Volksbefragung der Welt kann das - es gibt ihn nämlich gar nicht, den "Volkswillen". Aber Mehrheiten in bestimmten Fragen, die gibt es schon - nur ändern sie sich eben gelegentlich. Das ist Demokratie.

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dirkcoe 12.11.2018, 13:34
54. Jedem Briten

muss doch inzwischen klar sein, dass er vor dem Brexit Referendum schlicht belogen wurde. Auch ist inzwischen wohl klar, dass die Regierung May einfach nicht in der Lage ist, zu einer Vereinbarung mit der EU zu kommen. Daher ist es einfach mit demokratisch, den Bürger erneut abstimmen zu lassen.

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Mr T 12.11.2018, 13:53
55.

Zitat von dirkcoe
muss doch inzwischen klar sein, dass er vor dem Brexit Referendum schlicht belogen wurde. Auch ist inzwischen wohl klar, dass die Regierung May einfach nicht in der Lage ist, zu einer Vereinbarung mit der EU zu kommen. Daher ist es einfach mit demokratisch, den Bürger erneut abstimmen zu lassen.
Warum gibt es dann bei Meinungsumfragen kaum etwas geaendert? Ganz so dumm, wie es hier dargestellt wrd, sind die Brexitwaehler (oder wie in Beitraegen zu lesenb der Poebel) doch auch nicht.

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123rumpel123 12.11.2018, 13:55
56. xxx

Zitat von skr72
Man nennt es das Norwegen- oder Schweizer-Modell
Nach den ganzen Diskussionen in den britischen Medien müsste eigentlich klar sein, dass dies nun nicht das ist, was im VK konsensfähig ist. Und auch das würde natürlich im Parlament keine Mehrheit finden.

Also Null-Chance auf Realisierung.

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kumi-ori 12.11.2018, 14:14
57.

Es mag ja tatsächlich so sein, dass dem Ergebnis des Referendums eine bindende Wirkung zugeschrieben wird und das Vereinigte Königreich tatsächlich aus der EU austreten muss. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, dass der Brexit formal eingeläutet wurde, bevor die Verhandlungen mit der EU abgeschlossen waren. Das ist, als ob man seine Wohnung kündigen würde und noch nicht weiß, ob man am Ende der Kündigungsfrist etwas Neues hat.

Warum hat Theresaa May nicht zuerst mit der EU die Austrittsmodi und die Anschlussbeziehung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vereinbart und dann erst den Wecker gestellt?

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rainer goetzendorf 12.11.2018, 14:24
58. Ich verstehe die Welt nicht mehr

,warum sich so wenige Kommentatoren in diesem Forum für einen Verbleib von GB in der EU aussprechen. Es wird ein historischer Fehler sein, die Briten aus der EU rauszudrängen. Hey Britains I beg you: stay in!

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kenpegg 12.11.2018, 14:29
59. Erinnern

Zitat von kumi-ori
Es mag ja tatsächlich so sein, dass dem Ergebnis des Referendums eine bindende Wirkung zugeschrieben wird und das Vereinigte Königreich tatsächlich aus der EU austreten muss. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, dass der Brexit formal eingeläutet wurde, bevor die Verhandlungen mit der EU abgeschlossen waren. Das ist, als ob man seine Wohnung kündigen würde und noch nicht weiß, ob man am Ende der Kündigungsfrist etwas Neues hat. Warum hat Theresaa May nicht zuerst mit der EU die Austrittsmodi und die Anschlussbeziehung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vereinbart und dann erst den Wecker gestellt?
Ganz einfach. Die EU (Barnier) bestand darauf erst Artikel 50 auslösen und dann verhandeln.
Können Sie sich vielleicht entsinnen das einige Tage nach dem Referendum, Martin Schulz darauf bestand das GB sofort Artikel 50 auslösen sollte.

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