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Brexit-Votum: Johnson spielt auf Zeit
DPA

Nach dem Brexit-Votum berät Europa über die Folgen. Boris Johnson, der als nächster britischer Premier gehandelt wird, gibt sich gelassen. Sein Land habe keine Eile. Der Konservative verspricht weiter Privilegien - auch ohne EU.

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wolleb 27.06.2016, 09:23
1.

Einer der vielen Konstruktionsfehler der EU. Ein Land kann austreten, aber die EU kann keins rauswerfen.

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DerBlicker 27.06.2016, 09:27
2. UK hat keine Zeit

Die Wirtschaft wird nicht warten, sondern handeln, Firmen und Banken werden UK verlassen, wenn auf Zeit gespielt wird. Schottland handelt auch bereits und zerlegt UK. Johnson hat keinen Plan, das wird jetzt offensichtlich.

Man kann doch nicht die EU als Monster verunglimpfen und sagen, ich ich will mit dem Monster noch eine Weile kuscheln. So jemand ist nicht zurechnungsfähig.

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musorki 27.06.2016, 09:28
3. reisende soll man...

...nicht aufhalten und die reisenden sollten auch zügig ihren weg fortsetzen. so lange ich zurückdenken kann, bekamen die dame und die vielen herrn von der insel immer extrawürste gebacken. irgendwann sollte doch einfach gut. ich bin kein fan von martin schulz, aber hier hat er einfach recht. wir sollten uns nicht zur geisel wild gewordener englischer poltiker machen.

und tschüss....

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christianb.b. 27.06.2016, 09:29
4. Boris im Wunderland

erschreckendes Beispiel für Inkompetenz & keine Spur von Ehrlichkeit.
Man könnte zum Revoluzzer werden mit solchen 'Führungspersönlichkeiten'

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kurzanbinden 27.06.2016, 09:30
5. warten...

...Bis der EU Vorsitz wieder von grossbritannien geführt wird? Wann ist das soweit? Ach 2017. interessant.

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spon-facebook-1810274577 27.06.2016, 09:31
6. Versprechungen

Toll, was der Demagoge Johnson alles verspricht! Wenn er die Versprechungen nicht halten kann, gibt es schon jemanden, dem er die Schuld geben würde: die böse EU natürlich, die einfach nicht so will, wie Johnson es in seiner Phantasiewelt so gerne hätte.

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iffelsine 27.06.2016, 09:31
7. Es wird keinen tatsächlichen Brexit geben !

Das Referendum ist der dringend notwendige Anlass, die EU-Verträge auf den aktuellen Stand zu bringen und nicht jahrzehntealte Bestimmungen aus dem Kalten Krieg zu erhalten. Die Briten und jedes andere EU-Land müssen deutlich erklärt bekommen, was es heißt, DRIN oder DRAUSSEN zu sein. Für die Briten heißt das auch, ohne Schottland, Nordirland und Gibraltar in die Zukunft zu gehen bei einem tatsächlichen Austritt. Wenn die Rahmenbedingungen dieses Austritts verhandelt sind, können die Briten erneut abstimmen. Dann wird es keinen Brexit geben, denn ohne das schottische Öl und die Londoner Finanzmilliarden kann sich der Brite kein Leben mehr leisten.

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Atheist_Crusader 27.06.2016, 09:31
8.

"Es wird weiterhin freien Handel und Zugang zum Binnenmarkt geben."
Der Teil stand auch nie in Frage. Nur muss man sich dafür auch den EU-Regelungen unterwerfen, genau wie es z.B. Norwegen und die Schweiz tun. Mit dem Unterschied, dass die Briten dann kein Mitspracherecht mehr haben.
Natürlich ist es theoretisch denkbar, dass sie "einen guten Deal aushandeln", wie es manche Naivlinge glauben. Praktisch ist das aber nicht zu erwarten. Selbst wenn Großbritannien nicht gerade vor dem Zerbröseln stehen würde, ist es immer noch ein Land gegen einen Staatenbund - das ist keine tolle Verhandlungsposition. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die EU nicht darauf sinnt, die Briten zu bestrafen um Andere vom Austritt abzuschrecken. Die Zeit der Extrawürste ist vorbei.

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schwarzrotgold 27.06.2016, 09:34
9.

Hm, und wenn das UK nie den Antrag stellt? Bleibt mit am Tisch sitzen, kann bei allem mitbestimmen und kann jederzeit mit der Austrittskeule drohen. Das wäre in der Tat das Ende für ein vereintes Europa.

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