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Brexit-Votum: Parlament gibt May nur drei Tage Zeit für Plan B
AP

Mays Gegner erhöhen massiv den Druck: Sollte ihr Brexit-Vorschlag nächsten Dienstag im Parlament durchfallen, muss die Premierministerin innerhalb von drei Tagen einen neuen finden.

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Vadomar 09.01.2019, 16:15
1. Hut ab !

Die Brexiteers im Unterhaus schäumen vor Wut, weil sie wissen, dass dies auf eine Abstimmung auf eine Abstimmung im Parlament hinausläuft die die Wahl zwischen hartem Brexit und der Rücknahme von Artikel 50 hinausläuft.
Für einen harten Brexit gibt es aber keine Mehrheit. Selbst LAbour Brexiteers wie Corbyn würden stattdessen für die andere Alternative stimmen.
Hut ab vor dem Speaker John Bercow, der diese Abstimmung zugelassen hat.

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haresu 09.01.2019, 16:33
2. Das hat sie verdient

May hat die Zeit für Alternativen künstlich verknappt, jetzt bekommt sie selber eine Frist gesetzt. Eigentlich bleibt ihr im Falle einer Niederlage nur der sofortige Rücktritt. Eigentlich ...

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zynischereuropäer 09.01.2019, 16:45
3.

Jetzt bitte keine kalten Füße auf den letzten Metern bekommen, liebe Briten. Out isch out.

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Pless1 09.01.2019, 16:49
4.

Zitat von haresu
May hat die Zeit für Alternativen künstlich verknappt, jetzt bekommt sie selber eine Frist gesetzt. Eigentlich bleibt ihr im Falle einer Niederlage nur der sofortige Rücktritt. Eigentlich ...
Diese weitere Verknappung der Zeit spielt ihr doch sogar in die Karten. Jeder weiß, dass niemand binnen drei Tagen eine neue Option auf den Tisch legen kann. Das bedeutet, dass die Brexiteers, wenn sie dem May-Deal nicht zustimmen, als nächstes vor der Abstimmung "No-Deal" oder "No-Brexit" stehen. Dan gilts: hopp oder top. Die spielen wirklich Hardball.

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YoRequerrosATorres 09.01.2019, 16:57
5. Gut so. Kurze Frist...

... dann wissen alle flott, woran man ist. Glückwunsch an Frau May, die sicher ab April schon intensive Gartenpflege im Kalender stehen haben wird. Der Rücktritt ist eben das sicherste Outcome dieser UK-Hampelmann-Nummer....

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jeby 09.01.2019, 16:59
6.

Das Abkommen ist wirklich bescheuert, auch aus EU Sicht. Letztendlich verschiebt es den richtigen Austritt des VK nur in eine unbestimmte Zukunft. Es gibt nämlich einen Zusatz, dass man die Übergangsphase verlängern kann. So könnte das VK praktisch auch noch 2025 in der EU sein. Ein klares Datum, wann endlich wirklich komplett Schluss ist mit dem VK in der EU, ist nicht vorgesehen. Dann gehen diese blöden Verhandlungen wahrscheinlich ewig weiter. Besser wäre ein Austritt ohne Abkommen. Das ist zumindest klar Schluss bald.

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mhuz 09.01.2019, 17:01
7.

Mitleid muß man mit der May nicht haben, sie wußte auch was sie sich eingelassen hat, aber sie so fertig machen ist auch bescheuert. Cameron wußte warum er Glücklich vor sich hin sang als er um sein Abgang wußte. Macht scheint ein reißen Reiz auszustrahlen und man sieht, dass Volk ist auch nicht heller wie die Regierenten.

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jeby 09.01.2019, 17:01
8.

Das Abkommen ist wirklich bescheuert, auch aus EU Sicht. Letztendlich verschiebt es den richtigen Austritt des VK nur in eine unbestimmte Zukunft. Es gibt nämlich einen Zusatz, dass man die Übergangsphase verlängern kann. So könnte das VK praktisch auch noch 2025 in der EU sein. Ein klares Datum, wann endlich wirklich komplett Schluss ist mit dem VK in der EU, ist nicht vorgesehen. Dann gehen diese blöden Verhandlungen wahrscheinlich ewig weiter. Besser wäre ein Austritt ohne Abkommen. Dann ist zumindest klar Schluss bald.

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spon-1287218867247 09.01.2019, 17:07
9. Tipp: kein Brexit

Es ist wirklich Schade, dass der Austrittsartikel so formuliert ist, dass ein einseitiger Rückzug möglich ist.
Daher mein Tipp: Wir werden die Querulanten mit den vielen Extrawürsten noch länger in der EU an der Backe haben.
Spätestens am 28.3. bekommt die Regierung Muffensausen und sagt: "Wir habens uns anders überlegt."
Alternativ nochmal Volksbefragung, dann gehts 52:48 pro EU aus und die andere Hälfte schreit Zeter und Mordio.

In beiden Fällen wird jede zukünftige EU Entscheidung in GB Anlass für Hitler-Karrikaturen und Genöle bis zum jüngsten Tag sein, verbunden mit der ständigen Drohung, dass sie -die Briten- wenn es in der EU so weitergeht, austreten werden ("diesmal aber wirklich").
Manchmal müssen Entscheidungen auch Folgen haben, sonst verliert man den respekt vor einer Entscheidung. Leider hat man den Austrittsartikel dahingehend schlecht formuliert.

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